Getaggt mit Grafikkarte

Performance der ATI X1650 unter Lucid auf Karmic-Niveau bringen

Im letzten Artikel schrieb ich ja schon, dass ich aktuell – wieder – Probleme mit meiner ATI Grafikkarte, einer Radeon X1650, unter Lucid habe. Grund dafür, so habe ich herausgefunden, ist offenbar KMS, also Kernel Mode Setting. Dadurch kann die Grafikkarte schon beim Booten eingestellt werden, was auch diesen schönen Plymouth-Screen in hoher Auflösung ermöglicht. Leider sorgt dies für eine niedrigere Performance bei meiner Grafik.

Wer wie ich mit Problemen zu kämpfen hat, der sollte KMS vielleicht auch mal probeweise abschalten. Wenn ihr den radeon-Treiber benutzt, dann müsst ihr einfach die Datei /etc/modprobe.d/radeon-kms.conf bearbeiten.

$ gksudo gedit /etc/modprobe.d/radeon-kms.conf

Dort die Zeile
options radeon modeset=1

durch
options radeon modeset=0

ersetzen. Dann muss noch das Initial Ram Filesystem neu erstellt werden:
$ sudo update-initramfs -u

Jetzt einfach mal rebooten und dann am besten gleich ein 3D-Spiel, z.B einen Shooter, starten, um die Performance zu testen. Bei mir läuft nun alles auf Karmic-Niveau. Leider gibt es einen Haken bei der Sache: GDM startet mit einem Blackscreen, man muss den Bildschirm ein- und wieder ausschalten, um ein Bild zu kriegen. Weiterhin läuft nun Plymouth in niedriger Auflösung, was natürlich weniger schön aussieht. So hat man die Wahl zwischem schicken Bootscreen und schneller 3D-Grafik…

Edit: Der Trick mit dem Bildschirm funktioniert nur sporadisch, daher hab ich KMS wieder aktiviert. Dann halt kein 3D, lieber stabiles einloggen.

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Würgaround: Panel-Schatten mit Metacity auch nach Neustart anzeigen

Momentan habe ich – schon wieder – Probleme mit meinem ATI-Grafikkartentreiber unter Lucid, was nach sich zieht, dass Compiz ziemlich träge und langsam ist. Deswegen habe ich ihn vorerst abgeschaltet. Da ich aber nicht ganz ohne Compositing dastehen möchte, u.a deshalb, weil ich weiterhin Docky nutzen möchte, habe ich die Compositing Funktion von Metacity aktiviert. Kann eigentlich nicht mehr als Schatten unter den Fenstern anzeigen. Aber genau hier gibt es einen Bug.

Schaltet man die Funktion über GConf ein, so werden die Schatten unter Fenster und unter dem Panel angezeigt. Rebootet man nun (oder meldet sich neu an), so haben die Fenster weiterhin Schatten, das Panel jedoch nicht. Jemanden wie mich, der immer einen schönen Desktop braucht, stört sowas natürlich. Die einzige Möglichkeit, das zu fixen, wäre, das Compositing nach jedem Neustart aus- und wieder anzuschalten. Daher ein kleines Skript, quick&dirty:

#!/bin/sh
sleep 10
gconftool-2 -s --type bool /apps/metacity/general/compositing_manager false
gconftool-2 -s --type bool /apps/metacity/general/compositing_manager true

Nun muss man das Skript nur noch ausführbar machen, irgendwo hinschmeisen, wo es nicht stört, und mithilfe von System->Einstellungen->Startprogramme festlegen, dass es bei jedem Login starten soll.

Jetzt frage ich mich: Gibt es eine saubere Methode, als das Skript einfach 10 Sekunden schlafen zu lassen? Oder gibt es sogar einen “echten” Fix für Metacity, der das Problem behebt?

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Performance von ATI-Karten unter Ubuntu erhöhen

Linux, ATI und Treiber. Diese drei Worte reichen. um mich mit den Zähnen knirschen zu lassen. Wer ebenfalls Besitzer einer ATI-Grafikkarte und zugleich Linux-Benutzer ist weiß, warum.

Warum? Nun, der Grund liegt darin, dass ATI nunmal keine gescheiten Treiber für Linux anbietet. Es gibt zwar eine Linux-Version des Catalyst-Treibers (fglrx), doch die läuft nur mit neueren Karten, während sich Besitzer älterer Modelle mit den freien Treibern (radeon und RadeonHD) begnügen müssen. Die hinken den Original-Treiben natürlich deutlich hinterher. Wer auf die Idee kommt, damit Spiele spielen zu wollen: Vergisst es!

Glücklicherweise schreitet die Entwicklung relativ schnell voran und deshalb lohnt es sich, mal einen Blick auf den Unstable-Zweig der freien Treiber zu werfen und ihn auszuprobieren, denn die Treiber laufen deutlich besser, als die stabilen Versionen aus den Ubuntu-Paketquellen.

Um auf den Unstable-Zweig zu aktualisieren fügt man sich ein PPA in seine sources.list hinzu:

deb http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu jaunty main

Dann wird noch der passende GnuPG-Key benötigt:

$ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 8844C542

Nach einem

$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

werden die neuen Treiber installiert, u.a wird aber auch X.org ansich aktualisiert. Man sollte sich gut überlegen ob man dies möchte, da, abgesehen von irgendwelche Bugs der instabilen Treiber,  man sich so auch das Update auf Karmic verbauen kann.

Wie oben angesprochen, gibt es zwei freie Treiber für aktuelle ATI-Karten der Radeon-Serie: einmal radeon sowie RadeonHD welche sich in dem Paket xserver-xorg-radeon bzw xserver-xorg-radeonhd befinden. Der Unterschied besteht darin, dass sich RadeonHD auf Karten ab der X1550 konzentriert, während radeon auch Unterstützung für ältere Karten bietet. Am besten, man probiert beide Treiber aus und nimmt den, der besser funktioniert. RadeonHD schleudert mich kommentarlos auf die Konsole, radeon allerdings ermöglicht mir zumindest Compiz und mit der Unstable-Version endlich auch das Spielen (!) von Warsow, UrbanTerror und Sauerbraten auf mittleren Einstellungen. Unter Windows ist die Performance zwar wesentlich besser, aber immerhin sind die Unstable-Treiber schonmal ein Fortschritt.

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Endlich: 3D für VirtualBox

Sun hat heute Version 3.0 seiner Virtualisierungslösung VirtualBox veröffentlicht. Ein großer Meilenstein ist die hinzugefügte Unterstützung für OpenGL und Direct3D, wodurch es möglich ist (ältere) Spiele und 3D-Anwendungen in der VM auszuführen. Damit dies funktioniert benötigt ihr VirtualBox ab Version 3.0, die Gasterweiterungen ab Version 3.0 (wenn ihr eine 2.x-Maschine verwendet, müsst ihr die Erweiterungen erneut installieren) und die 3D-Komponente, welche ihr beim Installationsassistenten der Gasterweiterungen aktivieren könnt. Danach den Gast neu starten und sofort könnt ihr die 3D-Fähigkeiten der Grafikkarte eures Hosts auch im Gastsystem nutzen.

assaultcube_virtualbox

Dieser Screenshot zeigt AssaultCube 1.0.2, welcher OpenGL verwendet und unter freier Lizenz steht. Wichtig ist, dass ihr die Mauszeigerintegration deaktiviert, weil ansonsten die Steuerung nicht funktioniert, da sich der Mauszeiger dauernd aus dem VM-Fenster heraus bewegt.

Wie immer gibt es VirtualBox für Windows, OpenSolaris&Solaris, Mac OS X und Linux.

[Download] [Changelog]

Nachtrag: Für die Installation unter Ubuntu 9.04 folgende Paketquelle hinzufügen:

deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian jaunty non-free

Dann mit

$ wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | sudo apt-key add -

den GPG-Schlüssel für die Quelle hinzufügen und mit
$ sudo apt-get install virtualbox-3.0

VirtualBox schließlich installieren. Anschließend muss der eigene Benutzer zur Gruppe vboxusers hinzugefügt werden:
$ sudo adduser $USER vboxusers

Nach einem Reboot kann VirtualBox dann über Anwendungen->Systemwerkzeuge->Sun VirtualBox gestarten werden.
Nachtrag 2: In der Linux-Version von VirtualBox 3.0 existiert momentan ein Bug, in dem das Fenster einer virtuellen Maschine transparent wird, wenn man gleichzeitig Compiz laufen hat. Dadurch kann man kaum was erkennen und VirtualBox lässt sich praktisch nicht benutzen. Ersetzt man unter System->Einstellungen->Hauptmenü>Systemwerkzeuge>Sun VirtualBox>Eigenschaften den Befehl durch
env XLIB_SKIP_ARGB_VISUALS=1 VirtualBox

und startet daraufhin neu, so wird der Bug – zumindest bei mir – behoben. (Quelle)

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Ubuntu 9.04 erschienen – kurz angetestet

Alle 6 Monate – im April und Oktober – erscheint eine neue Ubuntu-Version. Heute, am 23.April.2009 hat Ubuntu 9.04 "Jaunty Jackalope" das Licht der Welt erblickt. Ich konnte mir natürlich nicht verkneifen das neue Release auszuprobieren. Installiert habe ich Ubuntu via Wubi, einer kleinen Software die es erlaubt Ubuntu auf einer virtuellen Festplatte innerhalb einer Windows-Partition zu installieren. Einfach die heruntergeladene ISO-Datei z.B per WinCDEmu einhängen, Autoplay aktivieren, Install inside Windows wählen und rebooten.Ubuntu 9.04

Danach präsentiert sich Ubuntu in gewohnter Manier. Äußerlich hat sich wenig verändert – schließlich lautet bei Ubuntu dass Motto eher Evolution statt Revolution. Die Schriftglättung scheint mir etwas besser zu sein, kann mich aber auch täuschen. WLAN aktivieren, Updates machen, Sprachdateien nachinstallieren – klappt alles, wie in der Vorgänger-Version auch. Allerdings musste ich keinen Grafikkartentreiber (ATI Radeon X1650) installieren, den der scheint schon in Ubuntu standardmäßig enthalten sein. Angenehm ist, dass ich unter Ubuntu nun vernünftig Videos gucken kann und gleichzeitig Compiz aktiv sein kann. In der Vorgängerversion flackerten die Videos beim Abspielen immer, dies ist jetzt gefixt :)

ext4

Die größte Neuerung dürfte wohl die Unterstützung von ext4 sein. Wer will, der kann seine bestehende ext3 Partition in eine ext4-Partition umwandeln, man kann dann aber natürlich nicht mehr von älteren Live-CDs darauf zugreifen. Sollte man ext4 einsetzen, also unbedingt seine Live-CD neu brenne, damit man die Daten im Falle eines Systemcrashs retten kann!

Ubuntu 9.04-Rechner-Hausmeister Rechner-Hausmeister

Außerdem ist eine neue Applikation hinzugekommen, der Rechner-Hausmeister. Funktioniert ein wenig wie ein Reg-Cleaner, nur dass hier nicht die Registrierung durchforstet wird, sondern diverse Konfigurationsdateien wie beispielsweise fstab. Der Sinn eines solchen Tools erschließt sich mir nicht ganz. Auf alle Fälle sollte man mit viel Vorsicht an die Sache rangehen, wenn das System stabil läuft und kleine Probleme auftreten, braucht man auch nicht wild Einträge zu "fixen", dabei kann einem mal schnell das System flöten gehen. Ich kenn mich zwar ganz gut mit Linux aus (woran die ubuntuusers.de-Community nicht ganz unschuldig ist) aber solche Touren überlasse ich dann doch lieber den Gurus.

Benachrichtigungen

Mac-Usern sagt vielleicht der Name Growl was. Genauso ein Benachrichtigungsdienst bekommt Ubuntu jetzt auch: So wird jetzt z.B der Ausfall des WLAN-Netzes in einer schicken, schwarzen, transparenten Box verkündet. Wer sich das ganze mal ansehen möchte, dem sei dieser Flashfilm empfohlen.

Software-Updates

Selbstverständlich wurden die in Ubuntu enthaltenen Programme aktualisiert. So ist nun z.B OpenOffice 3.0 enthalten. OpenOffice 3.0 braucht nun also nicht mehr nachgerüstet zu werden.

Ubuntu 9.04 Lautstärke

Eine Kleinigkeit noch, die mir aufgefallen ist: Viele von euch haben vielleicht eine von diesen Tastaturen, wo solche "Kurztasten" drauf sind. Diese funktionieren unter Ubuntu auch – zumindest die von meiner Microsoft PS/2 Tastatur. Da gibt es z.B eine Knopf für die Lautstärkeregelung – Ubuntu zeigt die entsprechende Benachrichtigung an. Bei drücken des Taschenrechnerknopfes wird der Taschenrechner geöffnet und bei drücken des Multimediaknopfes öffnet sich Rhythmbox. Nur beim drücken des Explorer-Knopfes passiert nichts.

Alles in allen bringt das Update willkommene Verbesserungen. Ich arbeite gerade daran, meinen iPod touch unter Ubuntu zum laufen zu kriegen. Via iTunes läuft das schonmal nicht, denn das gibt’s nur für Windows und Mac OS X. Hab gehört, das man via Cydia einen SSH-Server installieren und dann mit einer Linux-Bibliothek darüber synchronisieren kann. Also langweilig wird mir in den nächsten Wochen bestimmt nicht. Oder wie heißt es so schön:

  • Unter Linux will man basteln
  • Unter Windows muss man basteln
  • Unter Mac OS X kann man arbeiten
  • Unter Hackinthosh will man arbeiten, muss aber basteln

(Hat irgendjemand mal in einem Kommentar zur Hackintosh-Debatte geschrieben)

Also, wenn ihr Ubuntu 9.04 ausprobieren wollt, dann klickt mal hier

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OpenGL-Folienübergänge in OpenOffice.org

Wer OpenOffice.org Impress nutzt, der sollte sich mal die OpenGL-Folienübergänge ansehen. Sieht richtig schick aus:

Die Übergänge gibt’s leider nur für GNU/Linux. Um sie unter der Distribution Ubuntu zu nutzen, einfach den Paketmanager unter System>Systemverwaltung>Synaptic-Paketverwaltung öffnen und das Paket

  • openoffice.org-ogltrans

installieren(unter anderen Distributionen sollte es ähnlich funktionieren). Benötigt wird OOo ab Version 2.4.
Danach habt ihr in Impress, dem Präsentationsmodul von OOo, unter Slide Transition (Folienübergänge) 14 neue Effekte für eure Folien.
OOo-OpenGL-Transitions
Wenn ihr auf eurer fertigen Präsentation auf Slideshow (Bildschrimpräsentation) klickt, könnt ihr die Übergänge in vollster Pracht bestaunen. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr jeweils am Anfang und am Ende des Übergangs den Bildschirm kurz erlöschen, wenn er vom 2D-Modus in den 3D-Modus wechselt. Kann aber auch daran liegen, dass der Linux-Treiber für meine Grafikkarte nicht so stabil ist.

Wie gesagt, die Folienübergänge gibt’s nur für Linux-Distributionen, Windows und Mac User schauen vorerst in die Röhre.


[via OpenOffice.org Ninja]

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Ubuntu 8.10 “Intrepid Ibex” ist da

 logo-Ubuntu
Heute ist das aktuelle Oktoberrelease Intrepid Ibex der Linux-Distri Ubuntu rausgekommen. Vor der Installation bitte unbedingt die Release-Notes anschauen. Wenn ich Zeit habe schau ich mir die neue Version mal an und schreib hier drüber. Auf jeden Fall werde ich meine uralte Live-CD aktualisieren. Wahrscheinlich wird es die GNOME oder Xfce Version. Da KD4 verwendet wird, was ich optisch ansprechender finde als KDE3, hat Kubuntu sicherlich auch eine Chance. Mal testen.

Ubuntu Intrepid Ibex So, jetzt bin ich grad in der LiveCD drin und bin erstmal erstaunt. WLAN funktioniert tadelos, was bei 7.10 nicht der Fall war. Sogar mein Kartenleser wurde erkannt und meine Grafikkarte auch. NTFS Schreiben+Lesen funktioniert problemlos. Da muss ich die Entwickler loben. Auf den Screenshot ist die GNOME-Version mit dem DarkRoom Theme zu sehen(3D-Effekte aktiviert). Das Hintergrundbild ist Default. Sieht irgendwie wie ein Totenschädel in einer Steinzeithöhle aus.
Ich werde übers Wochenende Ubuntu fest in Wubi installieren, d.h Ubuntu wird in einem Virtuellen Volume auf einer NTFS-Partition installiert, allerdings wird direkt gebootet und nicht über eine virtuelle Maschine.
'ATI_CCC_Ubuntu Gut, die Wubi-Installation hat soweit geklappt. Läuft sauber und stabil. Gleich beim ersten Start hat er angemerkt, dass ein Treiber für meine Grafikkarte fehlt, der nachinstalliert werden müsse, um volle Funktionalität zu gewährleisten. Es sei ein offizieller ATI-Treiber aber Closed-Source. Da ich nicht einer von diesen Alles-muss-unbedingt-open-source-sein-sonst-ist-es-müll Typen bin, installier ich den Treiber mal brav. Sogar das CCC (Catalyst Control Center) was ich vom Windows-Treiber her kenne, ist enthalten.

Skype hab ich auch schon mal installiert, man musste nur ein .deb Paket von der Homepage herunterladen und per Doppelklick und nach der Passworteingabe installieren. Die Linux-Version hat zwar nicht so viele Funktionen wie die Windows-Version, reicht aber vollkommen aus.

Was nicht funktioniert hat ist das ansehen von Videos. Ubuntu bietet mir zwar Codecs zur Installation an, allerdings spielen die die Videos nur mit einem Flimmern ab. Hmpf. Vielleicht kann ich das ja irgendwie hinbiegen. Das ist ja das schöne an Linux: Man kann sich so richtig austoben! Das muss natürlich nicht sein, man kann auch ganz normal arbeiten, da Ubuntu den Standard-Kram schon mitbringt.
Einzig und allein das Fehlen von OpenOffice 3.0 nervt mich. Das kann man aber nachrüsten . Dann wäre da noch die fehlende DVD-Unterstützung, aber da ist die Musikindustrie schuld. Gekaufte DVDs mit Kopierschutz kann man nicht abspielen, selbst gebrannte (hab ich natürlich keine) aber schon.
Meine Datenpartition, auf der ich Ubuntu via Wubi installliert habe, ist erstmal verschwunden, während die Systempartition von Windows normal angezeigt wird. Um auf die Datenpartition zuzugreifen einfach in das Verzeichnis /host wechseln. Muss man auch erstmal draufkommen. Bei Bedarf einfach ein Shortcut anlegen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich unter Ubuntu gerne arbeite. Allerdings fehlt diverse Kompatibelität, so muss ich auf Windows zurückgreifen. Obwohl Windows gar nicht so schlecht ist, wenn man es anständig konfiguriert. Ich persönlich denke, dass eine friedliche Koexistenz zwischen Open Source und Closed Source Software möglich ist und möglich sein muss. Konkurrenz belebt halt das Geschäft.

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