Veröffentlicht in Februar 2010

Braucht wer noch einen Google Wave Account?

Gerade als ich nach langer Zeit mal wieder in meinen Google Wave Account geschaut habe, fiel mir auf, dass ich plötzlich 19 Invites frei habe, obwohl ich damals schon alle verscherbelt hatte. Ich habe keinen blassen Schimmer wo diese herkommen, aber einen geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul ;) . Wem also Google Wave noch nicht zu altmodisch ist und noch nicht in den Genuss eines Accounts kommen durfte, der braucht hier nur einen Kommentar zu schreiben, dann stelle ich eine Einladung aus. :)

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Ubuntu Single Sign On ist online

Wie auf dem Canonical-Blog zu lesen ist, wurde der Ubuntu Single Sign On Dienst gelauncht. Sinn des Dienstes ist es, die bisherigen Ubuntu-Services (Launchpad, Brainstorm, Forum, Ubuntu One) unter einen Dach zu vereinen. Zukünftig soll man sich mit dem Account auch in das Ubuntu Software Center einloggen können, um Programme im iTunes-Stil kaufen zu können. Momentan ist der Dienst unter https://login.ubuntu.com abrufbar. Dort kann man sich mit seinen Launchpad-Zugangsdaten anmelden.

Wie ihr sehen könnt, kann man derzeit hier nur seine Account-Details bearbeiten. Der automatische Login in andere Dienste wie Launchpad funktioniert derzeit noch nicht. Später soll Ubuntu Single Sign On auch als OpenID-Provider dienen, sodass man sich auf Seiten, die als OpenID Consumer agieren, einloggen kann. Mit Launchpad geht das derzeit schon.

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Pinta – The GIMP for the rest of us?

Die Nachfolgeversion des Koalas – Lucid Lynx – wird das prominente Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm GIMP in der Standardinstallation nicht mehr enthalten. Dies wurde November 2009 bekanntgegeben und sorgte für hitzige Diskussionen. Befürworter argumentieren, dass Ubuntu eine Distribution für den normalen Anwender sein sollte und dieser GIMP, das viel zu überladen und kompliziert sei, nicht benötige. Kritiker halten dagegen, Ubuntu werbe doch damit, dass das Betriebssystem vieles von Haus aus könne, wofür man sich unter Windows erstmal ein extra Programm anschaffen müsste, wozu auch die Bildbearbeitung gehört.

Meiner Meinung nach könnte man GIMP schon verbannen – allerdings sollte man kein Vakuum zurücklassen. Bildbearbeitung braucht nun jeder einmal und da wäre es praktisch zumindest ein rudimentäres Bildbearbeitungsprogramm zu haben, wovon es aber unter Linux wenig Auswahl gibt. F-Spot ist eher eine Fotoverwaltung statt eine -bearbeitung und Kolorpaint ist ein KDE-Programm. Am besten wäre sowas wie Paint.NET – leicht zu bedienen und trotzdem leistungsstark.

Wie der Name schon sagt ist Paint.NET in .NET implementiert und sollte deshalb eigentlich unter Mono laufen, nur tut es das mehr schlecht als recht. Besonders die Oberfläche ist kaum zu benutzen, die Schriften teilweise unleserlich. Genau diesem Problem haben sich die Entwickler des Open-Source-Projektes “Pinta” nun angenommen, sie wollen die Winforms-Oberfläche nach GTK# portieren. Damit sieht das Programm wie eine echte GNOME-Applikation aus.

Momentan gibt es die Standard-Werkzeuge wie Pinsel, Stift, Radiergummi und Pipette, sowie verschiedene Auswahlwerkzeuge. Effekte gibt es nur wenige, nämlich S/W, Sepia, Autolevel und Farbumkehrung. Die Entwicklung ist noch in einem frühen Stadium, die Versionsnummer ist noch bei 0.1.

Pinta steht unter der MIT-Lizenz und läuft unter Ubuntu, openSUSE und weiteren Linux-Distributionen, als auch unter Mac OS X und unter Windows. Benötigt wird Mono, GTK# und Cairo. Ein fertiges .deb-Paket kann auf der Homepage des Projekts heruntergeladen werden. Allerdings ist dieses kein “richtiges” Debian-Paket, sondern eigentlich ein RPM-Paket, das lediglich mit alien transformiert wurde – Vorsicht ist also angesagt.

Was meint ihr? Wäre Pinta ein würdiger Nachfolger für GIMP, wenn es denn noch ein wenig weiterentwickelt wird? Sollte lieber ein anderes Programm den Job machen? Oder sollte man lieber gleich GIMP behalten?

[via golem.de]

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