Getaggt mit Desktop-Modding

Würgaround: Panel-Schatten mit Metacity auch nach Neustart anzeigen

Momentan habe ich – schon wieder – Probleme mit meinem ATI-Grafikkartentreiber unter Lucid, was nach sich zieht, dass Compiz ziemlich träge und langsam ist. Deswegen habe ich ihn vorerst abgeschaltet. Da ich aber nicht ganz ohne Compositing dastehen möchte, u.a deshalb, weil ich weiterhin Docky nutzen möchte, habe ich die Compositing Funktion von Metacity aktiviert. Kann eigentlich nicht mehr als Schatten unter den Fenstern anzeigen. Aber genau hier gibt es einen Bug.

Schaltet man die Funktion über GConf ein, so werden die Schatten unter Fenster und unter dem Panel angezeigt. Rebootet man nun (oder meldet sich neu an), so haben die Fenster weiterhin Schatten, das Panel jedoch nicht. Jemanden wie mich, der immer einen schönen Desktop braucht, stört sowas natürlich. Die einzige Möglichkeit, das zu fixen, wäre, das Compositing nach jedem Neustart aus- und wieder anzuschalten. Daher ein kleines Skript, quick&dirty:

#!/bin/sh
sleep 10
gconftool-2 -s --type bool /apps/metacity/general/compositing_manager false
gconftool-2 -s --type bool /apps/metacity/general/compositing_manager true

Nun muss man das Skript nur noch ausführbar machen, irgendwo hinschmeisen, wo es nicht stört, und mithilfe von System->Einstellungen->Startprogramme festlegen, dass es bei jedem Login starten soll.

Jetzt frage ich mich: Gibt es eine saubere Methode, als das Skript einfach 10 Sekunden schlafen zu lassen? Oder gibt es sogar einen “echten” Fix für Metacity, der das Problem behebt?

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Wasp – ein GTK-Theme für Linux

Lucid Lynx rückt immer näher und da lohnt es sich, mal einen Blick auf Artworks/Incoming zu werfen. wo Themes aufgelistet werden, die Bestandteil von 10.04 werden können – vielleicht sogar als Standardtheme.

Eines davon ist Wasp, ein eher dunkles Theme, dass stark an Dust erinnert und dessen Besonderheit es ist, dass es für die verschiedenen Apps extra Konfigurationsdateien bereit hält, um Fehldarstellungen zu vermeiden oder um einfach das Aussehen weiter zu verbessern. Unter anderem existieren Anpassungen für Banshee, Brasero, Empathy, Evince, Evolution, Firefox, F-Spot, GIMP, Incskape, Nautilus und OpenOffice. Weiterhin verfügt Wasp über einen Editor, mit dem das Theme noch weiter angepasst werden kann – so kann man z.B den Hintergrund für Xsplash austauschen.

Wer Wasp mal probieren möchte, der braucht sich nur das tar.gz-Archiv von der Launchpad-Seite herunterladen. In dem Archiv befindet sich das Installationsskript wasp-installer.sh, mit dem die Dateien an den richtigen Ort kopiert werden und der Wasp-Editor installiert wird und der später unter System->Einstellungen verfügbar sein wird.

Wie ihr sehen könnt installiert der Installer 5 Dinge: einmal das Theme selber, Anpassungen von GDM2, Patches für Firefox und OOo sowie Compiz-Einstellungen (welche das sind sieht man, wenn man das Skript mit einem Texteditor öffnet). Alle Änderungen können wieder rückgängig gemacht werden, indem man allle Checkboxen deaktiviert und den Installer erneut ausführt.

Am Ende sieht das Theme so aus:

Ich persönlich halte das Theme für sehr gelungen, wenn mich auch die Schrift von deaktivierten Buttons und Menüeinträgen stört, da man sie kaum entziffern kann.

Weitere interessante Themes findet ihr auf der oben verlinkten Lucid-Artwork-Seite, z.B Impression oder Finestly.

Hat jemand noch weitere schöne Themes auf Lager? Dann her damit :-) .

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Multitasking. There’s an app for that.

WebOS – das Betriebssystem des Palm Pre – ist ja momentan derjenige Kandidat, der Multitasking am schönsten umgesetzt hat. Nach einem Druck auf den Home Button wird die App herausgezoomtund man kann zwischen allen laufenden App hin- und her wechseln, welche als sogenannte “Cards” dargestellt werden. Apple hat den iPhone-Nutzern so eine Funktion bisher vorbehalten. Doch das iPhone wäre nicht das iPhone, wenn es nicht eine App für dieses Problem gäbe.

Zwar gibt es diese App, die sich ProSwitcher nennt, nicht im App Store. Klar, schließlich dürfen Programme, die mit dem offiziellen SDK entwickelt wurden, für gewöhnlich nicht in das System eingreifen und im Hintergrund laufen. Deswegen ist ProSwitcher nur den gehackten iPhones vorbehalten, und falls wer noch nicht gejailbreakt hat, dann ist ProSwitcher ein weiterer Grund dies nachzuholen.

ProSwitcher ist als Ergänzung zu Backgrounder gedacht. Backgrounder gab es schon seit längerer Zeit in Cydia und machte es möglich, mehrere Apps auf die gleiche Weise im Hintergrund laufen zu lassen, wie es der Safari und Mail.app schon von Haus aus tun, nur eine vernünftige Übersicht fehlte.

Dies rüstet Proswitcher nun nach. Per Tastenkombi wird über das SpringBoard eine Übersicht über die laufenden Programme gelegt, jede einzelne “Card” ist mit dem App-Namen betitelt und kann über ein Fingerwischen geschlossen werden – wie eben beim Pre.

Wer ProSwitcher jetzt selbst ausprobieren will, der sollte sich sein iPhone schnappen, Cydia öffnen und folgende Paketquelle eintragen:

http://booleanmagic.com/repo/

Nach der Installation des ProSwitcher-Paketes und einen Neustart der grafischen Oberfläche steht ProSwitcher zur Verfügung. Unter Einstellungen->ProSwitcher->Activation Methods kann dann konfiguriert werden, wie ProSwitcher gestartet werden soll. Ich persönlich habe die zweite Einstellung ausgewählt.

Lizenziert ist ProSwitcher unter der GNU Lesser General Public License.

Update: ProSwitcher befindet sich jetzt in den Standard-Community-Sources. Das Hinzufügen der Paketquelle entfällt somit.

[via golem.de]

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Ausblick auf GNOME 3.0 mit der GNOME Shell

Bis zum Release von GNOME 3.0 ist’s ja nicht mehr lang hin. Entweder wird GNOME 2.30 oder 2.32 zur 3.0 – je nachdem, ob GNOME zum vorgegebenen Zeitpunkt schon fertig ist. Wer eine der neuen Funktionen in GNOME 3.0 jetzt schon ausprobieren will und bereits das heute erschienende Ubuntu 9.10 Karmic Koala benutzt, der sollte jetzt weiterlesen.

Die Paket-Betreuer von Ubuntu haben nämlich die GNOME Shell in die Paketquellen von Karmic gepackt. Die GNOME Shell soll den bisherigen Fenstermanager Metacity ersetzen und laut den GNOME-Entwicklern neue Paradigmen in der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Dies mag etwas hochgegriffen wirken, doch die GNOME Shell führt konsequenzt Bedienansätze weiter, die teilweise schon in Compiz und GNOME Do implementiert waren. Sie ist hauptsächlich in JavaScript geschrieben und basiert auf dem Oberflächenframework Clutter, mit dem sich GUIs per OpenGL beschleunigen lassen und das man quasi als Ergänzung/Alternative zu GTK+ betrachten darf. Aber genug geredet. Die GNOME Shell lässt sich ganz normal über die Paketverwaltung installieren:

$ sudo apt-get install gnome-shell

Um die Shell anschließend zu starten, drückt man einfach ALT+F2. In dem sich öffnenden Fenster gibt man folgendes ein:
gnome-shell --replace

Danach beendet sich der normale Fenstermanager und GNOME Shell startet:

gnome-shell-karmic

Wie ihr sehen könnt, wird der Desktop von GNOME 3 vorraussichtlich nur noch über ein Panel verfügen. Das klassische “Anwendungen, Orte, System” Menü wurde entfernt und durch den Knopf “Aktivitäten” ersetzt. Klickt man darauf, wird der Desktop herrausgezoomt und auf der linken Seite eine Sidebar mit Suchfunktion eingeblendet. Mit dem großen +-Knopf lassen sich neue virtuelle Desktops erstellen, die Fenster darauf lasssen sich beliebig hin und her schieben. Rechtsklickt man auf den Benutzernamen, kommt man ins GNOME-Kontrollzentrum, in dem anscheinend in Zukunft die Einstellungen vorgenommen werden.

Fazit: Die GNOME Shell ist – zumindest für mich – eine willkommende Verbesserung. Vor allem die Visualisierung der virtuellen Desktops gefällt mir, da ja gerade Einsteiger damit Probleme haben, weil sie z.B aus Versehen auf einen anderen Desktop wechseln und sich dann verwirrt fragen, wo denn ihre Fenster abgeblieben sind. Eure Meinung?

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GDM in Karmic anpassen

Der ein oder andere wird ihn sich bereits installiert haben: Den Release Canditate von Ubuntu 9.10 Karmic Koala. Da morgen die Final erscheint wird sich wohl jeder früher oder später mit dem neuen GDM beschäftigen müssen.

Diese wurde nämlich komplett neu implementiert und verfügt nur noch über ein rudimentäres grafisches Konfigurationstool. Wer den GDM also an seine Wünsche anpassen möchte, der muss auf die Konsole ausweichen.

Xsplash entfernen

In Karmic wurde ein neuer Splashscreen eingeführt: Der sogenannte Xsplash, welcher über den X-Server ausgegeben wird. Obwohl dies eigentlich zu einem schöneren und ruckelfreieren Splashscreen führen soll, ruckelt er bei mir total und sieht zudem auch noch hässlich aus (ist halt Geschmackssache). Wer ihn also entfernen möchte, kann dies problemlos über den Paketmanager tun:

$ sudo apt-get remove xsplash ubuntu-xsplash-artwork

Es wird stattdessen einfach ein schwarzer Bildschirm angezeigt.

Hintergrundbild ändern

Das Hintergrundbild verändert man über einen gconf-Parameter:

$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/background/picture_filename /Pfad/zu/Wallpaper

Hierfür empfielt es sich, das Hintergrundbild irgendwo dort abzulegen, wo es auch vom User gdm gelesen werden kann, also z.B unter /usr/share/gdm.

GTK-Thema

Da der Login-Prompt von GDM in GTK+ implementiert wurde, lässt sich selbstverständlich auch ein Theme einstellen. Vorrausserung ist, dass das Theme systemweit installiert ist. Möchte man z.B das Theme Shiki-Colors in der blauen Version für GDM benutzen (geniales Theme übrigends, kann ich jedem empfehlen), der benutzt folgende Befehle:

$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /apps/metacity/general/theme Shiki-Brave
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/gtk_theme Shiki-Brave
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/icon_theme GNOME-Brave

Das ganze kann man auch wieder auf die Standardwerte zurücksetzen. Dafür hab ich mit der Live-CD gebootet und die dort eingestellten Werte ausgelesen:
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /apps/metacity/general/theme HumanLogin
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/gtk_theme HumanLogin
$ sudo -u gdm gconftool-2 -t string -s /desktop/gnome/interface/icon_theme HumanLoginIcons

Mehr lässt sich meines Wissens (momentan) noch nicht einstellen. Wie gesagt, GDM wurde komplett neu implementiert und ist daher zu allen Themes etc. vom alten GDM inkompatibel. Ich frage mich, warum man nicht den alten GDM beibehalten hat. Eigentlich glaube ich, aufgeschlossen gegenüber neuem zu sein, aber in diesem Falle gab es aus meiner Sicht einfach keinen Grund für eine Neuimplementierung. Der alte GDM hat doch wunderbar funktioniert. Dafür läuft jetzt meine ATI-Grafikkarte endlich 1a – sogar besser als mit den Unstable-Treibern in Jaunty :-)

Update:

GDM lässt sich auch grafisch konfigurieren, indem man den Erscheinungsbild-Dialog  als User gdm ausführt (via @Perry3D):

$ gksudo -u gdm dbus-launch gnome-appearance-properties

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Schneller scrollen mit QuickScroll 2

Manche iPhone/iPod touch User kennen vielleicht das Problem: Man hat einen langen Text und braucht irgendwas von ganz unten, hat aber keine Lust ewig und drei Tage auf dem Display rumzustreichen. Für Jailbreaker gibt’s allerdings die Software QuickScroll, welche das Problem löst. Mittlerweile ist Version 2 verfügbar. Anders als bei Version 1 muss man sich keine Geste merken, um ein Popup zu öffnen in dem man dann letztendlich scrollen kann. Jetzt werden vertikale und horizontale Scrollbars verwendet, die nach einmaligem Tippen angezeigt werden. Das Programm liegt im BigBoss Repository und besitzt die ID hk.kennytm.quickscroll.

quickscroll2

Unter Einstellungen>QuickScroll lässt sich unter anderem die Funktionalität für einzelne Programme deaktivieren, wie zum Beispiel für das SpringBoard, wo ich die Scrollbalken als störend empfinde.

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Gloobus – Quick Look für Nautilus

Seit Mac OS X 10.5 “Leopard” verfügt der Dateimanager, der Finder, über ein neues Feature: Quick Look. Man wählt eine Datei aus, drückt die Leertaste und schwupps wird die Datei – welche ein Bild, ein Word-Dokument oder ein Film sein kann – in einem schicken Pop-up Fenster angezeigt – ohne dass das dazugehörige Programm geöffnet werden oder installiert sein muss.

Das Open-Source-Projekt Gloobus möchte diese Funktionalität auch unter Nautilus, dem Standard-Datei-Manager vom GNOME, umsetzen. Im Grunde genommen funktioniert es gleich: Datei selektieren, Leertaste drücken, Datei anschauen. Momentan werden die Dateitypen TXT, PDF, JPG, BMP, GIF, PNG, PSD, MP3, OGG, MPG, WMV und XCF unterstützt.

Wer Gloobus unter Ubuntu installieren möchte, der kann sich die untenstehende Fremquelle hinzufügen und dann das Paket gloobus-preview installieren:

deb http://ppa.launchpad.net/tualatrix/gloobus/ubuntu jaunty main

Der GnuPG-Key (ist derselbe wie von Ubuntu Tweak, wer dieses Programm schon installiert hat braucht ihn nicht mehr hinzuzufügen, da das Gloobus-Repository auch von Tualatrix betrieben wird):

$ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 0624A220

Aber Vorsicht: Die Quelle installiert eine neue Version von Nautilus, welcher ein welcher ein fester Bestandteil von GNOME ist. Es könnte also zu Problemen mit Anwendungen kommen, die stark von Nautilus abhängen wie etwa Erweiterungen. Ausgenommen dass man Dropbox neuinstallieren muss, da es sonst den Dienst verweigert, sind mir jedoch noch keine Fehler untergekommen. Dennoch sollte man sich die Installation gut überlegen da Gloobus noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist.

Gloobus

Nun zur finalen Frage: Lohnt es sich? Momentan nicht, denn es ahmt zwar Look nach, aber nicht Quick. Soll heißen: Das Teil ist langsam. Sehr langsam. Ein 1,7 MB PDF öffnete sich sogar gar nicht. Da bin ich mit meinem PDF/Bild/Sonstwasbetrachter schneller. Gloobus entwickelt sich aber recht schnell und ich bin sicher, dass sich das in nächster Zeit zum positiven verändern wird. Kompiliert man Gloobus und Nautilus selber, so kann man jetzt schon eine Cover Flow Implementierung aktivieren, welche über das Animationsframework Clutter realisiert wird:

Vielleicht wird Gloobus ja eines Tages Bestandteil von Nautilus sein. Dann haben wir einen schönen Leopard-Finder für GNOME, mit Cover Flow und dem dann hoffentlich quicken Look. Bad Artists copy, good Artists steal ;-)

Edit: Gerade ist eine neue Version von Gloobus in der Aktualisierungsverwaltung erschienen. Die Geschwindigkeit hat sich erheblich verbessert. Wie gesagt, Gloobus wird aktiv weiterentwickelt. :thumbsup für den schnellen Fix!

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iPhone-Webapps im Fullscreen ausführen

Schon seit geraumer Zeit bietet der Safari-Browser auf dem iPhone/iPod touch die Möglichkeit an, Webapplikationen als Icon auf dem Homescreen zu hinterlegen. Wird das Icon ausgewählt, öffnet sich Safari und lädt die Webapp. So weit so gut.

Webentwickler haben jedoch die Möglichkeit, in der Kopfzeile ihres Quelltextes Code zu hinterlassen, das dem iPhone sagt, es solle beim erstellen eines Icon die Webapp im sogennanten Fullscreen-Modus starten. Dabei werden alle Toolbars des Safari ausgeblendet und nur die Applikation angezeigt, ähnlich wie es Fluid auf dem Mac macht. Da gibt es aber ein Problem: Der Webentwickler muss den Fullscreen-Modus selber im Seitenquelltext aktivieren, der Benutzer hat logischerweise keinen Zugriff auf diesen – es sei denn, sein iPhone ist jailbroken und er bearbeitet eine kleine Konfigurationsdatei.

Hier erstmal ein Vorher-Nachher-Vergleich (als Beispiel hab ich einfach mal die Google-Seite genommen):

WebKit_SafariWebClip_FullScreen

Als erstes nehmen wir iFile und wechseln zum Verzeichnis /var/mobile/Library/WebClips:

WebClip_d

Dort treffen wir auf lauter Ordner mit der Endung .webclip. Jeder Ordner stellt ein Webapp-Icon auf dem Homescreen dar und in jedem Ordner befindet sich eine Datei icon.png und eine info.plist. Anhand der icon.png können wir herrausfinden um welche Webapp es sich handelt. Die icon.plist können wir dann mit den in iFile integrierten Editor, mit nano, vi oder sonstwas bearbeiten:

WebClip_f

Im Boolean “FullScreen” muss der Wert von false auf true gesetzt werden. Dann die Datei speichern und mit

# killall SpringBoard

die grafische Oberfläche neustarten, damit die Konfigurationsdatei neu eingelesen wird. Nun sollte die Webapp im Fullscreenmodus angezeigt werden.

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GNOME Global Menubar – Menüleiste alá Mac OS X

GlobalMenubar

Einer der schönsten Dinge an Linux ist, das man die GUI so gut auf seine Bedürfnisse zuschneiden kann. Bei Windows XP muss man erstmal die UXTheme.dll patchen und selbst dann hat man nur eingeschränkte Möglichkeiten. Das was die GNOME Global Menubar macht geht unter Windows jedenfalls nicht.

Diese entfernt nämlich die Menüleiste aus allen Fenstern und stellt die des aktuellen Fensters als Panel-Applet zur Verfügung, so wie das Aqua unter Mac OS X macht. Allerdings funktioniert GNOME Global Menubar nur auf GTK-basierten Anwendungen wie Gimp, Nautilus oder Evolution und bei SWT, was ja eigentlich nicht anderes macht als die nativen Widgets des Systems zu nutzen, und unter GNOME ist das halt nun mal GTK+. So kommt man auch in Eclipse, XMind oder RSSOwl in den Genuss der Menubar. Mit Swing funktioniert es allerdings nicht, ebenfalls nicht mit Qt (KDE-Programme) oder XUL (Firefox, Thunderbird).

Installation

So, genug geredet, auf zur Installation (unter Ubuntu). Als erstes importiert man den GnuPG-Schlüssel der Entwickler:

$ sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com DA6DEEAA

Dann fügt man sich die entsprechende Fremdquelle hinzu (“jaunty” durch die eingesetzte Ubuntu-Version ersetzen):

deb http://ppa.launchpad.net/globalmenu-team/ppa/ubuntu jaunty main

Mit dem Paket gnome-global-menu lässt sich das Programm schließlich installieren.

Einrichtung

Bevor man die Menubar verwendet, sollte man erstmal das Standard-GNOME-Menu (Anwendungen,Orte,System) durch die schlankere Variante ersetzen. Deswegen das Applet vom Panel entfernen und das Applet “Hauptmenü” über “Zum Panel hinzufügen” installieren. Jetzt werden alle drei Einzel-Einträge in einem Menü zusammengefasst. Anschließend fügt man sich das “Global Menu Panelobject” hinzu. Der Name der selektierten Applikation sollte jetzt im Panel angezeigt werden. Über Rechtsklick->Einstellungen muss jetzt noch “Globales Menü für GTK Anwendungen verwenden” aktiviert sein.

Nun sollte bei allen GTK-Anwendungen die Menüleiste verschwunden sein und stattdessen im Panel erscheinen. Wie unter Mac OS X eben.

Bugfix/Workaround für Nautilus

Halt, eins fehlt noch. Standardmäßig zeigt die Menubar “CD/DVD-Ersteller” an, wenn man Nautilus benutzt. Dies liegt daran, dass sich die Menubar die Einträge für die Programmnamen aus dem GNOME-Menü besorgt. Unter Ubuntu liegt hier allerdings keine Verknüpfung zu Nautilus, sondern nur zum “CD/DVD-Ersteller”, welcher Nautilus mit einem Plugin startet, mit dem man die Brennfunktion von Brasero ansteuren kann. Um den Bug zu umgehen, muss die Verknüpfung “CD/DVD-Ersteller” gelöscht werden, damit man trotzdem noch auf die Brennfunktion im Nautilus zugreifen kann sollte man ein Lesezeichen mit dem Ort “burn///:” anlegen. So kann man den CD/DVD-Ersteller mit Orte->CD-DVD-Ersteller starten statt wie vorher unter Anwendungen->Zubehör->CD/DVD-Ersteller. Aber es gibt schlimmeres im Leben ;) .

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NeXus – ein weiteres Dock für Windows

Es existieren ja bereits dutzende von Nachbauten des OS X Docks, z.B ObjectDock, RocketDock oder XWindowsDock. Der Entwickler von YzDock soll sogar angeblich eine mysteriöse E-Mail von Apple erhalten haben, in der er des Ideendiebstahls beschuldigt wird. Ob das wirklich stimmt, weiß aber keiner genau.

Jedenfalls: Das Dock das ich euch heute zeigen will, nennt sich NeXus Dock. Läuft auf Win 95, 98, SE, ME, NT4, 2000, XP 32/64 Bit, 2003 Server, Vista 32/64 Bit und Windows 7 32/64 Bit. Momentan befindet sich das Dock noch in der Public Beta, es könnten also noch Fehler auftreten. Festgestellt habe ich aber keine.

NeXus.png

Wie fast alle anderen Docks bringt auch NeXus vorinstallierte Widgets mit. So kann man sich beispielsweise die CPU- und RAM-Auslastung anzeigen lassen oder das aktuelle Wetter abrufen. Die Einstellungen sind recht umfangreich dimensioniert, so lässt sich z.B die Icon-Spiegellung so umkonfigurieren, dass es aussieht, als würde sie sich auf bewegtem Wasser spiegeln. Das belegt natürlich ordentlich RAM (bei mir ungefähr 21 MB), was aber für neuere Rechner kein Problem darstellen sollte. Eine gute Grafikkarte ist natürlich auch zu empfehlen.

NeXus-Settings

Das Dock lässt sich auf der Website von WinStep downloaden. Die bieten da auch ein umfangreiches, kostenpflichtiges Software-Paket an, welches außer NeXus nach viele weitere Programmstarter und Sidebars beinhaltet. Ob man das alles wirklich braucht, bleibt jedem selbst überlassen.

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