Tschüss, Twitter!

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Vor ein paar Monaten habe ich mich bei Twitter angemeldet, einfach aus Spaß, um es auszuprobieren. Doch jetzt bin ich “abgesprungen”. Warum? Nun, Twitter ist ein interessanter Dienst. Man bekommt schnell mit was im Netz los ist und manchmal ist der ein oder andere nützliche Link dabei. Wie jeder weiß, ist der Informationsschwall im Netz so groß, das man ihn einfach filtern muss. Und das funktioniert bei Twitter nicht so gut.

Mein Twitter-Client zeigt mir Tag für Tag hunderte von Tweets an, und davon sind nur etwa 5 interessant. Zumindest interessant für mich, die Tweets mögen ja für bestimmte Leute nützlich sein, z.B @Replies, die ein nicht-eingeweihter gar nicht versteht. Aber wenn man seinen Client aufmacht und erst mal von einem Tweet-Tsunami begrüßt wird, dann hat man einfach nicht wirklich Lust sich da durchzukämpfen, um nützliche Informationen zu finden. Wenn Twitter eine Stärke hat, dann ist es seine Geschwindigkeit. Aber das ist zugleich seine Schwäche, da ein Normalsterblicher wie ich einfach nicht hinterherkommt. Vielleicht sind einige Twitter-User ja Androiden alá Data, sodass die das schaffen.

Also habe ich meinen Twitter-Account @FERNmann gelöscht und die dazugehörigen Links entfernt. Twitter ist ein toller Dienst, aber ich brauche ihn nicht (mehr).

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7 Gedanken zu “Tschüss, Twitter!

  1. Du hast Recht, man muss nicht jeden Internet-Dienst bierernst nehmen. Meldungen über Twitter werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Derzeit geht ja das Gerücht um, dass Apple Twitter für 900 Millionen $ kaufen will. Da schätzen wohl einige Twitter für sehr wertvoll ein.

  2. Hm, deine Argumente Pro wie Kontra sind durchaus schlüssig. Mir ging es ähnlich. Ich habe mit Twitter angefangen, es nach einer Weile geschmissen. Paar Wochen aufgehört und dann doch wieder angefangen.
    Allerdings seh ich Twitter jetzt rein just for fun. Für meine Infos habe ich nach wie vor primär meinen Feedreader und die Blogs die ich “live” besuche. ;)

  3. Ich habe das absolut gleiche Problem. Es brachte mich sogar schon zum rätseln, wie User es schaffen tausenden (!) Leuten zu folgen. Das kann doch gar nicht mehr möglich sein.
    Ich versuche dem zu begegnen, indem ich möglichst wenige Leute verfolge. Nur Sachen die ich unbedingt sehen will.
    Soweit macht mir Twitter genug Spaß um darüber hinwegzusehen.

  4. Die Leute, die tausenden Leuten folgen, sind meistens Spamfollower. Ihr Ziel ist es, einen “gegenfollow” zu erzielen, um ihre Werbung zu verbreiten. Seit der Nutzung von Twitter hat sich meine Followerzahl fast täglich erhöht – allerdings waren das meistens Leute, die a) auf Englisch schrieben (woran erstmal nichts schlechtes ist) und b) deren Tweets Links zu unseriösen Seiten enthielten. Interessanterweise folgten diesen Leute etwa 100 Follower. Scheint sich also zu rentieren.

  5. Die Replies an Leute, denen man selber nicht folgt, kann man abstellen. War eine meiner ersten Aktionen damals. Man muss den Fluss halt gut steuern können und auch konsequent sein und manchen Leuten einfach wieder „unfollowen“. Twitter ist keine Ehe. :)

    • Ich bin auch einigen “entfolgt”, die einfach zuviel getwittert haben, sodass man den Kram gar nicht mehr lesen konnte. Meine maximale Followingzahl liegt bei 30, mehr schaff ich einfach nicht. Aber jetzt ist diese eben 0 und ich hab mehr Zeit, meine Feeds zu lesen :-)

  6. Projekt: Twittergeschichten « FERNmanns Blog

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