HackTheGame – Hackingsimulation

Wahrscheinlich schon etwas älter, ich kannte es jedenfalls noch nicht: Das Freeware-Spiel HacktTheGame simuliert eine virtuelle Umgebung, in der man fremde Server per Telnet “hacken” muss – alles nur simuliert wohlgemerkt. Man erhält Aufträge per E-Mail und im Verlauf der 11 Missionen bekommt man immer mehr Werkzeuge, wie beispielsweise einen Portscanner. Das gesamte Spiel läuft über die Kommandozeile ab, die sowohl Unix- als auch DOS-Befehle versteht. so kann man sich z.B beim Anzeigen eines Verzeichnisinhaltes also aussuchen, ob man ls (Unix) oder dir (DOS/Windows) verwendet. Bei der ganzen Sache muss man sich aber gewaltig beeilen, da man sonst von der Polizei entdeckt wird. Passiert das 3 mal, hat man verloren.

 HackTheGame

Erlaubte Befehle:

  • Ping <ip> (Antwortszeit eines Hosts herausfinden)
  • Telnet <ip> <port> (Verbindung mit Host über Telnet herstellen)
  • Dir oder Ls (Verzeichnisinhalt auflisten)
  • Cd <verzeichnis> (Wechselt in anderen Ordner. Für Hauptverzeichnis \ eingeben)
  • Md oder Mkdir <verzeichnisname> (Erstellt neuen Ordner im aktuellen Verzeichnis)
  • Del oder Rm <dateiname> (Löscht Datei im aktuellen Verzeichnis)
  • Ipconfig (Zeigt eigene Netzwerkkonfiguration an)
  • Cls (Leert Bildschirm)
  • Load (Spiel laden)
  • Save (Spiel speichern, UNBEDINGT vor schließen des Spiels ausführen, kein Autosave!)
  • Shutdown (Spiel beenden)

Alle Befehle außer Load, Save und Shutdown funktionieren genauso auch auf einer richtigen Kommandozeile, so trainiert man sich in HackTheGame ein wenig dem Umgang mit der Shell, eine Fähigkeit, die vor allem in der Unix-Welt nützlich ist. Hacken lernen kann man damit jedenfalls nicht,  das Eindringen in fremde Systeme ist strafbar und echte Hacker sind sowieso nicht an roher Gewalt interessiert, sondern nur am Wissen selbst ;-) . Zu diesem Punkt noch ein Zitat aus dem HELP-Text des Spiels:

This game is a simulation game. I didn’t make this game to promote hacking, just as Nitendo didn’t make Super Mario to promote you to jump on peoples heads

Das Spiel ist in x Sprachen verfügbar – darunter auch deutsch.  Download gibt’s hier.

Neue Version von Backgrounder erschienen

Die iPhone-Applikation Backgrounder, welche es gejailbreakten iPhones erlaubt Programme im Hintergrund laufen zu lassen, ist in der neuen Version svn.r230 erschienen. Das Update besteht hauptsächlich aus zwei Neuerungen:

Badges

Programme, die man via Backgrounder in den Hintergrund geschickt hat, sind jetzt durch einen Badge, also einen Aufkleber am Homescreen-Icon der App, gekennzeichnet. So weiß man auf den ersten Blick welche Apps überhaupt noch laufen und welche nicht.

Backgrounder 002

Task-List

In den Einstellungen von Backgrounder.app unter Global->Mode lässt sich die sogenannte Task-List aktivieren. Drückt man den Homebutton 2x oder ein paar Sekunden (je nach Einstellung), so erscheint eine Art Applikation Switcher, mit dem man in eine andere, gerade laufende Applikation wechseln kann, ohne zum Homescreen zurückkehren zu müssen.

Backgrounder 001

Streicht man mit dem Finger von Links nach Rechts über einen Eintrag, so erscheint der Button”Force Quit”. Betätigt man diesen, wird die gewählte Applikation abgeschossen. Kennt man ja vom Windows Taskmanager.

Das Update lässt sich über die Upgrade-Funktion von Cydia einspielen. Das Paket selbst liegt im BigBoss Repository.

[via iPhone-Blog]

Star Wars Galaxy 3D

Mit der Open Source Software Star Wars Galaxy 3D (für Win+Mac) kann man die gesamte Star Wars Galaxie in 3D und mit deutschen Beschreibungen zu den einzelnen Planeten (insgesamt 363) erkunden. Die Beschreibungen sind laut Entwickler bereits zu 1/3 vorhanden. Die Informationen stammen aus den Star Wars Filmen, Computerspielen, Büchern, Comics und sonstigen kanonischen Quellen.

Star Wars Galaxy

Wer weitere Infos zu Star Wars sucht, der ist bei der Jedipedia definitiv gut aufgehoben.

[via fscklog]

WolfQuest – Der Ruf der Wildnis

Per Mail kam grad ein Spiel namens WolfQuest rein. Als Wolf-Fan natürlich genau das Richtige für mich. Man spielt einen Timberwolf im Yellowstone Nationalpark mit den Ziel, eine Partnerin zu finden und ein Rudel zu gründen. Währenddessen muss man natürlich jagen, um bei Kräften zu bleiben und um sich gegen stärkere Alpha-Wölfe behaupten zu können. Gesteuert wird mit den W-S-A-D Tasten, gebissen mit der Leertaste, mit M ruft man die Karte auf und mit V wechselt man in eine Art Jagd-Modus. Dieser läuft in der Ich-Perspektive ab und in Schwarz-Weiß ab, die Beute ist farblich markiert. Das hilft nicht nur bei der Jagd, sondern auch beim Aufspüren von Duftmarken fremder Rudel.

WolfQuestCustomizeWolfQuestGrizzly WolfQuestFight WolfQuestBullElk

Das Spiel wurde mit dem Ziel entwickelt, den Wolf dem Menschen näherzubringen. Denn was man nicht kennt, kann man schließlich auch nicht schützen!

[WolfQuest.org]

Switch auf WordPress.com

Nach langen hin- und her überlegen habe ich mich entschlossen, meinen Bloghoster zu wechseln, und zwar von BlogSpot.com zu WordPress.com. Deshalb hat sich auch die URL geändert, und zwar von fernmannblog.blogspot.com zu fernmannblog.wordpress.com. Das dasselbe mit der Feed-URL, statt feeds2.feedburner.com/fernmann/ lautet sie jetzt fernmannblog.wordpress.com/feed/. Beide URLs werden auf die jeweils aktuelle weitergeleitet.

Nun fragt ihr euch sicher, warum das alles. Allen voran steht natürlich die Neugier – WordPress ist schließlich eine umfangreiche Software, mit der man viel Spaß haben kann (auch wenn bei WordPress.com – im Gegensatz zu den selbstgehosteten WordPress.org – die Plugin-Möglichkeit fehlt). Desweiteren bietet WordPress einfach mehr Features, wie Subscribe to Comments (E-Mail-Abo der Kommentare eines Posts mit Double Opt-in) oder die Implementierung von TrackBacks und PingBacks (hier kann man nachlesen, wie sie funktionieren). Hinzu kommt, dass die Software von BlogSpot.com keinen Spamfilter für Kommentare hatte sowie eine eher bescheidene Kommentarverwaltung, bei WordPress ist sie fast schon zu umfangreich, aber wenn man sich erstmal hineingearbeitet hat ist sie recht mächtig. Mehr Speicher bekomme ich auch, 3GB statt 1GB.

Natürlich habe ich meine alten Posts und eure Kommentare mitgenommen. WordPress bietet da eine passende Funktion an, die auch BlogSpot.com unterstützt, verwendet wird dabei die Google Account API. Auch die Bilder wurden übernommen, allerdings wurden sie nicht auf den WordPress.com Space verschoben, sondern blieben auf dem BlogSpot.com Space. Dies habe ich einfach manuell nachgeholt. Bei der Gelegenheit habe ich auch alte Beiträge entfernt, z.B solche, die eingebettete YouTube Videos enthielten, die mittlerweile gelöscht wurden. Dabei gingen auch die ersten PingBacks raus, also nicht wundern wenn bei euch plötzlich Pings zu uralten Postings eingehen ;-)

Ich mach mich dann derweil ans Blogroll erstellen – die konnte ich leider nicht importieren.

Erledigt.

Festplatte defragmentieren mit Defraggler

Wenn es Tuning-Maßnahmen gibt, die einen Geschwindigkeitsvorteil bringen, der nicht nur in der Fantasie des Computernutzers existiert, dann sind diese das Löschen von temporären Dateien, das Aufräumen des Autostarts und die Defragmentierung. Letzeres lässt sich hervorragend mit Defraggler bewältigen, einer Freeware, die von den Machern von CCleaner stammt.

Das besondere an Defraggler ist, dass er nicht nur eine einzige Festplatte defragmentieren kann, sondern auch einzelne Dateien. Außerdem kann man bestimmte Dateien ausschließen, wie z.B größere Temp-Dateien, die eh beim nächsten Neustart gelöscht werden. Defraggler läuft auch als portable, sodass man keine Installation durchführen muss.

Defraggler

Fazit: Das beste Freeware-Defragmentierungsproramm, was mir bisher begegnet ist. Kostenpflichtige Programme wie O&O Defrag haben zwar mehr Features, aber die brauchen sowieso nur die wenigsten.

[Defraggler-Website]

WolframAlpha ist gestartet

WolframAlphaLogo

Und wieder ist eine Suchmaschine gestartet, die mit Marktführer Google den Kampf aufnehmen will. Allerdings ist sie nicht irgendeine 08/15 Suchmaschine, die das Konzept von Google mehr schlecht als recht kopiert, sondern sie geht einen komplett neuen Ansatz: Alle Suchanfragen werden in mathematische Ausdrücke übersetzt und mit einer Datenbank abgeglichen. Auf diese Weise will der Erfinder Stephen Wolfram, ein bekannter Physiker und Mathematiker, verlässliche Ergebnisse liefern. Die Rede ist natürlich von WolframAlpha, die gestern Abend gestartet ist.

Nach einem kurzen Test ist klar: Daten, Fakten Zahlen, das ist WolframAlphas Welt. Gebe ich z.B Mars ein, so erhalte ich Daten über die aktuelle Entfernung zur Erde und zur Sonne, seine Masse, Informationen zu seiner Atmosphäre, eine Graphische Ansicht des Sonnensystems und die Position des Mars darin; WolframAlpha findet sogar über die IP meinen Standort heraus und zeigt mir an, wo am Sternenhimmel ich den Mars sehen würde wenn der Himmel mal ausnahmsweise nicht von Licht und Abgasen bedeckt ist.

Bei Google finde ich zuerst den Wikipedia-Artikel zum Mars als Planet, dann zum Mars als römischer Kriegsgott, Videos auf YouTube die sich mit der Frage beschäftigen, ob es Leben auf dem Mars gebe, dann eine Seite zu der Firma, die den gleichnamigen Schokoriegel herstellt, und ein Google-Produkt mit dem ich mir den Mars anschauen kann.

Ihr seht: WolframAlpha und Google verfolgen verschiedene Ansätze und Ziele. Wenn ich Fakten und Zahlen haben will, dann ist WolframAlpha die richtige Wahl. Wenn ich Webseiten haben will, die bestimmte Themen behandeln(z.B Blog-Posts zu einem Thema oder die Downloadquelle von Software xy), dann ist immer noch Google das nonplusultra.

Fazit: Stephen Wolfram hat ganze Arbeit geleistet und eine wertvolle Ergänzung zu Google geschaffen. Und Zukunft können wir uns entscheiden, ob wir googlen oder lieber wolframen wollen.

Edit: Tobbi hat ein paar Easter Eggs in WolframAlpha zusammengestellt.

iTunes ist zu teuer – sagt Microsoft

Laut einer neuen Anti-Apple-Werbung von Microsoft kostet es 30.000US$, um einen 120 GB iPod mit Musik zu befüllen, wenn man diese über iTunes kauft. Kauft Leiht man diese aber über Microsofts eigenen Dienst, Zune Pass, bezahlt man nur 14,99 US$ im Monat.

Die Betonung liegt auf “leiht”. Denn wer das Angebot nicht mehr nutzt, verliert alle seine Songs. Jeden Monat darf man sich aber 10 Songs aussuchen, die man behalten darf. Hier werden also ein paar Tatsachen verdreht, denn es dürfte jedem klar sein, dass z.B der Kauf eines Autos teurer ist als das Leihen eines Autos. Aber das ist eben Werbung.

iPhone-Favicon erstellen

iPhone-Favicon Bei der mobilen Variante des Safari-Browsers hat man ja die Möglichkeit, sich Webseiten als Icon auf den Homescreen zu legen (z.B für eine Webapp). Normalerweise ist das Icon ein Screenshot der Website. Nicht unbedingt schön. Deshalb gibt es die Möglichkeit, ein spezielles Favicon fürs iPhone zu definieren. Google macht das, Apple natürlich auch sowie Blogs wie der fscklog.

Als erstes muss man sich ein PNG-Bild mit den Abmessungen 57×57 Pixel erstellen. Dieses speichert man sich dann unter den Namen apple-touch-icon.png ab und lädt es an einen öffentlich zugänglichen Ort hoch, ich habe den Public-Folder meiner Dropbox gewählt.

Anschließend muss man eine Zeile HTML-Code zum Quelltext seiner Webseite hinzufügen. Wenn man BlogSpot-Nutzer wie ich ist, dann geht man einfach in das Dashboard, dann auf Layout und anschließend auf HTML bearbeiten. Dort fügt man nun die Zeile ein, und zwar in den <head></head>-Bereich. Die Zeile lautet:

<link rel="apple-touch-icon" href="ICON-URL"/>

ICON-URL natürlich durch die Adresse ersetzen, wo ihr das PNG hochgeladen habt. Die Sache speichern, iPhone anwerfen und schauen ob’s funktioniert hat (lasst den Hinzufügen-Dialog ein wenig offen und wartet, bis das Icon angezeigt wird).

Quelle: http://pixelspread.com/blog/320/iphone-favicons

Tschüss, Twitter!

twitter_logo_crossed

Vor ein paar Monaten habe ich mich bei Twitter angemeldet, einfach aus Spaß, um es auszuprobieren. Doch jetzt bin ich “abgesprungen”. Warum? Nun, Twitter ist ein interessanter Dienst. Man bekommt schnell mit was im Netz los ist und manchmal ist der ein oder andere nützliche Link dabei. Wie jeder weiß, ist der Informationsschwall im Netz so groß, das man ihn einfach filtern muss. Und das funktioniert bei Twitter nicht so gut.

Mein Twitter-Client zeigt mir Tag für Tag hunderte von Tweets an, und davon sind nur etwa 5 interessant. Zumindest interessant für mich, die Tweets mögen ja für bestimmte Leute nützlich sein, z.B @Replies, die ein nicht-eingeweihter gar nicht versteht. Aber wenn man seinen Client aufmacht und erst mal von einem Tweet-Tsunami begrüßt wird, dann hat man einfach nicht wirklich Lust sich da durchzukämpfen, um nützliche Informationen zu finden. Wenn Twitter eine Stärke hat, dann ist es seine Geschwindigkeit. Aber das ist zugleich seine Schwäche, da ein Normalsterblicher wie ich einfach nicht hinterherkommt. Vielleicht sind einige Twitter-User ja Androiden alá Data, sodass die das schaffen.

Also habe ich meinen Twitter-Account @FERNmann gelöscht und die dazugehörigen Links entfernt. Twitter ist ein toller Dienst, aber ich brauche ihn nicht (mehr).