Getaggt mit Games

Aktuellen Autobuild von Xonotic über die Paketverwaltung installieren

Über den First-Person-Shooter Xonotic berichtete ich ja bereits. Seitdem hat sich vieles getan, es wurden mit 0.5 und 0.6 weitere Releases veröffentlicht. Viele neue Features kamen hinzu, so kann man jetzt Flug- und Fahrzeuge steuern, es gibt neue Waffen und Maps, neue Game-Modi, neue Bewegungssteuerung, Online-Statistiken für Spieler sowie Client-Side networked players, was die Latenzen bei Netzwerk-Spielen verringern soll.

Wer nun Ubuntu-User ist und das Spiel in der aktuellen Version installieren will, der wird natürlich erst mal zur Paketverwaltung greifen. Mit PlayDeb gibt es auch die passende Paketquelle für. Jedoch befindet sich Xonotic in aktiver Entwicklung, häufig gibt es neue Funktionen, die ausprobiert werden wollen, sodass auf den meisten Servern ein aktueller Snapshot aus dem Development-Repository läuft. Daher ist es ratsam, dieselbe Version einzusetzen, schon um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Doch das dauernde Kompilieren des Quellcodes kostet Zeit und nervt irgendwann.

Daher gibt es die Autobuilds, welche das Kompilieren überflüssig machen: Die Xonotic-Server selbst kompilieren den aktuellen Quellcode aus dem Development-Repository für verschiedene Architekturen und bieten das Ergebnis zum Download an. Der User divVerent hat dazu ein Skript geschrieben, welches diese Dateien über rsync herunterlädt. Somit spart man sich Zeit, die für das Kompilieren draufgeht, und hat trotzdem eine tagesaktuelle Version. Zudem lädt rsync nur die Dateien herunter, die sich zur Version auf der Festplatte geändert haben, sodass ein Update blitzschnell vonstatten geht.

Nun gibt es da noch einen Schönheitsfehler: Die Paketverwaltung kommt nicht zum Zug, man muss sich Startskript und Menüeinträge selbst erstellen und alle Dateien an den richtigen Ort kopieren. Also habe ich schnell ein Debian-Paket (.deb) gebaut, welches dies erledigt.

Das Paket installiert folgende Dateien:

  • /usr/games/xonotic: Skript zum Starten des Spiels
  • /usr/local/share/applications/xonotic.desktop: Dazugehöriger Menüeintrag
  • /usr/local/share/pixmaps/xonotic.svg: Icon von Xonotic
  • /usr/local/sbin/update-xonotic: Das eigentliche Update-Skript von divVerent, angepasst von mir, damit es die Dateien nach /opt/xonotic/ installiert.

Nach der Installation wird automatisch update-xonotic aufgerufen, hier wird das eigentliche Spiel das erste Mal heruntergeladen; dies kann, jede nach Internet-Verbindung, ziemlich lange dauern. Das Update erfolgt jedoch wesentlich schneller, einfach

$ sudo update-xonotic

aufrufen und rsync lädt die geänderten Dateien herunter. Wenn das Paket deinstalliert wird, dann wird das Verzeichnis /opt/xonotic und die anderen Dateien wieder entfernt. Im Grunde funktioniert das Paket nicht anders wie flashplugin-installer, ttf-mscorefonts-installer oder nautilus-dropbox, nur dass dort das eigentliche Programm aus lizenzrechtlichen Gründen nicht dem Paket beiliegt, sondern von der Hersteller-Website heruntergeladen wird.

Das Paket funktioniert mit x86 und x86_64, weil für diese Architekturen Autobuilds gebaut werden. Die verwendete Architektur wird vom Skript automatisch erkannt.

Viel Spaß damit.

[Download]

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Xonotic 0.1 Preview Release

Anfang dieses Jahres entschied der Gründer des Nexuiz-Projekts, Lee Vermeulen, den Namen Nexuiz an die Firma IllFonic zu lizensieren, die ein proprietäres PS3-Spiel mit dem Namen Nexuiz herausbringen will. Dies veranlasste die Community rund um Nexuiz, den freien First-Person-Shooter zu forken und unter dem Namen Xonotic weiter zu entwickeln. Jetzt steht zu Weihnachten eine erste Preview-Version, welche auf Linux, Windows und Mac OS X läuft. Vorher musste man sich den Quelltext aus dem Versionsverwaltungssystem herunterladen und selber kompilieren; dieser Schritt entfällt somit.

Was ist neu in Xonotic 0.1 im Vergleich zu Nexuiz 2.5.2? Zum einem wäre da das neue HUD, also die ganzen Anzeigen, die während des Spiels angezeigt werden. Durch den neuen HUD-Editor lassen sie sich jetzt völlig frei anordnen, wie es dem Spieler gefällt. Man erreicht ihn mit Multiplayer->Player setup-> Enter HUD editor.

Zum anderen gibt es jetzt neue Bewegungsabläufe, wie etwa das Bunnyhopping, bei dem man wie ein Känguru vorwärts springt und somit immer mehr an Bewegung gewinnt (ähnlich dem Bunnyjumping in Warsow). Das und noch viel mehr wird in einem schönen Video erklärt, welches die Macher veröffentlicht haben:

Weiterhin gibt es neue Maps, neue Spielermodelle, neue Fadenkreuze, eine neue Waffe (der “Minenleger”) sowie die Möglichkeit, sich bei einem Multiplayer-Spiel am Server zu authentifizieren, um etwa Namenklau zu vermeiden oder um Ranglisten zu speichern.

Die Preview kommt in einem einzigen ZIP-File daher, welches über BitTorrent oder HTTP bezogen werden kann und in dem Binaries für Linux32, Linux64, Windows32, Windows64 und Mac OS X (Universal Binary) enthalten sind. Für Linux-Nutzer empfehle ich, Xonotic unter einem eigenen X-Server zu starten, um bessere Performance zu erzielen. Das Skript startet dabei die zur Architektur passende Binary:

$ startx ./xonotic-linux-sdl.sh -- :1

Xonotic und ein eventuell installiertes Nexuiz kommen sich nicht in die Quere. Wer Platz sparen will, kann die Windows- und Mac-Binaries sowie den mitgelieferten Quelltext löschen.

Abschließend kann man sagen, dass die Preview Lust auf mehr macht und zeigt, dass die Community um Nexuiz/Xonotic nicht tot ist. Forks wie dieser scheinen ja mittlerweile richtig in Mode gekommen zu sein, wenn man an OpenOffice/LibreOffice, Solaris/Illuminos oder MySQL/MariaDB denkt. Allerdings wurde Nexuiz/Xonotic schon immer durch die Community entwickelt, wodurch bei einem Fork nicht so viel Entwicklerressourcen flöten gehen. Hoffen wir, dass sich das Spiel gut entwickelt und weitere Releases bald folgen.

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Tipp: Spiele in einem separaten X-Server starten

Spielen unter Linux ist ja bekanntlich kein Problem, sofern eine Linux-Version des Spieles vorliegt (oder die Windows-Version unter Wine läuft) und ein Treiber installiert ist, welcher die 3D-Fähigkeiten der Grafikkarte unterstützt.

Trotzdem läuft nicht immer alles rund. Manchmal bekommt man mitten im Spiel eine Benachrichtigung von einem Chat-Programm, dem BitTorrent-Client usw, welche sich dann lästig ins Bild schiebt und den Spielfluss stört. Vielleicht erfordert die Benachrichtigung auch eine Interaktion und man möchte kurz auf die Arbeitsfläche wechseln, was aber schwierig sein kann, wenn das Spiel im 3D-Modus läuft. Zwar geht dies manchmal über Tastenkombis, aber diese können bereits vom Spiel belegt sein und nicht funktionieren, schlimmstenfalls stürzt das Spiel sogar ab.

Die Wurzel des Problems liegt darin, dass das Spiel über der eigentlichen Arbeitsfläche gestartet und daher ein Wechsel erschwert wird. Die Lösung ist daher, Spiel und Arbeitsfläche parallel und unabhängig von einander zu starten – unter Linux ist das ganze auch problemlos möglich.

Auf einem Linux-System wird die Grafikanzeige bekanntermaßen nicht direkt vom Kernel erledigt, sondern von einem eigenen Programm, dem X-Server (der aber auch mit dem Kernel kommuniziert). Ubuntu startet standardmäßig nur eine Instanz von X, welche dann über die Tastenkombi Strg+Alt+F7 erreichbar ist. Über Strg+Alt+F1 bis Strg+Alt+F6 sind virtuelle Terminals erreichbar. Mit einem dieser Terminals kann man eine zweite X-Instanz starten, zu welcher dann über Strg+Alt+F8 gewechselt werden kann.

Dazu wechselt man zuerst in so ein virtuelles Terminal, nehmen wir mal tty1 (Strg+Alt+F1). Dort müssen wir uns erneut mit unserem Nutzernamen und Passwort anmelden. Anschließend können wird mit dem Befehl xinit ein beliebiges Programm unter unserem zweiten X-Server starten, hier exemplarisch für Nexuiz:

$ xinit nexuiz -- :1

:1 steht hier für das zweite X-Display, :0 wäre des erste. Nexuiz sollte jetzt starten, mit Strg+Alt+F7 kann man nun wieder zur graphischen Oberfläche zurückkehren und mit Strg+Alt+F8 wieder zu Nexuiz. Der zweite X-Server wird automatisch beendet, wenn Nexuiz nicht mehr läuft. Sollte sich Nexuiz aufhängen, kann man einfach wieder auf das Terminal zurückwechseln, auf welchen man den zweiten X gestartet hat, und das Programm mit Strg+C beenden. Die graphische Oberfläche bleibt in jedem Fall unbeschadet.

Dasselbe funktioniert natürlich auch mit jedem anderen graphischen Programm, z.B dem Texteditor gedit:

$ xinit gedit -- :1

Hier kann man schön den Aufbau von X sehen: Das gedit-Fenster hat keine Titelleiste, diese wird also nicht von X selbst, sondern vom Fenstermanager gezeichnet, welcher auf :0 läuft. Auch Theme-Engine, Hintergrundbild oder gar Desktopeffekte werden von eigenen Programmen dargestellt. Dies ist von den Entwicklern so gewollt, um eine bessere Vielfalt zu gewährleisten, wie das unter Linux immer so ist.

Wenn ich mich früher mit X beschäftigt habe, dann nur, weil die Auflösung nicht richtig gesetzt wurde, oder weil die Anzeige zu langsam war, was zum herum-editieren in der xorg,conf führte. Mittlerweile funktioniert sowas aber automatisch und man kann endlich vom lange gepriesenen Potenzial von X profitieren. Versucht das mal unter Windows ;-)

Getestet habe ich das ganze unter Ubuntu 10.10 64-Bit mit X-Server 1.9 und dem proprietärem NVIDIA-Treiber in der Version 260.19.06.

Edit:
Man kann das ganze natürlich noch weiter treiben und einen dritten X-Server starten, auf dem dann z.B Sauerbraten läuft:

$ xinit sauerbraten -- :2

Der dritte X-Server ist dann über Strg+Alt+F9 erreichbar. Solange der Rechner leistungsfähig genug ist, geht das ohne Probleme und beide Spiele laufen flüssig. Grundsätzlich scheint es mir so, dass Spiele auf einem separatem X einen Tick flüssiger laufen.

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HackTheGame – Hackingsimulation

Wahrscheinlich schon etwas älter, ich kannte es jedenfalls noch nicht: Das Freeware-Spiel HacktTheGame simuliert eine virtuelle Umgebung, in der man fremde Server per Telnet “hacken” muss – alles nur simuliert wohlgemerkt. Man erhält Aufträge per E-Mail und im Verlauf der 11 Missionen bekommt man immer mehr Werkzeuge, wie beispielsweise einen Portscanner. Das gesamte Spiel läuft über die Kommandozeile ab, die sowohl Unix- als auch DOS-Befehle versteht. so kann man sich z.B beim Anzeigen eines Verzeichnisinhaltes also aussuchen, ob man ls (Unix) oder dir (DOS/Windows) verwendet. Bei der ganzen Sache muss man sich aber gewaltig beeilen, da man sonst von der Polizei entdeckt wird. Passiert das 3 mal, hat man verloren.

 HackTheGame

Erlaubte Befehle:

  • Ping <ip> (Antwortszeit eines Hosts herausfinden)
  • Telnet <ip> <port> (Verbindung mit Host über Telnet herstellen)
  • Dir oder Ls (Verzeichnisinhalt auflisten)
  • Cd <verzeichnis> (Wechselt in anderen Ordner. Für Hauptverzeichnis \ eingeben)
  • Md oder Mkdir <verzeichnisname> (Erstellt neuen Ordner im aktuellen Verzeichnis)
  • Del oder Rm <dateiname> (Löscht Datei im aktuellen Verzeichnis)
  • Ipconfig (Zeigt eigene Netzwerkkonfiguration an)
  • Cls (Leert Bildschirm)
  • Load (Spiel laden)
  • Save (Spiel speichern, UNBEDINGT vor schließen des Spiels ausführen, kein Autosave!)
  • Shutdown (Spiel beenden)

Alle Befehle außer Load, Save und Shutdown funktionieren genauso auch auf einer richtigen Kommandozeile, so trainiert man sich in HackTheGame ein wenig dem Umgang mit der Shell, eine Fähigkeit, die vor allem in der Unix-Welt nützlich ist. Hacken lernen kann man damit jedenfalls nicht,  das Eindringen in fremde Systeme ist strafbar und echte Hacker sind sowieso nicht an roher Gewalt interessiert, sondern nur am Wissen selbst ;-) . Zu diesem Punkt noch ein Zitat aus dem HELP-Text des Spiels:

This game is a simulation game. I didn’t make this game to promote hacking, just as Nitendo didn’t make Super Mario to promote you to jump on peoples heads

Das Spiel ist in x Sprachen verfügbar – darunter auch deutsch.  Download gibt’s hier.

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WolfQuest – Der Ruf der Wildnis

Per Mail kam grad ein Spiel namens WolfQuest rein. Als Wolf-Fan natürlich genau das Richtige für mich. Man spielt einen Timberwolf im Yellowstone Nationalpark mit den Ziel, eine Partnerin zu finden und ein Rudel zu gründen. Währenddessen muss man natürlich jagen, um bei Kräften zu bleiben und um sich gegen stärkere Alpha-Wölfe behaupten zu können. Gesteuert wird mit den W-S-A-D Tasten, gebissen mit der Leertaste, mit M ruft man die Karte auf und mit V wechselt man in eine Art Jagd-Modus. Dieser läuft in der Ich-Perspektive ab und in Schwarz-Weiß ab, die Beute ist farblich markiert. Das hilft nicht nur bei der Jagd, sondern auch beim Aufspüren von Duftmarken fremder Rudel.

WolfQuestCustomizeWolfQuestGrizzly WolfQuestFight WolfQuestBullElk

Das Spiel wurde mit dem Ziel entwickelt, den Wolf dem Menschen näherzubringen. Denn was man nicht kennt, kann man schließlich auch nicht schützen!

[WolfQuest.org]

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Pteroglider, ein kostenloser Weltraumshooter

Pteroglider ist ein mittlerweile kostenloser Weltraumshooter im Shoot ‘Em Up Stil. Anders als bei anderen Spielen dieses Genres kann man mit seinem Raumschiff nicht nur geradeaus schießen, sondern auch in jede beliebige andere Richtung feuern, welche mit der Maus bestimmt wird. Das Schiff selbst wird mit den Tasten (W/S/A/D) gesteuert, gefeuert wird mit der linken Maustaste (Laserkanone) und rechte Maustaste (Lenkraketen)

Pteroglider-4

Auf dem Screenshot ist Level 4: Iron Storm zu sehen. Mein Schiff kämpft hier gerade gegen den 2.Endboss (jeder Level hat zwei davon). Um das Spiel zu meistern muss man auch wirklich die Maussteuerung benutzen können. Die Gegner greifen gerne mal von hinten an, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Fazit: Pteroglider bietet tolle grafische Effekte und macht mit der innovativen Maussteuerung einfach Spaß – allerdings ist es eher für erfahrene Spieler ausgelegt.

Pteroglider läuft unter allen aktuellen Windows-Versionen und setzt eine DirectX 9 kompatible Grafikkarte voraus.

[Download] (11,2 MB)

[via]

Nicht nur, weil heute die Aktion “Ein Herz für Blogger” läuft: Ich kannte das Spiel schon länger, allerdings war mir der Name entfallen. Durch eine Netzrecherche bin ich dann auf diesen Artikel gestoßen.

[/via]

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SuperBall 3 erschienen

Eins meiner Lieblingsspiele für iPhone OS, SuperBall 3, ist in einer neuen Version erschienen. Hinzu gekommen ist eine Physikengine und ein Leveleditor.

SuperBall_3 001 SuperBall_3 002 SuperBall_3 003

Wie auf den Screenshots zu erkennen ist Ziel des Spiels mit einem Schläger und einem Ball die Steine zu treffen und dabei möglichst viele Boni aufzusammeln. Ein BreakOut Klon also.

[Download der Lite-Version] [Download der Full-Version]

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OnLive – Eine Revolution der Videospiele?

Mittlerweile ist der Online-Dienst OnLive in einer ersten Betaphase gestartet. Jahrelang waren solche Ideen müde belächelt worden, doch bald könnte die Idee Wirklichkeit werden. Wer jetzt nicht weiß was OnLive ist dem sei soviel gesagt: OnLive ist ein Onlinedienst, mit dem man Spiele aller Art über das Internet spielen kann. Und zwar ohne dass das Spiel auf dem Kunderechner gedownloadet oder installiert werden muss, alle Berechnungen werden vom Rechenzentrum der Firma OnLive übernommen, es wird quasi nur das Bild übers Internet übertragen. Möglich machen dies die immer steigende Übertragungsgeschwindigkeit der Internetanschlüsse.

Labels sind mit dabei

Die Firma hat schon fast alle bedeutenden Spiele-Labels ins Boot geholt: Electronic Arts, THQ, Take-Two Interactive, Codemasters, Eidos, Atari, Warner Bros., Epic Games und Ubisoft. Einzig ActiVison fehlt noch. Warum die Spielelabels zugestimmt haben, ist klar: Da die Spiele nicht mehr direkt beim Kunde vorliegen, können sie auch nicht raubkopiert werden. Zahlt der Kunde nicht, wird ihm einfach der Zugang gesperrt.

Kampfabsage an Intel, nVidea, ATI, Sony, Nitendo und Microsoft

Da die Grafik-Berechnungen und CPU-Berechnungen direkt auf dem Server vorgenommen werden, braucht der Kunde keine leistungsfähige Hardware mehr zu kaufen. Intel, AMD und nVidea könnten harte Verkaufsrückgänge bevorstehen. Das gleiche bei Sony, Nitendo und Microsoft: Konsolen braucht dann keiner mehr zu kaufen, es genügt ein leistungsschwacher PC. Microsoft muss gleich doppelt zittern, weil man für OnLive kein Windows mehr braucht, den Alternativ läuft das Teil auch auf einem Apple Macintosh oder an einem beliebigen Breitbild-Fernseher, bei letzerem muss ein kleines Gerät Namens MicroConsole angeschlossen werden, das von OnLive selber hergestellt wird. Theoretisch könnte man auch einen Client für Linux und Mobilgeräte entwickeln. Wie gesagt, die Client-Plattform ist egal. Nur einen Bildschirm sollte das Teil haben ;)

Preispolitik: Monatliches Abo

OnLive ist natürlich kein kostenloser Dienst. Wahrscheinlich wird alles auf ein monatliches Abo hinauslaufen. Wie genau dies Aussehen wird, gibt OnLive zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Ich denke aber das das monatliche Abo wesentlich günstiger sein wird, als wenn man sich einen High-End-PC kauft und den jedes halbe Jahr aufrüstet + man dann auch noch die neuesten Spiele legal erwirbt.

Momentan läuft der Online-Dienst als Beta, allerdings nur für US-User. Die finale Version soll im Winter 2009 gelauncht werden. Ich bin schon gespannt. Wenn das Teil Erfolg hat, dann ist die Vorherrschaft von Microsoft im PC-Spielebereich erstmal vorbei, wenn ich Crysis auf Very High auch auf einem MacBook Air zocken kann, wobei in diesem Fall ein High-End Rechner wahrscheinlich billiger wäre :>

[OnLive-Website]

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Tap Tap Revenge 2 im App Store verfügbar

Der Nachfolger des bekannten Guitar-Hero-ähnlichen Games Tap Tap Revenge wurde im App Store veröffentlicht. Bei der Grafik hat sich einiges getan, TTR2 kommt jetzt mit wesentlich aufwendigeren Effekten daher:

Tap Tap Revenge 2-0 Tap Tap Revenge 2-1

Zum Vergleich, der Vorgänger:

Tap Tap Revenge

Für alle, die Tap Tap Revenge noch nicht kennen: Ziel des Spiels ist es, im Rhythmus eines Musikstückes auf von oben nach unten fliegende Kugeln genau dann zu “tappen”, wenn sie die untere Linie berühren. Manchmal muss man auch den Bewegungssensor des iPhones einsetzen, in dem man das Gerät nach links, oben, oder rechts schüttelt. Anhand meiner Beschreibung könnt ihr euch sicherlich wenig vorstellen, weil man das Spiel einfach ausprobieren muss, um das Spielkonzept zu verstehen. Deswegen gibt’s jetzt den Download von Tap Tap Revenge, hier vom Nachfolger und hier vom Vorgänger

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Crayon Physics

Im Spielemarkt wimmelt es momentan nur so von Spielen, die das Konzept anderer Spiele nachahmen, zwar mit besserer Grafik daherkommen, aber im Endeffekt nichts neues bringen und somit mE nur Grafikupdates älterer Spiele sind. Crayon Physics dafür kann man ruhig als innovativ bezeichnen, den hier hat der Entwickler sich eine wirklich geniale Spielidee einfallen lassen. Ziel des Spiels ist es, eine rote Kugel zu einem gelben Stern zu bringen. Dabei spielen physikalische Faktoren wie Schwerkraft eine ganz wichtige Rolle. Man muss nämlich mit der Maus oder einem Grafiktablet verschiedene Objekte zeichnen, um die Kugel zum Ziel zu bringen.

Crayon Physics_1

Das hier z.B ist eine Wippe. Ich zeichne hier gerade einen großen Stein, der aufs andere Ende hineinfallen soll…

Crayon Physics_2

…was auch tatsächlich funktioniert. Die Screenshot wurden in zwei verschiedenen Sessions aufgenommen, daher sehen die Steine unterschiedlich aus. Am Ende wird der Ball beschleunigt und landet im Stern. In diesem Fall war der Level einfach, da man einfach nur einen besonders großen Stein zeichnen musste, er durfte nur nicht zu klein sein, da sonst der Schwung nicht ausreicht, aber die Größe nach oben war egal. Es gibt aber auch wesentlich schwierigere Level, bei denen man richtig knobeln muss. In Screenshots kann man das ganze eher schlecht zeigen, daher schaut euch doch einfach mal ein Video dazu an, dass der Entwickler veröffentlicht hat:

Das Spiel kostet 19.95$, Google meint das wären 15.60€. In der kostenlosen Demoversion kann man sich allerdings schon im Vorfeld ein Bild des Spiels machen; dort kann man halt nur Insel 1+2 spielen. Der Level-Editor ist in einer eingeschränkten Version ebenfalls in der Demo enthalten.

Die Downloadmöglichkeit der Demoversion und der Kauf der Vollversion mit PayPal ist über die Crayon Physics Webseite möglich.

Fazit: Crayon Physics ist ein rundum gelungenes, innovatives Spiel, welches sich für jeden lohnt, der Spaß am experimentieren und einen Tablet PC hat, denn richtig Spaß macht es erst auf letzteren, wobei es mir mit der Maus auch schon gefallen hat. Großes Lob an den Entwickler!

Hier noch kurz die Systemvorraussetzungen:

  • Windows XP / Vista
  • 1 GHZ or faster CPU
  • 512 MB or more RAM
  • DirectX 9.0
  • 3D card with 128 MB of texture memory
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