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Android 2.3.3 auf dem iPod touch 1G installieren mit Ubuntu

Ich mag es nicht, alte, aber funktionierende Geräte wegzuwerfen. Für meinen drei Jahre alten iPod touch hat Apple den Support schon seit einiger Zeit eingestellt, iOS 4 gab es nicht und iOS 5 wird es erst recht nicht geben. Für die 3er-Serie gibt es auch keine Sicherheitsupdates mehr, was auch den Browser Safari einschließt, der in dieser Version noch zahlreiche bekannte Sicherheitslücken hat.

Deswegen habe ich entschieden, die Lebenszeit des iPods mit Android ein wenig zu verlängern. Vielleicht werde ich mir ja in Zukunft mal ein “echtes” Android-Gerät kaufen, sodass ich Android hier auf dem iPod touch gleich mal testen kann. Jetzt werden einige vielleicht sagen: Android? Auf einem Apple-Gerät? Geht das? Klar geht das. Die Jailbreak-Szene hat mehr zu bieten als nur einen alternativen App Store und damit Apps, die Apple nicht in den Kram passen, es ist auch möglich, gleich ein anderes Betriebssystem zu installieren. Was bei konventionellen Computern geht, sollte auch bei mobilen Geräten machbar sein, denn selbstverständlich darf jeder auf seinem Gerät das Betriebssystem seiner Wahl installieren.

Da Apple natürlich keine Möglichkeit anbietet, ein alternatives Betriebssystem zu installieren, bedarf es einiger Tricks. Glücklicherweise haben einige Hacker OpeniBoot entwickelt, eine freier Bootmanager ähnlich wie GRUB oder LILO, nur eben für iOS-Geräte. Man kann dann ein beliebiges System parallel zu iOS installieren und beim Start zwischen diesen wählen, in meinen Fall ist das zweit-OS eben Android. Aber allein das reicht noch nicht aus. Ein Vanilla-Android bringt keine Treiber für meinen iPod touch mit, denn normalerweise erledigen das die Hersteller der Android-Geräte, aber Apple wird wohl kaum Treiber für Android programmieren ;-) . Auch hier gibt es jedoch mit iDroid einen Port von Android, der auf mobiler Apple-Hardware läuft, nämlich auf dem iPod touch der ersten Generation sowie dem iPhone der ersten und zweiten Generation.

Die Installation von OpeniBoot und iDroid ist mittlerweile recht einfach. OpeniBoot muss man über das Terminal per USB installieren, die iDroid-Installation selbst erfolgt über Bootlace unter iOS, welches man über Cydia installieren kann – ihr seht schon, das Gerät muss natürlich jailbroken sein, aber man benötigt einen Jailbreak auf Kernel-Ebene wie etwa redsn0w, andere Jailbreaks können funktionieren, müssen aber nicht (jailbreakme oder Spirit funktionieren etwa nicht). Bootlace überprüft vorher, ob der Jailbreak mit iDroid kompatibel ist. Theoretisch sollte die Installation fehlerfrei ablaufen, trotzdem sollte man ein Backup der gespeicherten Daten machen, denn es kann sein, dass etwas nicht funktioniert, dann bleibt nur noch das Wiederherstellen über iTunes. Ausprobieren also wie immer auf eigenen Gefahr.

OpeniBoot könnt ihr hier herunterladen (openiboot.img3), das nötige Installationstool bekommt ihr hier – achtet darauf, die richtige Architektur (x86 oder x86_64) runterzuladen. Anschließend entpackt das Archiv und schmeißt alles in den selben Ordner, sodass die Dateien openiboot.img3, loadibec und oibc nebeneinander liegen.

Danach müsst ihr euer Gerät in den Recovery-Modus versetzen. Dazu

  • das Gerät ausschalten
  • den Home-Button gedrückt halten
  • während der Home-Button gedrückt ist das Gerät per USB anschließen
  • warten, bis das iTunes-Symbol auf dem Display erscheint

Anschließend eine Rootshell (sudo -s) in dem Verzeichnis öffnen, in dem ihr die OpeniBoot-Dateien abgelegt habt. Nach der Installation von eventuell fehlenden Abhängigkeiten könnt ihr OpeniBoot in den Arbeitsspeicher des Geräts laden.

# apt-get install libusb-1.0-0 libusb-1.0-0-dev libreadline6-dev readline-common libreadline6 libreadline-dev
# ./loadibec openiboot.img3

Jetzt sollte OpeniBoot auf dem Gerät gestartet werden. Nun mit dem Power-Button “Console” auswählen und mit dem Home-Button bestätigen, was dazu führt, das auf dem Gerätebildschirm viel Text zu sehen ist. Nach Abschluss des Ladevorgangs seht ihr ein ASCII-Art:

 / _ \ _ __   ___ _ __ (_) __ )  ___   ___ | |_ 
| | | | '_ \ / _ \ '_ \| |  _ \ / _ \ / _ \| __|
| |_| | |_) |  __/ | | | | |_) | (_) | (_) | |_ 
 \___/| .__/ \___|_| |_|_|____/ \___/ \___/ \__|
      |_|

Die Console ist damit einsatzbereit. Sie wird aber nicht vom iPod touch aus bedient (gibt ja keine Bildschirmtastatur), sondern vom Terminal auf eurem Ubuntu-Rechner, indem ihr folgendes Kommando ausführt:
# ./oibc

Im Terminal wird jetzt dasselbe angezeigt wie auf dem Display des iPods, ähnlich einer SSH-Sitzung. Die eigentliche Installation wird über den Befehl
install

eingeleitet. wenn die Installation fertig ist, wird das Gerät neu gestartet durch den Befehl
reboot

OpeniBoot ist jetzt permanent installiert. Die Option “Android” existiert zwar schon, funktioniert aber noch nicht, schließlich ist Android noch gar nicht installiert. Dazu erst wieder iOS booten, Cydia öffnen und das Programm “Bootlace” installieren. Beim ersten Start von Bootlace wird das Gerät überprüft und ein Kernel Patch angewandt. Danach lässt sich im Tab “iDroid” Android in der Version 2.3.3 installieren (iDroid 11.04), updaten und auch wieder deinstallieren. Auch OpeniBoot kann über Bootlace konfiguriert werden, wie das Default-OS und die Wartezeit bis dieses gebootet wird. Die Installation/Deinstallation von OpeniBoot ist hier auch möglich, funktioniert bei mir aber nicht, weswegen ich den Weg über Terminal genommen habe. Außerdem wird auf diesem Weg automatisch eine Datei “norbackup.dump” erstellt, die beim Herstellen des Original-Bootloaders vielleicht nützlich sein könnte.

Endlich kann Android gebootet werden; der erste Start dauert etwas lang. Zu iOS zurück gelangt man, indem man Power- und Home-Button für etwa 2 Sekunden lang gemeinsam drückt und im darauf erscheinenden Fenster “Ausschalten” ausgewählt, danach kann man in OpeniBoot wieder iOS booten.

Was bringt da ganze? Nun, im gegenwärtigen Zustand ist iDroid eher als ein Proof-of-Concept zu verstehen, denn richtig Android nutzen geht damit nicht. So sind aus rechtlichen Gründen die Google Anwendungen nicht mit dabei, darunter der Market. Es bringt auch nichts, von anderen Geräten oder irgendwelchen Quellen im Internet den Market nachzuinstallieren, denn Google lässt nur autorisierte Geräte von Herstellern wie HTC, Motorola, Samsung etc in den Market. Einzelne *.apk Dateien lassen sich aber installieren. Die Geschwindigkeit ist auch etwas langsam, womöglich wegen der noch unreifen Unterstützung der Hardware. Außerdem fehlt es dem iPod touch an Knöpfen wie dem Menü- oder Zurück-Button, die aber durch On-Screen-Buttons in der Statusleiste ersetzt werden. Auch das Android-Plugin für Eclipse erkennt ein iDroid-Gerät sofern man das USB-Debugging aktiviert, eine simple Hello-World-Anwendung ließ sich aber nicht auf das Gerät übertragen und dort starten.

Positiv ist aber, das die neuste Android-Version 2.3.3 zum Einsatz kommt. Viele native Android-Geräte kommen mit 2.2, 2.1, oder gar noch älteren Versionen wie 1.6 daher, Updates vom Gerätehersteller gibt es nicht, also ein ähnliches Problem wie bei Apple.

Wie kriegt mans wieder runter? iDroid lässt sich wie bereits erwähnt über Bootlace deinstallieren. Für OpeniBoot muss man das Gerät wieder per USB an den Rechner anschließen und in OpeniBoot den Konsolen-Modus starten. Danach sind nur noch drei Befehle im Terminal auf dem Ubuntu-Rechner notwendig:

# ./oibc
uninstall
reboot

Fazit: Noch muss man ein bisschen warten, bis iDroid schneller und der Market nutzbar wird, aber auch jetzt kann man damit seinen Spaß haben. Für einen wirklich produktiven Einsatz muss natürlich früher oder später ein natives Android-Gerät her, zum testen taugt es aber, und bisher gefällt mir Android ganz gut, vor allem wegen der höheren Freiheit des Nutzers.

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Chromium OS in der VirtualBox testen

Im Web reden im Moment alle über Chromium OS. Sauschnell starten soll es, auf dem Linux-Kernel basieren und das nächste große Ding werden – made by Google. Das Betriebsystem besteht nur auf einem Chrome-Browser, mit dem man alle Aufgaben mithilfe von Webanwendungen erledigen soll, hauptsächlich auf Netbooks.

Hauptmerkmale von Chromium OS sollen sein:

  • Schnelligkeit: Das OS bootet  innerhalb weniger Sekunden, da ausschließlich SSDs untersüttzt werden und die Hardwareinitialisierung weggelassen wird
  • Sicherheit: Beim Booten wird sämtlicher Code überprüft. Stimmt er nicht mit der Signatur überein, so werden automatisch Kopien der betroffenen Komponenten aus dem Netz geladen und ersetzt (Verified Boot Process)
  • Webanwendungen: Normale Anwendungen soll es nicht geben. Alles findet im Web statt, alle Daten werden auf Google-Servern abgelegt. Mit dem Native Client können Webanwendungen auch hardwarebeschleunigt laufen

[mehr Infos]

    Klingt erstmal ziemlich futuristisch. Allerdings sollte sich jeder überlegen, ob man wirklich sämtliche Daten in fremde Hände geben möchte. Dadurch ist man total abhängig von Google und seinem Internetprovider, 1984 ist ein Witz dagegen. Und dieser Verified-Boot-Process ist für mich eher ein Sicherheitsverlust als ein Sicherheitsgewinn, da so völlig intransparent und ohne mein Wissen Betriebssystem-Komponenten upgedatet werden und was-weiß-ich für ein Code eingeschleußt werden kann. Weiterhin ist Chromium OS zwar Open Source, die Serveranwendungen von Google sind es jedoch nicht, und selbst wenn sie es wären habe ich auch kaum bis gar keine Kontrolle, was mit meinem Daten passiert. Besser wäre es, die Daten verschlüsselt hochzuladen, wie man das beispielsweise bei Dropbox machen kann (mit TrueCrypt).

    Auf der anderen Seite offeriert Chromium OS viele neue Möglichkeiten. Man hat keine Probleme mehr mit dem Synchronisieren von Daten, man muss sich keine Gedanken um Backups, Updates oder Malware machen, man kann leichter mit anderen kollaborativ zusammenarbeiten, da man Daten bei Bedarf einfach freizugeben braucht damit andere sie verwenden können. Somit eigentlich nur eine konsequente Weiterentwicklung der Arbeitsweisen, die wir schon heute im Web einsetzen. Egal wie’s kommt, einer wird immer dabei sein: Google.

    Wer nun also einen Blick auf Google Chromium OS werfen möchte, der kann sich über BitTorrent ein Image für VirtualBox oder VMWare ziehen. Dazu lädt man sich erstmal die Torrent-Quelldatei herunter:

    $ wget http://urlPass.com/4fuy

    Nachdem man sich das VMDK-Image mit seinem bevorzugten BotTorrent-Client heruntergeladen hat, kopiert man es sich (bei VirtualBox) nach ~/.VirtualBox/HardDisks. Nun nur noch eine Linux-2.6-Maschine erstellen, die VMDK-Datei als Festplatte auswählen und die Maschine starten.

    [via nodch.de]

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    5 Google Wave Einladungen zu vergeben

    Mittlerweile gehöre auch ich zum Kreis derer, die einen Google Wave Account besitzen. Wie bei jeder neuen Kommunikationsform wird auch Google Wave kontrovers diskutiert, die einen halten es für eine völlige Revolution, die anderen für einen extremen Auswuchs der Reizüberflutung den eh keiner braucht. Umso mehr freue ich mich, mir selbst eine Meinung bilden zu können.

    Zuerst einmal sei gesagt, dass Google Wave sehr AJAX-lastig ist. So braucht man einen Browser, der JavaScript schnell und gut genug verarbeiten kann (womit der IE rausfliegt). Weiterhin schreibt Google die Unterstützung von HTML5 vor (womit der IE nochmal rausfliegt). Allerdings fühlte sich selbst in Firefox 3.5, bei dem beide Voraussetzungen erfüllt sind, Google Wave um einiges zäher an als im Google Chrome, der hier seine Stärken richtig ausspielen kann. Wer trotzdem den IE nutzen will (was ja durchaus verständlich ist, der Browser an sich ist ja nicht schlecht) der muss sich das Google Chrome Frame Plugin installieren. Damit wird die Engine von Chrome einfach in die IE-Oberfläche geklebt.

    Zentraler Bestandteil von Google Wave ist – wer hätte das gedacht – die Wave. Eine Wave ist quasi eine Konversation, in der man alles reinwerfen kann, was die Teilnehmer, die zu der Wave eingeladen sind, wollen. Dies kann Text sein, Bilder, Videos, Termine, Karten, YouTube-Videos usw, der Funktionsumfang kann durch Extensions erweitert werden, was durch eine API für Entwickler erreicht wird.

    Hört sich gut an, oder? Richtig spektakulär ist es dann aber doch wieder nicht. Es ist eine Kombination der Dienste, die wir eigentlich eh schon nutzen, nur eben auf eine andere Art und Weise. Ob diese Art und Weise andere Kommunikationsformen erfolgreich ergänzen oder gar ablösen wird, wird nur die Zeit zeigen. Meiner Meinung nach steckt in Google Wave einiges an Potenzial, vor allem weil es eine offene Plattform ist und sich deshalb viele kreative Köpfe Gedanken machen werden, um Google Wave um Möglichkeiten zuu erweitern, an die die ursprünglichen Entwickler gar nicht gedacht haben. So könnte man darüber modernen Unterricht an Schulen und Unis durchziehen oder Wettkämpfe darüber abhalten (gibt’s nicht schon ein Schach-Plugin für Wave?).

    Andererseits merkt man dem Dienst den Beta-Status noch deutlich an. So stürzte mein Browser ab und zu ab (hier zahlt sich  die Aufspaltung der Tabs in einzelne Prozesse bei Chrome wirklich aus), Uploads funktionieren öfters nicht und bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, den Papierkorb zu leeren.

    So gesehen lässt sich noch nicht sagen, wie gut Wave von der Bevölkerung  angenommen werden wird und zu welchen Kommunikationszwecken es verwendet werden kann. Beispielsweise lässt sich Google Wave nicht zur spontanen Kommunikation nutzen. Man braucht erstmal ne Wave, man muss sich auf ein konkretes Thema festlegen, und dann muss man die Leute auch noch einladen, bis man endlich loslegen kann. Um mal jemanden spontan eine Frage zustellen oder einen interessanten Link zukommen zu lassen, ist Google Wave also eher nicht geeignet. Dafür aber für kollaboratives Arbeiten desto mehr, denn alle relevanten Infos können zentral gespeichert werden, und man weiß genau, wer darauf Zugriff hat, und das hinzufügen neuer Teilnehmer ist auch kein Problem, da man den gesamten Kommunikationsverlauf auch im Nachhinein nachvollziehen kann.

    Kommen wir nun aber – endlich – zur Überschrift. Ich wurde nämlich direkt von Google eingeladen, weil ich mich vor Ewigkeiten mal auf irgendeine Warteliste gesetzt habe. Das hat zur Folge, dass ich 8 Personen einladen darf, die ebenfalls am geschlossenen Beta-Test teilnehmen dürfen. 5 Einladungen haue ich hier auf dem Blog raus. Schreibt einfach einen “will ich unbedingt haben” Kommentar, und hinterlegt eure E-Mail Adresse im dafür vorgesehenen Feld. Ich werde euch dann eine Einladung zukommen lassen. Wer zuerst kommt, wavet zuerst ;-) <- Alle Einladungen sind raus. Fröhliches Waven!

    Mein Google Wave ID lautet übrigens:

    fernmannblog [at] googlewave [dot] com

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    Google Sync pusht jetzt auch E-Mails

    Im Februar schrieb ich bereits über den Google-Dienst “Google Sync”, mit dem ihr eure Kalendereinträge und Kontakte mit verschiedenen Endgeräten – unter anderem mit dem iPhone – synchronisieren könnt.

    Bisher waren Mails von der Funktion ausgenommen – die musste man über IMAP abrufen. Jetzt geht das ganze auch über Google Sync. Einfach das Google Mail Konto im iPhone löschen und im Google Sync Konto den Slider bei Mail setzen:

    Google_Sync_Mails

    Unterschied? Eure Mails werden jetzt nicht mehr in einem bestimmten Zeitintervall abgerufen (z.B 15 Minuten) sondern ihr bekommt augenblicklich eine Benachrichtigung, wenn ein Mail eintrifft. Push eben.

    [via Apfeltalk]

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    Liferea mit Google Reader synchronisieren

    Der Google Reader wird ja normalerweise direkt im Browser als Webapplikation aufgerufen. Dies funktioniert auch super, wer aber lieber einen lokalen Client zwecks Synchronisierung nutzen möchte, der ist mit dem aktuellen Release Canditate von Liferea gut bedient. Der bietet nämlich Google Reader-Unterstützung.
    In den Ubuntu-Paketquellen liegt nur Version 1.4 vor, wir benötigen aber 1.6. Dafür einfach folgende Fremdquelle hinzufügen:

    deb http://ppa.launchpad.net/liferea/ppa/ubuntu jaunty main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/liferea/ppa/ubuntu jaunty main

    Und den Key:

    $ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 412F055D

    Wenn wir jetzt aber versuchen Liferea zu installieren oder von einer älteren Version zu aktualisieren, werden wir feststellen, das Liferea libwebkit-1.0.2 benötigt, um zu funktionieren. In den Paketquellen liegt aber nur libwebkit-1.0.1. Also wieder ne Fremdquelle:

    deb http://ppa.launchpad.net/webkit-team/ppa/ubuntu jaunty main
    deb-src http://ppa.launchpad.net/webkit-team/ppa/ubuntu jaunty main

    Auch hier wieder brav den Key importieren:

    $ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 2D9A3C5B

    Anschließend kann APT die Abhängigkeiten von Liferea 1.6 auflösen und Liferea kann über Anwendungen>Internet>Liferea Feedreader gestartet werden. Mit Abonnements>Neue Quelle>Google Reader> können wir unseren Google-Account schließlich einbinden. Leider werden die im Reader gesetzten Tags noch nicht mitsynchronisiert, wesewegen man bei vielen Feeds die Übersicht verlieren kann. Vielleicht wird dies ja noch implementiert.

    [via virtualpixel.de]

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    Google mit Evolution synchronisieren

    Im Oktober letzten Jahres hatte ich bereits einen Artikel geschrieben, in dem beschrieben wird, wie man die Google-Cloud (Google Mail, Google Kalender, Google Kontakte) unter Thunderbird synchronisiert. Als ich mir mal Evolution, den Standard-Mail-Client unter GNOME und Ubuntu Linux, näher ansah, bemerkte ich, dass dort auch eine vollständige Synchronisation möglich ist – ganz ohne Plugins. Evolution gehört zur Standard-Ausrüstung von Ubuntu, falls es deinstalliert wurde, kann es durch Installation folgender Pakete wieder hinzugefügt werden:

    • evolution
    • evolution-webcal
    • evolution-plugins
    • openoffice.org-evolution

    Mail

    Das Einrichten der E-Mail-Funktion ist einfach. Evolution starten und ein neues Konto anlegen (Bearbeiten>Einstellunge>E-Mail-Konten-Hinzufügen), und folgende Daten verwenden:

    • IMAP-Server: imap.googlemail.com, Legitimation: Passwort
    • SMTP-Server: smtp.googlemail.com, Legitimation: KLARTEXT
    • Verschlüsselung: SSL (bei beiden)
    • Benutzername: $username@googlemail.com

    Anschließend bearbeiten wir das Konto: Unter Vorgaben geben wir beim Entwürfe-Ordner den Ordner [Google Mail]/Entwürfe an, bei Verschickt [Google Mail]/Papierkorb, weil der Google-Server von jeder verschickten Nachricht bereits automatisch eine Kopie  erstellt. Evolution tut dies auch, was zur Folge hat, das alle mit Evolution verschickten E-Mails zweimal vorhanden sind. Wenn wir den Verschickt-Ordner auf den Papierkorb umleiten, landet die zweite, überflüssige Kopie im Papierkorb.

    Kalender

    Hierfür gehen wir in die Kalender-Ansicht, rechtsklicken auf die Seitenleiste und wählen Neuer Kalender. Unter Art wählen wir – wer hätte das gedacht – Google aus. Unter Name kommt der Name, den Evolution später in der Seitenleiste anzeigen soll. Bei Benutzername geben wir unsere Google Mail Adresse ein.

    Evolution_NewCalendar

    Nach einem Klick auf Liste abrufen können wir den gewünschten Kalender einbinden. Die SSL-Verschlüsselung ist auch zu empfehlen, ob man den Kalenderinhalt auf der Festplatte zwischenspeichern möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Die gesamte Prozedur muss nun für jeden Kalender wiederholt werden.

    Kontakte

    Das Einbinden des Google-Adressbuchs verläuft ähnlich wie bei den Kalendern. In die Kontakte-Ansicht wechseln, Recktsklick>Neues Adressbuch, und im darauf folgenden Dialog wieder Google auswählen.

    Evolution_NewAdressBook

    $Name ist wieder der anzeigename der Sidebar, der Benutzername wieder unsere Gmail-Adresse, SSL an und OK klicken.

    Noch Fragen? Dann fragen!

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    GRiS – Google Reader iPhone Sync

    GRiS Beim durchkämmen der Cydia-Paketquellen bin ich auf GRiS (Google Reader iPhone Sync) gestoßen, einem RSS-Reader, der sich mit den Feeds des Google Readers synchronisiert. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wozu das gut sein soll, schließlich bietet Google bereits eine iPhone-optimierte Webapplikation des Google Readers an. Der Vorteil liegt hauptsächlich bei iPod touch Usern, da der Touch bekanntermaßen nur WLAN als Übertragungsmöglichkeit zur Verfügung hat. Nicht immer ist ständig ein Hotspot in der Nähe, was dazu führt, das man den Google Reader nicht benutzen kann, Webapplikationen benötigen schließlich eine Onlineanbindung (außer man benutzt Gears, das funktioniert aber noch nicht mit dem iPhone). Da kommt GRiS in Spiel: Das Programm lädt Texte und Bilder der Feeds, die man im Reader abonniert hat, auf den internen Speicher herunter. So kann man seine Feeds auch mit ausgeschaltetem WLAN lesen. Sogar Markierungen und Empfehlungen sind möglich. Sobald man sich wieder in einem WLAN befindet, drückt man den Sync-Button und alles wird mit der Reader-Cloud synchronisiert.

    Desweiteren bietet GRiS noch ein paar Kleinigkeiten, wie das Ablegen von Feeds im Dienst Instapaper oder die Möglichkeit, die automatische Bildschirmdrehung durch den Bewegungssensor auszuschalten, was in manchen Anwendungsfällen recht praktisch sein kann. In GRiS ist auch eine WebKit-Engine integriert, mit der man Links direkt in GRiS öffnen kann, ohne den Umweg über Safari zu gehen. Installiert werden kann die App über Cydia, zusätzlich wird Python benötigt, was Cydia gleich mit installiert.

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    Neues Google-Produkt: Google Gehirnsuche

    Google hat soeben ein wenig an seinem Hauptprodukt gefeilt, der Google Suche. Wie jedes Kind weiß kann man mit Google das Web, Bilder und News durchsuchen. Ab heute ist eine neue Quelle hinzugekommen: Das eigene Gehirn. Momentan funktioniert das Feature nur auf Mobilgeräten. Einfach Handy an die Stirn halten und dann 9 Sekunden warten, und *Schwupps* hat der Google-Server euer gesamtes Gehirn heruntergeladen. Dieses könnt ihr dann mit der Google-Suche durchsuchen. Geht mit eurem iPhone einfach auf www.google.de oder mit eurem Desktopbrowser hierhin.

    Google_Gehirnsuche

    Da bin ich aber froh das heut der 1.April ist *uff*

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    Neues Gmail-Experiment: Gesendete Mail zurückholen

    In den Gmail-Labs ist wieder ein neues Experiment aufgetaucht: Undo Send. Damit kann man 5 Sekunden nach dem Senden einer E-Mail das Senden rückgängig machen und so verhindern, dass die Nachricht beim Empfänger ankommt, obwohl man das eigentlich (noch) gar nicht wollte. Mir passiert es z.B oft, dass ich an eine Mail einen Anhang anhängen wollte, dies aber vergessen habe und mir das dann genau dann einfällt, wenn ich gerade auf Senden gedrückt hatte.

    Aktiviert wird das Feature wie folgt: Google Mail Sprache auf English (US) umstellen. Dann erscheint ein neuer Tab namens Labs, unter dem man das Experiment Undo Send finden kann. Enable wählen und unten mit Save Changes bestätigen. Wer will kann die Sprache wieder auf Deutsch zurückstellen – das Feature funktioniert auch mit deutscher GUI. Sendet man nun eine Mail wird in der Bestätigungsmeldung ein Link fürs zurückpfeifen angezeigt:

    gmail-undo

    Nach 5 Sekunden verschwindet der Link “Rückgängig machen” und nur der Link “Nachricht anzeigen” bleibt übrig. Wahrscheinlich wartet der Google-Server nach dem Abschicken der Nachricht durch den User eben genau diese 5 Sekunden, bis er die E-Mail wirklich rausschickt.

    [via BasicThinking]

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    Datenschutzfreundliche Alternative zu Google: Ixquick

    Datenschutz ist ein sehr heiß diskutiertes Thema und da steht aufgrund seiner Macht natürlich Google im Spotlight. Wer die Google-Suche nicht mehr benutzen möchte, weil er z.B Bedenken beim Datenschutz hat, der sollte mal Ixquick ausprobieren. Laut dem Unternehmen trackt die Suchmaschine keinerlei Daten mithilfe von Cookies, weiterhin verspricht sie die IP-Adresse des Nutzers nicht zu speichern. Suchanfragen über eine SSL-Verbindung (HTTPS) sind ebenfalls möglich.

    Ixquick benutzt keine eigene Suchengine, sondern ist eine Meta-Suchmaschine und greift daher die Ergebnisse von anderen Suchdiensten ab. In einem kurzen Test erwiesen sich die Suchergebnisse als qualitativ gut. Momentan habe ich sie als Default eingestellt und werde sie eine Zeit lang testen. Ob der Anbieter seine Versprechen mit dem Datenschutz hält, kann man zwar nicht überprüfen, ein größeres Vertrauen als Google genießt Ixquick bei mir jedoch allemal. Außerdem ist Ixquick eine Firma aus den Niederladen und muss sich deshalb an europäische Datenschutzgesetze halten, die weitaus besser als die amerikanischen sind.

    Deutsche Ixquick-Seite (mit SSL)

    Deutsche Ixquick-Seite (ohne SSL)

    Zu dieser Thematik kann ich auch den Film The Master Plan empfehlen, der Googles Einfluss (etwas übertrieben) darstellt. Ich merke gerade, dass dieser Blog mit einem Google-Dienst gehostet wird und ich hier was negatives über Google schreibe. Moment, ich muss afk, es klingelt gerade an der Haustür ;)

    Ok, ich nutze ja selber Google-Dienste. Man sollte nur nicht zu viele benutzen, da sonst die ganzen Informationen hübsch nebeneinander liegen und so leicht kombiniert werden können. Meine Suchanfragen kriegt Google jetzt erst mal nicht mehr.

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