iPhone OS 3.x-Geräte unter Linux mit gtkpod synchronisieren

Hinweis: Mittlerweile existiert eine einfachere Möglichkeit der Synchronisation, nämlich über GVFS.

Endlich endlich endlich. Wie lang haben wir, die Linux-Nutzer und iPhone/iPod touch Besitzer zugleich sind, darauf gewartet, unser Gerät mit dem nun gar nicht mehr so neuen iPhone OS 3.0/3.1 zu synchronisieren. Bisher musste man sich mit Lösungen wie PwnPlayer oder VirtualBox behelfen, doch dies hat nun ein Ende, denn jetzt lässt sich Musik mithilfe von gtkpod direkt in die iTunesCDB synchronisieren, was heißt, dass die Dateien mit den nativen Programmen “Musik” und “Videos” (“iPod” beim iPhone) abgespielt werden können, inklusive CoverFlow, Schüttelfunktionen usw, so, als würde man ganz normal mit iTunes syncen.

Der Hacker Marcan beschreibt in einem Blogeintrag, wie man mit den aktuellen iPhone-Linux-Bibliotheken das iPhone/den iPod touch mounten und Zugriff auf die iTunesCDB erlangen kann. Das ganze ist noch etwas frickelig, man muss einiges selbst kompilieren, und da hier die allerneuesten Alphaversionen eingesetzt werden, sind sicher noch etliche Bugs vorhanden.

Ich hab das ganze unter Ubuntu 9.10 “Karmic Koala” und einem iPod touch der 1.Generation mit OS 3.1.2 getestet und es funktioniert soweit super. Allerdings sollte man den Kram nur ausprobieren, wenn man bereits ein wenig Erfahrung mit Linux hat, da man hier leicht etwas kaputt machen kann. Es ist nicht unwahrscheinlich, das die hier aufgeführten Tools in der nächsten Ubuntu-Version (also Lucid Lynx) als Paket zur Verfügung stehen oder die Synchronisation out-of-box in Banshee, AmaroK oder Rhythmbox funktionieren wird. Einige Anmerkungen:

  • Installiert man die iPhone-Pakete über die Paketverwaltung, so sollte man nicht vergessen, auch die Development-Headers fürs kompilieren mitzuinstallieren, also die Dinge, die auf -dev enden.
  • Man sollte sein iPhone bereits einmal mit iTunes synchronisiert haben, damit eine iTunesCDB vorhanden ist.

Legen wir los. Als erstes braucht man natürlich die Standard-Tools, wie make, gcc und git, die man sich via apt-get besorgt:

$ sudo apt-get install build-essential cmake git-core checkinstall

Dann benötigen wir spezielle iPhone-Pakete. Für Ubuntu existiert eine Paketquelle. Unter System->Systemverwaltung->Software-Paketquellen fügt man folgenden Eintrag hinzu:

ppa:jonabeck/ppa

Nach einem

$ sudo apt-get update

kann man die iPhone-Tools installieren:

$ sudo apt-get install ifuse libiphone0 libiphone-dev libplist0 libplist-dev libusb-1.0-0 libusb-1.0-0-dev libusbmux0 libusbmux-dev

Und sicherstellen, dass der aktuelle User der Gruppe fuse zugehörig ist:

$ sudo adduser $USER fuse

Nun benötigen wir eine weitere Komponente: Die Bibliothek libgpod. Diese ist zwar in den Ubuntu-Quellen enthalten, allerdings nur in der Version 0.7.2. Deshalb müssen wir die Version 0.7.3 ohne unsere Kuschel-Paketverwaltung selbst kompilieren. Nach Entferunung der alten libgpod-Version…

$ sudo apt-get remove --purge libgpod4 libgpod-common

…kann die neue Version installiert werden:

$ git clone git://gitorious.org/~teuf/libgpod/teuf-sandbox.git
$ cd teuf-sandbox
$ CFLAGS="-g -O0" sh autogen.sh --prefix=/usr
$ make
$ sudo checkinstall

Hier gilt es, die Bildschirmausgaben genau zu lesen und fehlende Pakete über die Paketverwaltung nachzuinstallieren (nicht die Development-Headers vergessen!). Beim checkinstall-Assistent muss als Name “libgpod4″ und als Version “0.7.3GIT” angegeben werden.

Hat alles geklappt, sollte man jetzt sein Gerät anschließen und es mounten:

$ sudo mkdir /media/iPod
$ sudo ifuse /media/iPod
$ sudo mkdir /media/iPod/iTunes_Control/Device

Damit das iPhone bzw. der iPod mit gtkpod verwendet werden kann, muss noch die UUID herausgefunden werden:

$ lsusb -v | grep -i iSerial

Im Konsolen-Output sollte jetzt eine 40-stellige Nummer zufinden sein. Diese brauchen wir für den nächsten Befehl:

$ tools/ipod-read-sysinfo-extended <UUID> <mountpoint>

Wenn im Verzeichnis /media/iPod/iTunes_Control/Device die XML-Datei SysInfoExtended auffindbar ist, kann man gtkpod öffnen. Ist gtkpod noch nicht installiert, reicht ein

$ sudo apt-get install gtkpod

um sich das Programm auf die Platte zu holen. Nach dem Start euer Modell auswählen, Songs hinzufügen und auf “Änderungen sichern” klicken. Auf dem Bildschirm des iPhones bzw. des iPods sollte jetzt eine “Synchronisieren” Meldung erscheinen, wie man sie von iTunes her kennt. Nach dem Start des Musik-Players ließt er die Datenbank neu ein, hier muss man ein wenig Geduld haben. Dies liegt daran, dass die iTunesCDB eigentlich nur von iTunes zur Synchronisation verwendet wird. Intern verwendet der iPod eine SQLite-Datenbank.

Und jetzt heißt es abtanzen!

About these ads

56 thoughts on “iPhone OS 3.x-Geräte unter Linux mit gtkpod synchronisieren

  1. Ich habe jetzt alle Pakete installiert, bei “CFLAGS=”-g -O0″ sh autogen.sh –prefix=/usr
    ” kommt aber immer folgednde Fehlermeldung:
    checking for LIBGPOD… configure: error: Package requirements (glib-2.0 >= 2.8.0 gobject-2.0 sqlite3) were not met:

    No package ‘sqlite3′ found

    Consider adjusting the PKG_CONFIG_PATH environment variable if you
    installed software in a non-standard prefix.

    Alternatively, you may set the environment variables LIBGPOD_CFLAGS
    and LIBGPOD_LIBS to avoid the need to call pkg-config.

  2. Nachdem ich die autogen.sh manuell ausgeführt habe ließ sich alles isntallieren, allerdings zickt jetzt gtkpod rum, er könne die Daten nicht lesen, aber den Fehler werd ich mir auch noch rausgooglen.

  3. Scheinbar ist SQLite bei dir nicht vorhanden. Schau einfach mal ein deinem Paketmanager nach, da sollte es Pakete dazu geben, z.B sqlite3, wie in der Fehlermeldung angegeben.

  4. Das hatte ich auch vermutet aber auch nachdem ich sqlite3 installiert hatte blieb es bei dem Fehler.

    Danach habe ich wie gesagt die autogen.sh manuell ausgeführt und kann auch auf die Dateien auf dem iPod Touch via FileSystem zugreifen, sobald ich aber via gtkpod zugreife findet er nichts, u.a. meldet er mir “Could not find the iPod firewire ID” wenn ich gtkpod als sudo starte.

    Starte ich es als normaler User kommt “Directory structure not found” obwohl die angelegt ist. Also wieder als sudo, Struktur anlegen: “Could not find the iPod firewire ID”

    Perpetuum mobile quasi…

  5. bei mir tritt der selbe fehler auf, sqlite3 ist installiert, jedoch erhalte ich die oben genannte Fehlermeldung. Auch ein manuelles ausführen der autogen.sh führt zu diesem Fehler.

    mfg
    basti

  6. Hab ihr beide auch die Pakete libsqlite0-dev sowie libsqlite3-dev installiert? Weiterhin braucht ihr gtk-doc-tools, intltool, libltdl-dev, libtool, libgcrypt11-dev, libgnutls-dev, libgpg-error-dev, libtasn1-3-dev (entnommen aus meinem Synaptic-Logfile).
    Ansonsten könnt ihr euch ja mal per Kommentar an Marcan wenden. Der hat das Projekt ja schließlich (mit)entwickelt und sollte sich daher auch am besten damit auskennen.

  7. die letzte library fehlte mir, warum auch immer er das nicht anständig ausgegeben hat. Nun erhalte ich massig fehlermeldungen beim Make.

    Hier Die Fehlermeldungen vom Make. Die locales einfach mal ignorieren. Normalerweise würde ich bei den Fehlermeldungen den sourceCode durchgehen, aber ich denke mal, dass der Fehler woanders liegt und der Code stimmt.

    Wo finde ich denn den Blog von Marcan?

    http://www.tu-harburg.de/~sibt1057/public/log.txt

    mfg
    basti

    • Hab mich nun doch damit beschäftigt und festgestellt, dass das wichtigste hier steht:

      itdb_iphone.c:27:32: error: libiphone/lockdown.h: No such file or directory
      itdb_iphone.c:28:27: error: libiphone/afc.h: No such file or directory
      itdb_iphone.c:29:42: error: libiphone/notification_proxy.h: No such file or directory
      

      aus irgendeinem Grund scheint er diese Dateien nicht zu haben.
      Wo bekomm ich die her….
      Kannst du mir die mal online stellen oder schicken. Bastel nu schon seit fast ewigkeiten hier rum mit der Originalanleitung ;)

      mfg

      • Die Fehlermeldung bezieht sich offenbar auf die include-Zeilen der Datei itdb_iphone.c:

        #include <libiphone/lockdown.h>
        #include <libiphone/afc.h
        #include <libiphone/notification_proxy.h>
        

        Die Header-Files befinden sich bei mir unter /usr/include/libiphone. Wenn du also libiphone richtig installiert hast, sollten die Dateien also auch dort zufinden sein.
        Ich hab sie mal gepackt auf meine Dropbox hochgeladen:
        http://dl.dropbox.com/u/558945/libiphone/libiphone-headers.tar.bz2

    • Aua, des sieht ja gar nicht gut aus. Marcan’s Blog hab ich im Beitrag oben verlinkt. Dort schreibt Marcan auch:

      If you’ve had prior versions of usbmuxd/libiphone/etc, make sure they’re gone, especially any udev rules files in /etc/udev/rules.d

      Solltest also mal alles deinstallieren um sicherzustellen das nicht noch irgendwo irgendwelche Reste rumfliegen. Außerdem kann es natürlich auch sein, dass du einfach auf einen Bug gestoßen bist, der bei dir auftritt und bei anderen nicht. Die Software hat ja noch Alpha-Status.

    • Fragen sind doch niemals dumm :)
      Laut den Entwicklern soll das ganze auch ohne Jailbreak gehen. Ich kann das bestätigen, als ich mal meinen iPod neu aufsetzte und ihn unjailbroken unter Linux anschloss, wurde er auch von iFuse gemountet. Und da ein Filesystemaccess besteht, sollte auch der Part mit der Datenbank klappen.

  8. hi, bevor ich das probiere hier, wirst du die teile im repa updaten? weil es zb vom usbmuxd schon ne rc2 gibt? und die eigentliche frage, geht das auch im 64bit ubuntu? oder werd ich da probs mit fehlenden libs kriegen?
    und danke für die anleitung, wenn das wirklich funzt, dann kann ich endlich mein dualboot entfernen. darauf warte ich schon sicher ein jahr :)

    • Ich nutze zwar (noch) kein 64-Bit System, kann hier also nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, aber in Jonabecks Repo sind Pakete für amd64 vorhanden. Und die Tools aus teufs-Sandbox kompilierst du dir ja eh selber. Falls du ihn nicht schon gelesen hast, im ubuntuusers-Wiki gibts auch einen schönen Artikel dazu: http://wiki.ubuntuusers.de/64bit-Architektur

      Zu deiner anderen Frage, sie sollte eher lauten, ob Jonabeck etwas updatet. Der verwaltet die Paketquelle nämlich. Solange ein neues Release nicht irgendwelche Fehler behebt, von denen du betroffen bist, würde ich von einem Update eher abraten. Könnte nämlich sein, das alles wieder zusammenstürzt wie ein Kartenhaus.

  9. Ich finde das ja wirklich wunderbar, das ist echt ein großartiger Schritt, natürlich. Aber ganz ehrlich: die einzig wahre Lösung wäre, dass Apple iTunes für Linux veröffentlicht. Denn Apps verwalten, Kontakte und Musik synchronisieren, das alles klappt zentralisiert auf ein Programm derzeit eben nur mit iTunes oder auf dem iPod/iPhone selbst…

    • Wäre schön, ja. Mit GNUStep ist ja scheinbar schon eine Grundlage gelegt, die ganzen Apple-Libs, die iTunes benötigt, auf Linux zu portieren. Kenne mich da nicht so aus, soll aber nicht besonders schwer sein.
      Am besten wäre es, wenn Apple eine (binäre) Library für Linux ausliefern würde, auf die dann jedes Programm aufsetzen könnte. libiphone zielt ja schon darauf ab, ist halt nur eine Nachbildung und nicht Original von Apple.

    • Für Kontakte: Google Sync (http://www.google.com/mobile/products/sync.html#p=apple) in Kombination mit Zindus Addon für Thunderbird (http://www.zindus.com/download-extension/)

      Für Kalender: Google Kalender + Google Sync (s.o.) + Lightning für Thunderbird

      Für Dateien: Dropbox + iphone-App

      Nur für Musik-Dateien fehlte noch ne Lösung. Vielen Dank für den Hack und die Anleitung :) Habs noch nicht ausprobiert, da ich mein iPhone bis jetzt noch nicht habe. Informiere mich aber schon kräftig, wie ich das alles unter Linux und ohne iTunes möglichst gesynct bekomme.

      • Eine ähnliche Konstellation benutze ich auch, nur dass Evolution statt Thunderbird zum Einsatz kommt. Funzt bisher recht gut.

  10. Hey cool, after some , we germans call it “frickeln” (which means so much like working :D ” i can Sync my MyPod without itunes.
    Thanks man!

    • Deutscher User erklärt auf deutschen Blog deutsche Wörter auf Englisch :-) Da hat wohl der Google Translator dass hier automatisch auf Englisch übersetzt. Über einen Link hierher gekommen?

  11. Bei mir hat alles super funktioniert mit dem Kompilieren usw. Allerdings kann ich den iPod jetzt nicht mounten… In Nautilus wird der iPod angezeigt, allerdings nur als DigiCam.

    Bei dem Befehl sudo ifuse /media/iPod erhalte ich immer den Fehler:
    No device found, is it connected?
    If it is make sure that your user has permissions to access the raw usb device.
    If you’re still having issues try unplugging the device and reconnecting it.

    Hab schon neu gestartet, iPod an uns ausgesteckt, als root probiert, hilft leider alles nix :( woran könnte das liegen? Könnte diverse Einstellungen von meinem alten iPod stören?

    Danke schon mal für alle eure Tipps.
    lg
    Georg

    • Ist der Bildschirm bei deinem Gerät an? Bei mir wollte er mit ausgeschalteten (=gesperrten) Bildschirm nicht mounten..

      Könnte diverse Einstellungen von meinem alten iPod stören?

      Wie meinst du das genau?

      • Also am USB-Hub liegts nicht. Habs ohne probiert. Immer noch der gleiche Fehler, dass er nicht mounten kann. Der iPod ist jailgebreakt, sollte aber kein Problem sein oder? Muss ich den iPod auch irgendwie vorbereiten? iTunes Library hab ich jedenfalls drauf. Hab gestern unter Windows synchronisiert.

        Wenn ich den iPod per USB an den Computer anhänge, wird er von Ubuntu als DigiCam erkannt und der Bildschirm ist gesperrt.

        @FERNmann
        Wie kann ich das ändern, dass der Bildschirm nicht gesperrt ist? Einfach händisch entsperren und am Bildschirm herumtippen damit er nicht gesperrt wird ist sicherlich keine gute Lösung und hat mich auch nicht weitergebracht :(

        Wegen den alten Einstellungen. Hab früher einen iPod Mini verwendet und ich glaube da habe ich auch ifuse benutzt um zu synchronisieren. Ist allerdings schon wieder eine Weile her und ich bin mir da nicht ganz sicher. Nicht, dass ifuse irgendwie erwartet, dass ich den iPod Mini anhänge. Keine Ahnung. Glaub aber auch eher nicht dass es daran liegen könnte

  12. So bin schon etwas weiter:
    Habe usbmuxd händisch starten müssen, weil es bei mir nicht automatisch startet.
    Das geht mit:

    sudo usbmuxd

    Danach hatte ich das Problem, dass ich das Tool ipod-read-sysinfo-extended nicht ausführen konnte. Das lag daran, dass ich den iPod schon mal über ssh bespielt habe. Dazu musste ich mich via ssh verbinden und den Besitzer des Ordners /var/mobile/Media ändern.

    Hab das so erledigt:

    $ ssh root@IP-DES-IPODS

    Danach mit dem passwort alpine einsteigen und

    $ chown -R mobile /var/mobile/Media

    ausführen

    Jetzt habe ich nur das Problem, dass gtkpod immer abstürzt wenn ich auf “Änderungen speichern” klicke :( Woran könnte das nun liegen? an gtkpod oder am ipod oder an was sonst?

  13. Bei mir taucht ein Fehler bei tools/ipod-read-sysinfo-extended auf, wenn ich für Mountpoint /media/ipod angebe. Was mach ich falsch?

  14. Funktioniert bei mir alles soweit. Problem ist nur, dass der iPod nun keine Musik mehr spielen mag:
    Entweder er zeigt an “Bibliothek aktualisieren…”
    oder er stürzt ab beim Auswählen von “Interpreten”, “Titel”, etc…
    oder er reagiert garnicht mehr wenn ich die Musik-Ansicht lade.

    Hat jemand bzw FERNmann ( ;] ) eine Idee?

  15. Da hat sich ja einiges angestaut…

    @Georg: Am besten du startest gtkpod mal in der Konsole, dann sollten Fehlermeldungen ausgedruckt werden. Übrigens gute Idee das mit chown :)

    @Jacob: Gleiches gilt für dich, poste doch mal die genau Fehlermeldung die ausgegeben wird.

    @kebub: Also wenn du alles bis hierhin richtig gemacht hast, dann dürfte das ein echter Fehler sein. Am besten, du reportest den Bug mal. Eventuell liegt ja schon eine neuere Version im Git-Repo, die du probieren könntest.
    Dass “Bibliothek aktualisieren” angezeigt wird ist allerdings ganz normal. Hier musst du einfach warten, bis die Datenbank fertig geschrieben wurde.

  16. Mööp. Hab mich nun auch mit durchkämpfen begonnen. Habs Fehlerlos bis CFLAGS=”-g -O0″ sh autogen.sh –prefix=/usr geschaft, alle Abhängigkeiten soweit ersichtlich installiert (auch die sqlite3-devheaders)…

    Und dann mache ich make und es beginnt wüst zu knallen. Die Fehler? Siehe hier (http://nopaste.info/49a5476452.html) ab etwa Zeile 260.

    Ist das ein Fehler meinerseits oder einen Bug? Sieht ja irgendwie komisch das der Fehler beim Deklarieren von Funktionen baut..

    • Ich tippe auf einen Bug. Gestern wollte ich nämlich mein libgpod updaten, weil ich probieren wollte, ob sich das ganze auch mit checkinstall aufziehen lässt. Und beim make bekam ich dann die gleichen Fehlermeldungen zu Gesicht.

    • hab leider den gleichen fehler…also sag bitte bescheid wenn du rausfinden solltest worans liegt

  17. Gute Nachrichten,
    der Fehler wurde behoben, libgpod kompiliert wieder. :-) Außerdem habe ich die Anleitung angepasst, so dass nun checkinstall statt make install verwendet wird. Der Unterschied liegt darin, dass checkinstall ein (einfaches) Debian-Paket erstellt und über die Paketverwaltung installiert, wo es auch wieder entfernt werden kann. Zudem “wissen” andere Programme, die libgpod benötigen, wie etwa gtkpod, dass die benötigte Bibliothek vorhanden ist und verlangen keine erneute Installation.

  18. Man, FERNman, du bist mein Held! Hast mein Tag doch noch gerettet :)

    Kompilieren tuts bei mir nun nach neu-auschecken immerhin bis und mit make fehlerfrei. Bei checkinstall dann aber gibts folgenden Fehler:
    * dpkg-deb – Fehler: (upstream) version (»sandbox«) enthält keine Ziffern

    Ich versuchs gleich nochmals ohne checkinstall und nur mit make install, mal schauen ob dies geht.

  19. Mit make install gings (es gab zumindest keine Fehlermeldungen ;) ) und nun bin ich bei deiner Anleitung fortgefahren. Trotz deiner ziemlich idiotensicheren Anleitung gabs aber bei mir noch mehrere Unklarheiten.

    ‘lsusb -v | grep -i iSerial’ –> Da musste bei mir noch ein sudo vorne ran.
    und bei ‘tools/ipod-read-sysinfo-extended ‘
    Was muss da als mountpoint übergeben werden? Das generelle iPhone-Verzeichnis (à la /media/iPhone) oder gleich schon das /media/iPhone/iTunes_Control/Device?

    und noch was, wenn man das iPhöne mit tools/ipod-read-sysinfo-extended falsch gemountet hat, weisst du zufällig wie man das wieder unmounten kann? :)

    • Dass checkinstall nicht funzt, liegt daran, dass du keine korrekte Versionsangabe übergeben hast. Ich benutze “0.7.3GIT”, dann weiß ich a), welche Version das ist und b) dass es nicht aus den Quellen stammt, sondern aus dem Sourcecode eines Git-Repos erstellt wurde.

      Bei ipod-read-sysinfo-extended muss der Mountpoint übergeben werden, den du auch schon bei iFuse angegeben hast, wie etwa /media/iPod. Wie Jacob schon erwähnte geht dass unmounten genau wie gewöhnlich auch, z.B im Terminal:

      $ sudo umount /media/iPod
  20. Das hab ich eingegeben:

    gj1006@Zentralcomputer:~/teuf-sandbox$ tools/ipod-read-sysinfo-extended 3ae07b2b332a8f20186b2b2d4aea745ab50240ad /media/ipod/
    

    Das kam raus:

    Couldn't resolve Device directory path on /media/ipod/gj1006@Zentralcomputer:~/teuf-sandbox$
    
    • Offenbar liegt in iTunes_Control kein Ordner namens “Device”. Den musst du anlegen, wie oben beschrieben:

      $ sudo mkdir /media/iPod/iTunes_Control/Device
  21. gj1006@Zentralcomputer:~/teuf-sandbox$ sudo mkdir /media/iPod/iTunes_Control/Device
    mkdir: kann Verzeichnis „/media/iPod/iTunes_Control/Device“ nicht anlegen: File exists
    gj1006@Zentralcomputer:~/teuf-sandbox$ tools/ipod-read-sysinfo-extended 3ae07b2b332a8f20186b2b2d4aea745ab50240ad /media/ipod/
    Couldn't resolve Device directory path tools/ipod-read-sysinfo-extended 3ae07b2b332a8f20186b2b2d4aea745ab50240ad /media/iPod/iTunes_Control/Device
    Couldn't resolve Device directory path on /media/iPod/iTunes_Control/Devicegj1006@Zentralcomputer:~/teuf-sandbox$
    
    • Jacob, Sieht nach Schreibfehler aus – einmal hast du /media/iPod benutzt und einmal (beim ipod-read-sysinfo-extended) /media/ipod

      Bin aber nicht sicher ob dies eine Auswirkung auf das ganze hat. Ist mir einfach ins Auge gesprungen. :)

  22. HowTo: iPhone OS 3.x unter Linux synchronisieren – diesmal über GVFS « FERNmanns Blog

  23. Hallo zusammen,

    super, super HOWTO ! Vielen Dank

    Vor allem an die entwickler der Treiber und software ….

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2010

    stefan

  24. iPod touch unter Ubuntu Karmic (auch Lucid) « Linuxuf's Blog

  25. RRZK-Knowhow» Blogarchiv » Im Knast und doch frei – iPod Touch unter Linux befüllen

  26. Georg :
    So bin schon etwas weiter:
    Habe usbmuxd händisch starten müssen, weil es bei mir nicht automatisch startet.
    Das geht mit:
    sudo usbmuxd
    Danach hatte ich das Problem, dass ich das Tool ipod-read-sysinfo-extended nicht ausführen konnte. Das lag daran, dass ich den iPod schon mal über ssh bespielt habe. Dazu musste ich mich via ssh verbinden und den Besitzer des Ordners /var/mobile/Media ändern.
    Hab das so erledigt:
    ssh root@IP-DES-IPODS
    Danach mit dem passwort alpine einsteigen und
    chown -R mobile /var/mobile/Media ausführen
    Jetzt habe ich nur das Problem, dass gtkpod immer abstürzt wenn ich auf “Änderungen speichern” klicke Woran könnte das nun liegen? an gtkpod oder am ipod oder an was sonst?

    Hallo habe den gleichen Fehler, hier die Ausgabe von gtkpod via Terminal:http://nopaste.info/ed3b70143a.html
    Kann mir da jemand weiterhelfen?
    Gruß keinohrhase

  27. Moin FERNmann, benützt du noch diese methode zum syncen? Wenn ja, weisst du vielleicht etwas über die fehlende Cover-Unterstützung und wie man die beheben könnte?

    Gruss

  28. Jap, den Beitrag hab ich schon gelesen.

    Nur leider ist das PPA nicht für Jaunty gemacht und deshalb schwöre ich da noch auf die Holzhammer-Methode bevor ich mein iPhone schrotte. Darum hätte es mich auch interessiert ob bei dieser Variante noch geschraubt wird.

    • Also, es gibt zwei PPAs mit der Software, nämlich:
      https://launchpad.net/~jonabeck/+archive/ppa
      https://launchpad.net/~pmcenery/+archive/ppa
      Die Karmic-Version der beiden PPAs scheint ziemlich identisch zu sein, Support für Jaunty gibts nur beim oberen. Allerdings scheinen da die Pakete nicht mehr gepflegt zu werden, so ist bei Jaunty ifuse 0.9.4 vorhanden , bei Karmic ifuse 0.9.7, und libiphone wurde mittlerweile in libimobiledevice umbenennt. Entweder hat dies einen technischen Grund oder es hat einfach keiner mehr Bock sich um die Jaunty-Version zu kümmern. Du kannst dir jetzt einfach mal die Jaunty-Version einbinden und installieren und dir libgpod 0.7.3 selber kompilieren, deinen iPod mit iFuse mounten und über Gtkpod synchronisieren. ich setze auch libgpod 0.7.3 unter Karmic ein, und da funktionieren die Albumcover.

  29. Hmm, hab alles nach der Anleitung gemacht, nie einen Error bekommen und libgpod4 erfolgreich selbstkompiliert & installiert. Nun meckert aber ifuse jedes mal wenn ich mein iPhone anschliesse mit:

    “No device found, is it connected?
    If it is make sure that your user has permissions to access the raw usb device.
    If you’re still having issues try unplugging the device and reconnecting it.”

    Ich weiss, es ist die selbe Fehlermeldung wie bereits ein Benutzer hier hatte, aber das händische starten von usbmuxd hat auch nichts gebracht ebenso wie das auswechseln des iPhone-Kabels und des USB-Steckplatzes nichts gebracht hatte.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.