Ausblick auf GNOME 3.0 mit der GNOME Shell

Bis zum Release von GNOME 3.0 ist’s ja nicht mehr lang hin. Entweder wird GNOME 2.30 oder 2.32 zur 3.0 – je nachdem, ob GNOME zum vorgegebenen Zeitpunkt schon fertig ist. Wer eine der neuen Funktionen in GNOME 3.0 jetzt schon ausprobieren will und bereits das heute erschienende Ubuntu 9.10 Karmic Koala benutzt, der sollte jetzt weiterlesen.

Die Paket-Betreuer von Ubuntu haben nämlich die GNOME Shell in die Paketquellen von Karmic gepackt. Die GNOME Shell soll den bisherigen Fenstermanager Metacity ersetzen und laut den GNOME-Entwicklern neue Paradigmen in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Dies mag etwas hochgegriffen wirken, doch die GNOME Shell führt konsequenzt Bedienansätze weiter, die teilweise schon in Compiz und GNOME Do implementiert waren. Sie ist hauptsächlich in JavaScript geschrieben und basiert auf dem Oberflächenframework Clutter, mit dem sich GUIs per OpenGL beschleunigen lassen und das man quasi als Ergänzung/Alternative zu GTK+ betrachten darf. Aber genug geredet. Die GNOME Shell lässt sich ganz normal über die Paketverwaltung installieren:

$ sudo apt-get install gnome-shell

Um die Shell anschließend zu starten, drückt man einfach ALT+F2. In dem sich öffnenden Fenster gibt man folgendes ein:

gnome-shell --replace

Danach beendet sich der normale Fenstermanager und GNOME Shell startet:

gnome-shell-karmic

Wie ihr sehen könnt, wird der Desktop von GNOME 3 vorraussichtlich nur noch über ein Panel verfügen. Das klassische „Anwendungen, Orte, System“ Menü wurde entfernt und durch den Knopf „Aktivitäten“ ersetzt. Klickt man darauf, wird der Desktop herrausgezoomt und auf der linken Seite eine Sidebar mit Suchfunktion eingeblendet. Mit dem großen +-Knopf lassen sich neue virtuelle Desktops erstellen, die Fenster darauf lasssen sich beliebig hin und her schieben. Rechtsklickt man auf den Benutzernamen, kommt man ins GNOME-Kontrollzentrum, in dem anscheinend in Zukunft die Einstellungen vorgenommen werden.

Fazit: Die GNOME Shell ist – zumindest für mich – eine willkommende Verbesserung. Vor allem die Visualisierung der virtuellen Desktops gefällt mir, da ja gerade Einsteiger damit Probleme haben, weil sie z.B aus Versehen auf einen anderen Desktop wechseln und sich dann verwirrt fragen, wo denn ihre Fenster abgeblieben sind. Eure Meinung?

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HowTo: GDM in Karmic anpassen

Der ein oder andere wird ihn sich bereits installiert haben: Den Release Canditate von Ubuntu 9.10 Karmic Koala. Da morgen die Final erscheint wird sich wohl jeder früher oder später mit dem neuen GDM beschäftigen müssen.

Diese wurde nämlich komplett neu implementiert und verfügt nur noch über ein rudimentäres grafisches Konfigurationstool. Wer den GDM also an seine Wünsche anpassen möchte, der muss auf die Konsole ausweichen.

Xsplash entfernen

In Karmic wurde ein neuer Splashscreen eingeführt: Der sogenannte Xsplash, welcher über den X-Server ausgegeben wird. Obwohl dies eigentlich zu einem schöneren und ruckelfreieren Splashscreen führen soll, ruckelt er bei mir total und sieht zudem auch noch hässlich aus (ist halt Geschmackssache). Wer ihn also entfernen möchte, kann dies problemlos über den Paketmanager tun:

$ sudo apt-get remove xsplash ubuntu-xsplash-artwork

Es wird stattdessen einfach ein schwarzer Bildschirm angezeigt.

Hintergrundbild ändern

Das Hintergrundbild verändert man über einen gconf-Parameter:

$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/background/picture_filename /Pfad/zu/Wallpaper

Hierfür empfielt es sich, das Hintergrundbild irgendwo dort abzulegen, wo es auch vom User gdm gelesen werden kann, also z.B unter /usr/share/gdm.

GTK-Thema

Da der Login-Prompt von GDM in GTK+ implementiert wurde, lässt sich selbstverständlich auch ein Theme einstellen. Vorrausserung ist, dass das Theme systemweit installiert ist. Möchte man z.B das Theme Shiki-Colors in der blauen Version für GDM benutzen (geniales Theme übrigends, kann ich jedem empfehlen), der benutzt folgende Befehle:

$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /apps/metacity/general/theme Shiki-Brave
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/gtk_theme Shiki-Brave
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/icon_theme GNOME-Brave

Das ganze kann man auch wieder auf die Standardwerte zurücksetzen. Dafür hab ich mit der Live-CD gebootet und die dort eingestellten Werte ausgelesen:

$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /apps/metacity/general/theme HumanLogin
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/gtk_theme HumanLogin
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/icon_theme HumanLoginIcons

Mehr lässt sich meines Wissens (momentan) noch nicht einstellen. Wie gesagt, GDM wurde komplett neu implementiert und ist daher zu allen Themes etc. vom alten GDM inkompatibel. Ich frage mich, warum man nicht den alten GDM beibehalten hat. Eigentlich glaube ich, aufgeschlossen gegenüber neuem zu sein, aber in diesem Falle gab es aus meiner Sicht einfach keinen Grund für eine Neuimplementierung. Der alte GDM hat doch wunderbar funktioniert. Dafür läuft jetzt meine ATI-Grafikkarte endlich 1a – sogar besser als mit den Unstable-Treibern in Jaunty :-)

Update:

GDM lässt sich auch grafisch konfigurieren, indem man den Erscheinungsbild-Dialog  als User gdm ausführt (via @Perry3D):

$ gksudo -u gdm dbus-launch gnome-appearance-properties
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Performance von ATI-Karten unter Ubuntu erhöhen

Linux, ATI und Treiber. Diese drei Worte reichen. um mich mit den Zähnen knirschen zu lassen. Wer ebenfalls Besitzer einer ATI-Grafikkarte und zugleich Linux-Benutzer ist weiß, warum.

Warum? Nun, der Grund liegt darin, dass ATI nunmal keine gescheiten Treiber für Linux anbietet. Es gibt zwar eine Linux-Version des Catalyst-Treibers (fglrx), doch die läuft nur mit neueren Karten, während sich Besitzer älterer Modelle mit den freien Treibern (radeon und RadeonHD) begnügen müssen. Die hinken den Original-Treiben natürlich deutlich hinterher. Wer auf die Idee kommt, damit Spiele spielen zu wollen: Vergisst es!

Glücklicherweise schreitet die Entwicklung relativ schnell voran und deshalb lohnt es sich, mal einen Blick auf den Unstable-Zweig der freien Treiber zu werfen und ihn auszuprobieren, denn die Treiber laufen deutlich besser, als die stabilen Versionen aus den Ubuntu-Paketquellen.

Um auf den Unstable-Zweig zu aktualisieren fügt man sich ein PPA in seine sources.list hinzu:

deb http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu jaunty main

Dann wird noch der passende GnuPG-Key benötigt:

$ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 8844C542

Nach einem

$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

werden die neuen Treiber installiert, u.a wird aber auch X.org ansich aktualisiert. Man sollte sich gut überlegen ob man dies möchte, da, abgesehen von irgendwelche Bugs der instabilen Treiber,  man sich so auch das Update auf Karmic verbauen kann.

Wie oben angesprochen, gibt es zwei freie Treiber für aktuelle ATI-Karten der Radeon-Serie: einmal radeon sowie RadeonHD welche sich in dem Paket xserver-xorg-radeon bzw xserver-xorg-radeonhd befinden. Der Unterschied besteht darin, dass sich RadeonHD auf Karten ab der X1550 konzentriert, während radeon auch Unterstützung für ältere Karten bietet. Am besten, man probiert beide Treiber aus und nimmt den, der besser funktioniert. RadeonHD schleudert mich kommentarlos auf die Konsole, radeon allerdings ermöglicht mir zumindest Compiz und mit der Unstable-Version endlich auch das Spielen (!) von Warsow, UrbanTerror und Sauerbraten auf mittleren Einstellungen. Unter Windows ist die Performance zwar wesentlich besser, aber immerhin sind die Unstable-Treiber schonmal ein Fortschritt.

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iFile installiert jetzt DEB-Pakete

Von dem wohl besten Dateimanager, den es da draußen für iPhone OS gibt, ist eine neue Version mit haufenweise neuen Features erschienen. Unter anderem lassen sich jetzt Debian-Pakete installieren, was sehr praktisch ist, da einige Programme, wie z.B GriP, nicht über Cydia-Repos angeboten werden und manuell installiert werden müssen. Die Pakete kann man dann z.B mit dem kostenpflichtigen Safari Download Manager oder dem kostenlosen Safari Download Plugin und dann per iFile installieren:

iFile_DEB

Aber wenn man in den Changelog schaut, endeckt man noch mehr tolle Funktionen:

1.1.0-1 – Feature und Bugfix Release
Allgemein
* iFile ist jetzt mit iPhoneOS 3.x kompatibel. Der gesamte Programmcode, um zu 2.x kompatibel zu sein, wurde entfernt.
* Die Registrierung wurde dahingehend verändert, daß sie bereits beim Verlassen der Ansicht des Registrierungsstatus in den iFile Einstellungen erfolgt.
* Die Abhängigkeit vom com.saurik.mamu (mailto:attachment=) Paket wurde entfernt.
* Einige der Funktionalitäten, die in dieser Release hinzugekommen sind, können nur von registrierten Benutzern verwendet werden:
* Suche nach Dateinamen.
* Unterstützung externer Betrachter.
* Abspielen von Abspiellisten (Playlist) im neuen Musikabspieler.
* Anzeige von Songtiteln anstelle von Dateinamen für Musikdateien.
* Anzeige von Miniaturbildern anstelle von Icons.
* Suchfunktionalität im Texteditor.
* Lokalisierungen
* Holländische und slowakische Lokalisierung hinzugefügt.
* Dateibrowser
* Suche nach Dateinamen hinzugefügt. Die Suche kann im aktuellen Ordner oder in der gesamten Hierarchie beginnend mit dem aktuellen Ordner durchgeführt werden. Der Suchtext berücksichtigt weder Groß-/Kleinschreibung noch Umlaute (ö ist gleichwertig zu o). Die Suche im Editiermodus des Dateibrowsers erlaubt auch das Löschen, Kopieren, Ausschneiden und Komprimieren der gefundenen und dann ausgewählten Dateien. Suchergebnisse zeigen Datum und Größe für Dateien im aktuellen Ordner bzw. den Pfad für Dateien in anderen Ordnern an. In den iFile Einstellungen kann der Benutzer wählen, in welchem Format der Suchtext interpretiert werden soll:
* Einfach: Suchtext ist in Dateinamen enthalten, z.B. „test“,
* Wildcard: z.B.“*test*“,
* Regulärer Ausdruck, z.B. „.*test.*“.
* Verhalten verändert beim Aufwärtsnavigieren im Dateibrowser: Das gerade verlassene Verzeichnis wird nach dem Aufwärtsnavigieren deselektiert. Dadurch ist es einfacher zu verstehen, von wo man kam.
* Unterstützung für Anzeige des Applikationsnamens anstelle des kryptischen Ordnernamens von Ordnern in ~mobile/Applications hinzugefügt. Unter dem Applikationsnamen wird der wirkliche Ordnername angezeigt.
* Kopieren, Ausschneiden und Einfügen wurde auf die Benutzung der globalen Zwischenablage des iPhoneOS umgestellt. Das hat den Nebeneffekt, daß die Dateipfade (und auch die Datei-URL’s) von kopierten Dateien in anderen Applikationen verfügbar sind. Dateiinhalte werden nicht in die Zwischenablage kopiert.
* Ein Songtitel einer Musikdatei kann anstelle des Dateinamens angezeigt werden. Das kann in den iFile Einstellungen ein- und ausgeschaltet werden.
* iFile kann für Bilder ein Miniaturbild anstelle des Icons anzeigen. Diese Option kann in den iFile Einstellungen aktiviert und deaktiviert werden. Miniaturbilder werden nur für Dateien erzeugt, die kleiner als 1MB sind.
* Attributeditor
* Unterstützung für das hierarchische Ändern von Zugriffs- und Eigentumsrechten von Ordnern hinzugefügt
* Es werden Benutzer und Gruppe für alle Ordner und Dateien in der Hierarchie gesetzt.
* Für Ordner werden die Zugriffsrechte identisch zum obersten Ordner gesetzt.
* Für Dateien werden die Zugriffsrechte nur in Hinsicht auf Lese- und Schreibrechte wie beim obersten Ordner gesetzt. War eine Datei ausführbar, bleibt sie ausführbar. Das Sticky bit wird wie beim obersten Ordner gesetzt.
* Für Bilddateien wurde ein Knopf hinzugefügt, um diese zur iPhone Filmrolle hinzuzufügen (auch vom Bildbetrachter aus möglich).
* Für Videodateien wurde ebenso ein Knopf hinzugefügt, um diese auch zur iPhone Filmrolle hinzuzufügen (nur ab iPhoneOS 3.1 verfügbar).
* Absturz im Fall von Dateien bzw. Ordnern behoben, bei denen Benutzer oder Gruppe auf eine ID gesetzt sind, die nicht in der Benutzer-/Gruppendatenbank des iPhoneOS enthalten waren.
* Dateitypen
* Format pps als unterstütztes Format hinzugefügt.
* Mime-Type video/x-flv hinzugefügt, um diese in OpenStreamer (extern) zu öffnen.
* Behandlung komprimierter Dateien
* Mehrere Probleme im Zusammenhang mit komprimierten Dateien behoben.
* Komprimierte Dateien können nun in jedem beliebigen Ordner erzeugt und ausgepackt werden und nicht nur in solchen, die dem Benutzer mobile gehören.
* Auspacken von tar.gz, tar.Z und tar.bz2 funktionierte nicht in der Vergangenheit. Das wurde nun behoben.
* Löschen von Dateien aus komprimierten Dateien wird nur für das Zip-Format unterstützt.
* Erzeugung symbolischer Verknüpfungen
* Die Erzeugung von symbolischen Verknüpfungen wurde stark vereinfacht:
* Wähle im Dateibrowser die Dateien im Editiermodus aus, für die Verknüpfungen erzeugt werden sollen.
* Drücke den Aktionsknopf und wähle „Kopieren/Verknüpfen“.
* Gehe zum Verzeichnis, wo die symbolischen Verknüpfungen erzeugt werden sollen.
* Drücke den Aktionsknopf noch einmal und wähle „Symbolische Verknüpfung“.
* Musikabspieler
* Der Musikabspieler wurde von Grund auf neu implementiert mit einem an den eingebauten Musikabspieler angehlehntes Aussehen.
* Es wird jetzt das Abspielen von Dateien aus einer m3u Abspielliste, allen Dateien in einem Verzeichnis oder allen Dateien, die mit der iFile Dateisuche gefunden wurden, unterstützt.
* Es können einzelne Songs oder die gesamte Abspielliste wiederholt werden.
* Es können die Songs einer Abspielliste in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden (Shuffle).
* Songinformationen aus Musikdateien werden für mp3 und m4a Dateien unterstützt und angezeigt.
* Albumcover können aus m4a-Dateien gelesen werden oder aus den Dateien folder.jpg und cover.jpg im Verzeichnis der Musikdatei.
* Der Musikabspieler unterstützt das Gehen zum vorigen oder nächsten Song und ein schnelles Vor- und Zurückspulen
* Es wird die aktuelle Zeit und die verbleibende Zeit eines Songs angezeigt.
* Bildbetrachter
* Der Bildbetrachter hat jetzt einen zusätzlichen Knopf, um ein Bild zur Filmrolle hinzuzufügen.
* PDF Betrachter
* Der PDF Betrachter wurde komplett neu implementiert so daß jetzt deutlich tiefer hineingezoomt werden kann.
* Ein doppeltes Tippen zoomt um den Fakter 2 hinein oder zoomt auf Seitenbreite heraus, sofern schon hineingezoomt worden war.
* Ein einfaches Tippen zeigt oder versteckt die Navigationsleiste und Statusleiste.
* Wenn man zu einer anderen Seite blättert, geht der PDF Betrachter zum Seitenanfang oben links.
* Netzbetrachter
* Es wurde das Problem beseitigt, daß für Links innerhalb einer Seite die Navigationsleiste ein Update erfuhr und nur „Laden…“ angezeigt wurde.
* Texteditor/Property-Listen Editor
* Der Texteditor und Property-Listen Editor wurden voneinander getrennt. Auf diesem Weg ist es leichter möglich, Dateien im plist Format via Öffnen mit… zu editieren, die eine andere Dateiendung haben.
* Knopf zum Anzeigen/Verstecken der Navigations- und Statusleiste hinzugefügt.
* Knopf für Textsuche und entsprechende Funktionalität hinzugefügt. Die Suche springt wieder zum Anfang beim Erreichen des Dateiendes. Wenn der Suchtext gefunden wurde, wird der entsprechende Ausschnitt sichtbar gemacht. Eine grafisches Hervorheben des gefundenen Textes ist nicht möglich.
* Es kann nun auch die Tastatur im Editiermodus versteckt werden (Fertig Knopf).
* Debian Paket Installation
* iFile kann jetzt Debian Pakete auch installieren und nicht nur auspacken.
* Externe Betrachter
* iFile unterstützt jetzt auch externe Dateibetrachter über ihre Definition in den Themen. Dies funktioniert über die Angabe der Applikations-ID und einem applikationsspezifischen URL-Schema für einen gegebenen Mime-Typen. iFile öffnet dann die Datei durch Übergabe des Pfades an den externen Betrachter über sein spezifisches URL-Schema.
* Einstellungen
* Es existiert nun eine neue Option, um den Songtitel anstelle des Dateinamens für eine Audiodatei (mp3 und m4a) anzuzeigen.
* Ebenso gibt es eine neue Option, um Miniaturbilder von Bildern anstelle der Icons anzuzeigen.

Wer die Arbeit von Carsten Heinelt (dem Entwickler) würdigen möchte, der kann sich für iFile regististrieren, was über den Cydia Store durch eine Gebühr von 4$ möglich ist. Dabei werden auch noch gleich ein paar Zusatz-Funktionen aktiviert.

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Giver – Dateien über das Netzwerk tauschen

Dateien über’s Netzwerk getauscht hat sicher jeder schon mal. Sei es P2P über eine Netzwerkfreigabe oder über einen Homeserver. Doch was, wenn ein Freund oder Bekannter mit seinem Notebook zu Gast ist und man ihn einfach mal eine Datei rüberschicken will, ohne erstmal eine Freigabe zu erstellen oder ihn in vorhandene einbinden zu müssen?

Für solche Fälle gibt es Giver. Giver sucht automatisch über Bonjour/Avahi nach Installationen im Netzwerk, auf denen ebenfalls Giver läuft und zeigt diese in einer Art Kontaktliste an. Dann braucht man einfach nur die Datei via Drag&Drop auf den gewünschten Rechner schmeißen, auf der Gegenseite poppt dann ein Fenster auf, und nach einem Klick auf „Accept“ beginnt schon die Übertragung. Total simpel.

Installiert werden kann Giver über die Ubuntu-Paketquellen:

$ sudo apt-get install giver

Für Windows ist hier ein Binärpaket verfügbar.

Giver

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PiTiVi – nicht-lineare Videobearbeitung unter Linux

Programme für Videobearbeitung unter Linux sind rar – kommerzielle Tools gibt’s schon mal garnicht, und unter den freien Anwendungen sind nur wenige brauchbare dabei, und wenn, dann erfordern sie viel Einarbeitungszeit, wie z.B Cinelerra. PiTiVi allerdings könnte sich zur einer Software entwickeln, mit der man mit wenig Aufwand z.B einfach mal seine Urlaubsvideos schneiden und in verschiedene Formate umwandeln kann. Das mit den Formaten dürfte keine Probleme bereiten, denn die PyGTK-Anwendung setzt auf dem GStreamer-Multimediaframework auf, und unterstützt damit logischerweise alle Container und Codecs, welche auch von GStreamer beherscht werden.

Was bietet PiTiVi also eigentlich? Anfangs muss man sagen, dass PiTiVi noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist, d.h dass noch nicht alle Funktionen implementiert sind und noch einige Bugs verhanden sein können. Momentan kann man aber:

  • Videos von verschiedenen Quellen aufnehmen (Webcam, Camcorder, Netzwerk-Stream, Bildschirmaufzeichnung)
  • Schneiden und zusammenfügen von Video-Schnipseln
  • Import/Export in dutzende Formate und Codes (z.B Ogg Theora, H.264)

Wer PiTiVi nun testen möchte, der kann es sich direkt aus den Ubuntu-Quellen installieren:

$ sudo apt-get install pitivi

Da PiTiVi wie gesagt noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist, lohnt es sich die neueste Version aus dem PPA zu installieren:

$ sudo -s
# echo 'deb http://ppa.launchpad.net/gstreamer-developers/ppa/ubuntu jaunty
  main #PiTiVi' >> /etc/apt/sources.list
# apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 051D8B58
# apt-get update && apt-get upgrade

Allerdings wird bei dieser Variante neuere Versionen von GStreamer-Paketen installiert. Man sollte sich das ganze also gut überlegen.

pitivi

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iPhone OS 3.2.1: Jailbreak mit blackra1n, Backup mit AptBackup

Nun, da blackra1n schon seit einiger Zeit draußen ist, habe ich den virtuellen Gefängnisausbruch auch endlich an meinen iPod touch 1G ausprobieren können. Der Grund, warum das solange gedauert hat, war, dass man eine waschechte Dose für den Jailbreak braucht. Ich hatte aber nur eine virtuelle Maschine im Angebot, mit der sich blackra1n nicht so recht anfreunden wollte. Mit einer nativen Vista64-Installation hat’s dann doch noch geklappt (danke an die Person die mir da schnell ausgeholfen hat :-) ). Anstöpseln, blackra1n starten und auf „make it ra1n“ klicken. Das manuelle Versetzen in den Recovery-Modus war nicht nötig. Einen einfacheren und schmerzfreieren Jailbreak habe ich noch nicht gesehen. Nach der Prozedur befand sich eine App namens blackra1n auf dem SpringBoard. Mit der konnte man dann einen der drei Paketmanager installieren: Cydia, Icy oder Rock. Welchen man nimmt ist egal, letztendlich setzen sie ja alle auf APT auf.

blackra1napp

Und wenn wir schon von APT reden, dann kann ich euch an dieser Stelle gleich AptBackup vostellen. Mit der Software konnte ich alle meine Cydia-Apps wieder zurückspielen: Die ganze Magic läuft folgendermaßen ab: Vor dem Jailbreak AptBackup starten und „Backup“ drücken. Nach dem Jailbreak AptBackup starten und „Restore“ drücken – bang, alle Cydia-Pakete werden erneut installiert. Wichtig ist nur, dass ihr per iTunes ein Backup gemacht habt. AptBackup klinkt sich da nämlich mit rein.

aptbackup

Die Software iFuse, über welche ich Anfang September gebloggt habe, funktioniert übrigends weiterhin mit iPhone OS 3.1.2.

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Warnung vor Gloobus-PPA (Update)

Vor ~ 2 Wochen schrieb ich einen Artikel über Gloobus, eine Art Quick Look für Nautilus. Damals schrieb ich auch, dass eine gepatchte Version von Nautilus installiert wird. Das muss sein, denn sonst arbeitet Nautilus nicht mit Gloobus zusammen (ob man das programmiertechnisch nicht anders lösen könnte, lassen wir mal außen vor) <—— geht leider nicht, siehe Kommentare :-(

So weit, so gut. Gerade eben kam aber ein Update über die Paketverwaltung, für beide Programme. Allerdings erhielt das Nautilus-Update nicht nur den entsprechenden Patch, um die Zusammenarbeit mit Gloobus zu ermöglichen, nein, es überschreibt den installierten Nautlilus mit einer beschnittenen/vereinfachten Variante.

Nautilus_minimal

Diese Variante hat kein Menü und somit sind die viele Funktionen nicht erreichbar, auch ist es nicht möglich, den Dateipfad zu ändern oder die Ansicht zu vergrößern. Hallo? Keine Ahnung, wie die Betreiber zu dieser schwachsinnigen Entscheidung gekommen sind, aber ein PPA ist dazu da, mich mit neuer/in den Standard-Quellen nicht vorhandene Software zu versorgen und zwar nur ein PPA für eine Software. Wenn ich eine beschnittende Nautilus-Version will, dann installier ich mir die selber.

Um wieder auf den originalen Nautilus zu downgraden, geht in eure Paketverwaltung und deinstalliert erst gloobus-preview. Dann wählt ihr die Pakete nautilus, nautilus-data, libnautilus-extension1 sowie libnautilus-extension-dev aus und stellt unter Paket->Version erzwingen „jaunty-updates“ ein. Und schmeißt den Gloobus-Eintrag aus eurer sources.list. Community-Seiten wie ubuntuusers.de warnen ja immer vor Fremdquellen, jetzt hab ich am eigenen Leib erfahren warum. Allerdings hat man als Betreiber einer Paketquelle auch eine gewisse Verantwortung, zu der auch gehört, dass man nicht einfach ungefragt Software installiert!

Ein Blogposting der Betreiber zu dem Thema gibt’s auch, dort kann man auch abstimmen, welche Variante in die Quellen soll. Bitte tut dies! Die Gloobus-Quelle ist schließlich in Ubuntu Tweak mit drin, und der arme User, der eigentlich nur eine neue Software ausprobieren wollte, wundert sich warum seine Menüleiste weg ist, ärgert sich und gibt die Schuld Ubuntu oder Linux generell.

#!&$grrrrr

Update: Mittlerweile verfügt die gepatchte Nautilus-Version wieder über eine Menüleiste, desweiteren lässt sich der Dateipfad wieder editieren.

nautilus_minimal_menu

Soweit ich das jetzt verstanden habe war das fehlen der Menüleiste nicht beabsichtigt, sondern nur ein Bug. Wie auch immer, mit dieser Version lässt sich jetzt vernünftig arbeiten, ohne auf Features verzichten zu müssen. Dennoch bin ich der Ansicht, dass man auf der Launchpad-Seite den Anwender über der veränderten Nautilus-Version informieren sollte, mir scheint jedoch, das dafür gar keine Eingabefelder vorgesehen sind…

Egal, falls sich durch meinen Post oben jemand auf den Schlips getreten fühlt (ich war einfach sauer, weil mein Datei-Manager zerschossen wurde), man möge es mir verzeihen :-)

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Statement zur Zensur-Debatte

Nach seinem Statement zur Killerspiel-Debatte stellte Karpfenschleuder ein weiteres Video online, indem er seine Meinung zur Zensur-Debatte äußert:

Wer mehr von Karpfenschleuder lesen/hören will, der findet hier seinen YouTube-Kanal, seine Homepage und seinen Twitter-Account.

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Google Sync pusht jetzt auch E-Mails

Im Februar schrieb ich bereits über den Google-Dienst „Google Sync“, mit dem ihr eure Kalendereinträge und Kontakte mit verschiedenen Endgeräten – unter anderem mit dem iPhone – synchronisieren könnt.

Bisher waren Mails von der Funktion ausgenommen – die musste man über IMAP abrufen. Jetzt geht das ganze auch über Google Sync. Einfach das Google Mail Konto im iPhone löschen und im Google Sync Konto den Slider bei Mail setzen:

Google_Sync_Mails

Unterschied? Eure Mails werden jetzt nicht mehr in einem bestimmten Zeitintervall abgerufen (z.B 15 Minuten) sondern ihr bekommt augenblicklich eine Benachrichtigung, wenn ein Mail eintrifft. Push eben.

[via Apfeltalk]

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