Getaggt mit OpenID

Ubuntu Single Sign On ist online

Wie auf dem Canonical-Blog zu lesen ist, wurde der Ubuntu Single Sign On Dienst gelauncht. Sinn des Dienstes ist es, die bisherigen Ubuntu-Services (Launchpad, Brainstorm, Forum, Ubuntu One) unter einen Dach zu vereinen. Zukünftig soll man sich mit dem Account auch in das Ubuntu Software Center einloggen können, um Programme im iTunes-Stil kaufen zu können. Momentan ist der Dienst unter https://login.ubuntu.com abrufbar. Dort kann man sich mit seinen Launchpad-Zugangsdaten anmelden.

Wie ihr sehen könnt, kann man derzeit hier nur seine Account-Details bearbeiten. Der automatische Login in andere Dienste wie Launchpad funktioniert derzeit noch nicht. Später soll Ubuntu Single Sign On auch als OpenID-Provider dienen, sodass man sich auf Seiten, die als OpenID Consumer agieren, einloggen kann. Mit Launchpad geht das derzeit schon.

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Bisherige Erfahrungen mit Twitter

Vorwort

Anfangs war ich entschiedener Twittergegner. Ich konnte den Hype und die Begeisterung um diesen Dienst nicht nachvollziehen. Was soll daran so toll sein, ein Aktivitätsprofil von sich im Internet zu veröffentlichen? (denn das entsteht nämlich, wenn man auf längere Zeit ständig allen erzählt was man gerade macht) Als ich mir dann noch das Profil von einem User ansah, der laut den Timestamps alle 30 Sekunden völlig belangloses Zeug gepostet hatte(trinke gerade eine Cola, ich mach jetzt mal den PC an und check meine E-Mails…etc), war die Sache gegessen: Wenn die Welt einfach wäre, dann käme Twitter jetzt in die Schublade Dinge die die Welt nicht braucht. Aber die Welt ist zu kompliziert als dass so ein Schubladensystem funktionieren würde, und wenn man sich eine Meinung zu einem Thema bilden will, muss man sich wohl oder übel mit dem Thema befassen. So testete ich Twitter. Und ich habe meine Meinung geändert.

Nüchtern betrachtet ist Twitter einfach eine Übertragungsmöglichkeit von Informationen. Und welche Informationen übertragen werden entscheidet doch der Nutzer! Somit kann man nicht generell sagen, ob ein Dienst sinnlos ist oder nicht, denn es kommt ja darauf an, wie man den jeweiligen Dienst nutzt. Deswegen hier ein paar Einsatzmöglichkeiten und ihre praktische Umsetzung.

Was man mit Twitter machen kann

Mit Twitter kann man vor allem sehr schnell und sehr zeitsparend (140 Zeichen tippen/lesen dauert ja nicht lange) Informationen verbreiten und Informationen einholen. Und zwar:

  • Linksharing: Wenn man kurz auf etwas Hinweisen will, dass man im Netz gefunden hat, aber keine Zeit/Lust hat oder es auch einfach nicht sinnvoll ist jetzt irgendwie einen riesigen Blogpost darüber zu schreiben dann twittert man es einfach.
  • Fotosharing: Mit Diensten wie TwitPic kann man auf die schnelle ein Foto hochladen und twittern. Alle Follower können sich das Bild anschauen, ohne dass man jetzt das Bild an alle möglichen Leute per E-Mail schicken oder gar darüber bloggen müsste.
  • Trends: Mit Twitter kann man hervorragend Trends analysieren, da gibt es diverse Dienste die die Tweets nach Schlagwörtern durchcrawlen. So kann man schön sehen was gerade so angesagt ist. Dann wären auch noch diese #Tags, mit denen man diesen Diensten helfen kann, den Inhalt eines Tweets zu erfassen und zu finden. Während ich diesen Post schreibe steigt gerade das Schlagwort mac mini steil nach oben. Kein Wunder, hat Apple doch heute den mini mit neuer Hardware versorgt.
  • (Um)Fragen: Wenn man die richtigen Follower hat, bekommt man auf eine kurze Frage oft schneller eine Antwort als z.B durch einen Forenthread. Gibt’s auch Dienste dafür, doch dazu später mehr…
  • Neue Blogeinträge: Man kann seine Leser automatisiert über neue Blogeinträge informieren, wenn man das möchte. Allerdings sei gesagt, dass ein Twitter-Channel nicht nur aus Blogeinträgen bestehen sollte. Denn dann könnte man gleich den Feed abonnieren.

Praktische Umsetzung: Dienste und Applikationen

Erst einmal muss natürlich ein Twitter-Account eingerichtet werden. Dies ist schnell erledigt, und dann kann man eigentlich schon lostwittern. Die Twitter-Webseite ist aber auf Dauer nicht wirklich geeignet. Darum gibt es Programme, die lokal auf den Rechner laufen und mit denen man fast alles machen kann, was man auch auf der Twitter-Seite machen kann.

Zuerst die Applikationen…

twhirl Twhirl:

Twhirl ist ein plattformübergreifender Twitter-Client, der auf Adobe Air aufsetzt und somit überall läuft, wo Adobe Air läuft, dass sind meines Wissens Windows, Mac OS X und Linux. Twhirl gibt’s kostenlos unter Twhirl.org und unterstützt neben Twitter auch noch den Lifestreamdienst friendfeed und laconia-basierte Microbloggingdienste. Das hässliche grün kann kann nebenbei im Accountverwaltungsbildschirm unter Farben z.B auf ein schönes Schwarz umstellen.

Twhirl kann @replies, Direct Messages und Favoriten anzeigen sowie nach Personen und Tweets suchen. Er bietet Unterstützung von TwitPic fürs Fotosharing und kann Links mit diversen Short URL-Diensten kürzen. Desweiteren zeigt er den Status der Twitter-API an, die ein wenig beschränkt in der Zahl der Anfragen/Stunde ist. Wahrscheinlich um Spam zu vermeiden.

Als Alternative zu Twhirl sei blu zu nennen, ein Twitter-Client, der um einiges schöner als Twhirl ist, dafür aber nicht so viele Funktionen hat. Er benötigt .NET 3.5 und läuft daher nur unter Windows.

TwitterFon TwitterFon:

TwitterFon ist ein Twitter-Client für iPhone OS, den es kostenlos im App Store gibt.

TwitterFon kann genau wie Twhirl @replies, Direct Messages und Favoriten anzeigen, Suchen machen und Bilder bei TwitPic hochladen. Außerdem kann er die Ortungsfunktion des iPhones benutzen und den Ort an einen Tweet anhängen. Diese Informationen kann TwitterFon auch dazu verwenden, Tweets von Usern in der Nähe der eigenen Position anzuzeigen. Das Programm hat auch einen integrierten Browser mit dem man Webseiten anzeigen kann, die man per Twitter als Link bekommen hat. Aus dem Browser heraus lässt sich die Webseite mit MobileSafari öffnen sowie per E-Mail als Link versenden.

Auch für TwitterFon gibt es eine Alternative: Twinkle. Nicht getestet.

 

…und schließlich die Dienste:

TwitPic:

Wie oben erwähnt ist TwitPic ein Dienst zum Bilder sharen. Man braucht sich nur mit seinem Twitter-Account einloggen und schon kann man ein Bild hochladen und dieses via Twitter durch eine Short URL verlinken. TwitterFon und Twhirl haben TwitPic gleich mit an Bord, ihr könnt den Dienst somit komfortabel mit eurem Client benutzen.

TwitterFeed:

Mithilfe von TwitterFeed könnt ihr automatisch einen Tweet posten lassen wenn im RSS-Feed eures Blogs ein neuer Eintrag auftaucht. Der Link zum Eintrag wird dann auch gleich in eine TinyUrl umgewandelt, sodass ihr Zeichen spart. Auch hier müsst ihr eure Account-Daten hinterlassen(!), der Login in den Dienst selbst funktioniert via OpenID.

Twist:

Twist hilft einem dabei, Trends in Twitter zu analysieren. Ihr könnt sehen welche Schlagwörter wie oft fallen und bekommt das ganze in einem Graphen veranschaulicht.

Twitterflohmarkt:

Den Dienst Twitterflohmarkt hat Basti von DigitalUpgrade ins Leben gerufen. Sinn des Dienstes ist es, wie der Name schon sagt, Dinge über Twitter zu verkaufen. Man braucht einfach nur dem User t_fm ein @Reply zu schicken, welches er dann retweeted. Dem t_fm folgen meistens mehr User als einem selbst und somit besteht eine höhere Chance, dass ihr eure Ware loswerdet.

TwtPoll:

TwtPoll ist ein Dienst bei dem man Umfragen erstellen und via Twitter verlinken kann. Ihr erstellt eine Umfrage, verschickt einen Link dazu via Twitter und eure Follower können dann durch klicken des Links an der Umfrage teilnehmen. Einfach, nicht?

TwitterCal:

Kürzlich kam von Robert Basic ein Tweet über TwitterCal rein. Mit diesem Dienst kann man über Twitter seinen Google Kalender befüllen und Benachrichtigungen empfangen. Man muss aber seinen Twitter-Passwort(!) und angeben und dem Dienst den Zugriff auf Google-Konto durch die Google-API erlauben(!). Ist halt eine heikle Sache wegen der Missbrauchsgefahr, und ehrlich gesagt nicht wirklich sinnvoll.

TinyUrl:

TinyUrl kennen wohl auch Nicht-Twitter-Nutzer. Der Dienst dient dazu URLs zu verkürzen, um Zeichen einzusparen. Es gibt noch andere Short URL Dienste wie z.B bit.ly. Welchen man nimmt, ist eigentlich Geschmackssache. Viele Twitter-Clients haben eine Unterstützung für TinyUrl und Konsorten schon integriert.

Fazit:

Alles allem kann ich sagen, dass Twitter ein vor allem schneller Dienst ist. Twitter wird aber nie Blogs ablösen können, was manche immer behaupten – denn in 140 Zeichen kann ich nie so viel sagen, wie ich es in einem Blogpost sagen könnte. Bei Twitter ist man auf externen Content anwiesen, sei es eine Verlinkung mit TinyUrl oder ein Bild per Twitpic. Twitter und Blogs sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, ergänzen sich aber Gegenseitig. Bei einem Blog kann ich ausführlich über ein Thema schreiben dass mich interessiert und mit Bildern oder Videos veranschaulichen. Bei Twitter kann ich schnell meine Followers über Dinge hinweisen, über die ich keine Lust oder Zeit habe zu bloggen, und ich kann mir schnell Informationen einholen. Wenn man herausfinden will ob einem Twitter zusagt, sollte man es wie ich machen – einfach mal ausprobieren. Euren Twitter-Account könnt ihr nebenbei wieder löschen, wenn euch Twitter nicht gefällt.

Meinen Twitter-Channel gibt’s übrigends unter http://twitter.com/FERNmann

Noch ein paar Links:

Auf die Twitter-Idee bin ich übrigends wegen einer Podcast-Episode gekommen, nämlich Show 33 von DigitalUpgrade, einem super Video-Podcast der alle drei “großen” Systeme behandelt (Windows, Mac OS X und Linux). Schaut euch doch mal ein paar Episoden an und wenn euch der Podcast gefällt, dann geht auf deren iTunes-Seite und gebt den Jungs Traumnoten ;)

Im UPLOAD-Magazin existiert auch ein sehr interessanter Artikel zum Thema Blogging, Twitter, Lifestreaming und dem Zusammenhang zwischen diesen dreien: http://bit.ly/11s30m

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Cloud – Die Zukunft von Betriebssystemen?

Neulich bin ich auf gOS Cloud gestoßen – ein auf Debian-Linux basiertes Betriebssystem. Es ist hauptsächlich für Netbooks gedacht und macht dem Namen “Netbook” alle Ehre, denn es besteht nur aus einem Browser, und zwar Google Chrome. Als erstes soll Cloud auf Netbooks von GigaByte zum Einsatz kommen. Aha, GigaByte, der Mainboardhersteller. Wenn man sich dann noch die Systemvorraussetzungen anschaut:

System Requirements:
• Standard x86 Processor• 128 MB RAM
• 35 MB Storage
• Preloaded in HDD/SSD of PC
• Preloaded in on board flash storage of MB
• Preloaded in CD as Windows Installer
• Cloud does not require additional hardware and is compatible with any operating system

“Preloaded in on board flash storage of MB”. Eine Kampfansage gegen Microsoft? Stellt euch mal vor, Mainboardhersteller wie ASUS, GigaByte, MSI etc. würden mit ihren Mainboards das Betriebssystem gleich mit ausliefern. Bei Gamer-PCs wäre Cloud jetzt zwar nicht so geeignet, aber bei einem Netbook braucht man doch eigentlich gar kein “richtiges” System, was wäre besser als ein OS, dass im Hauptspeicher des Mainboards liegt, in wenigen Sekunden startet und mit dem man sofort ins Internet gehen kann? Lokale Applikationen sind in Cloud zwar möglich (z.B Skype) aber hauptsächlich sollen Webapplikationen wie Google Docs genutzt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Netbook braucht keinen bzw. nur sehr wenig Sekundärspeicher und bootet rasend schnell. Desweiteren entfällt das Abgleichen der Daten mit dem Hauptrechner, wenn man auch auf dem normalen Rechner Webapplikationen nutzt. UMTS wird immer billiger, somit hat man von überall Zugriff auf seine Daten. Die Sicherheit wird auch verbessert, indem man den Flashspeicher des Mainboards Read-Only macht und den angemeldeten Benutzer nur sehr wenig Rechte gibt. An der Seite des Netbooks könnte man einen Schalter einbauen welches den Schreibschutz Hardwareseitig aufhebt (im Falle eine Softwareaktualisierung). Firmen könnten eigene Webapplikationen bereitstellen, die Mitarbeiter könnten dann mit Cloud auf die Daten zugreifen und im Falle eines Diebstals des Netbooks geraten keine Daten in falsche Hände (sofern man nicht die Kennwörter im Browser speichert). Vielleicht ist das ja ein neuer Trend, dass alles im Browser gerendert wird. Mit Programmen wie Gears kann dies auch lokal geschehen wenn man seine Daten nicht übers Internet übertragen möchte. Wenn das ganze Erfolg hat könnte Microsoft seine Marktmacht verlieren, den letztendlich ist es ja egal auf welchem OS der Browser läuft in dem die Webapplikation gerendert wird. Man ist also von Windows nicht mehr abhängig.

EEEPCNews hat dazu ein Video veröffentlicht:

Wie ihr seht läuft wirklich alles im Browser, sogar die WLAN-Konfiguration. Mit dem Windows-Icon im Dock kann man direkt ohne BIOS-Umweg in Windows booten, falls es bei diesem Netbook überhaupt noch ein BIOS gibt.

Und Windows?

Es denke mal das Microsoft mit Windows 7 auch langsam in Richtung dieses Trends gehen wird. Microsoft hat die Netbooks ja komplett verschlafen und hat sogar Windows XP reaktiviert, da Vista zu fett für die kleinen CPUs und den kleinen Arbeitsspeicher war. Mit Live Mesh baut auch Microsoft ein Cloud Computing Netz auf, mit dem man Ordner über das Internet mit anderen Computern abgleichen und über eine schicke Windows-ähnliche Webapplikation darauf zugreifen kann.

OpenID?

Diese Netbookgeschichte wäre doch ideal mit OpenID kombinierbar. Ich gebe direkt im Cloud-Betriebsystem meine OpenID-Daten an und kann dann sofort und ohne lästige Passwortabfragen meine Webapplikationen oder normalen Programme nutzen.

Datenschutz?

Dennoch hinterlässt so ein Cloud-Betriebssystem ein mulmiges Gefühl bei mir: Alle Daten werden bei irgendwelchen Anbietern hinterlegt, von denen man nicht so genau weiß, was diese mit den Daten machen. Google hat z.B neulich seine Datenschutzbestimmungen geändert, ohne ein Sterbeswörtchen zu sagen. Eine für Firmen geeignete Lösung wäre nur Webapplikationen zu benutzen die auf den eigenen Servern laufen. Aus der OpenSource Ecke ist da sicher einiges zu erwarten bzw. schon vorhanden, wie der Webmailer RoundCube.

Ein Vorschlag um die Datenschutzbestimmungen auch für Laien ersichtlich zu machen:

http://netzpolitik.org/2007/iconset-fuer-datenschutzerklaerungen/

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eineguteminute.de – Jede Minute eine gute Tat

eineguteminute

Vorhin ist mir eine interessante Webseite untergelaufen: eineguteMinute.de, welche dazu appelliert sich doch eine Minute zeitzunehmen und sich oder einem Menschen, den man gern hat, etwas gutes zu tun. Wenn man eine Idee hat kann man sie gleich posten, man muss sich zwar einloggen, dies geht aber bequem per OpenID. Ein Account ist nicht notwendig.

Kreuzt bitte “Ja, ich hab’s getan” nur an, wenn ihrs auch wirklich gemacht habt ;)

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OpenID rockt – leider nur alleine

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Ihr seit doch sicher bei einigen Diensten im Web registriert. Manche bei 10, manche bei 50 – kein Wunder, dass man da die Übersicht verliert, denn man sollte aus Sicherheitsgründen verschiedene Passwörter nutzen. Einige Nutzer nutzen Programme wie KeePass um dieses Problem zu umgehen, dennoch hat man X-Accounts. Wenn sich nun z.B die E-Mail Adresse ändert, muss man sich bei jeden Account extra einloggen und die Daten ändern. Oder man hat überall den gleichen Avatar und jetzt hat man einen neuen Avatar, den man durch den alten ersetzen möchte. Dasselbe Spiel: einloggen, hochladen, einloggen, hochladen usw. OpenID könnte diese Probleme lösen.

Hä? OpenID? Nie gehört?

OpenID ist ein dezentrales url-basiertes Anmeldesystem. Man bekommt von seinem OpenID-Provider eine Webadresse, meistens http://nutzername.openidprovider.tld. Diese gibt man gibt man dann z.B auf einem Blog ein, anschließend wird man zur einer https-Seite des Providers weitergeleitet, wo man den Anmeldevorgang mit seinem Passwort bestätigen muss. Der Provider gibt das OK und dann landet man wieder auf der Ursprungs-Website, idealerweise ist man dann dort angemeldet und man kann seinen Kommentar posten.

Wiederholt man dann oben genanntes Szenario, muss man sich nur beim OpenID-Provider einloggen, dort die gewünschten Änderungen vornehmen und fertig. Idealerweise kann man dann dort sehen, wo man seine OpenID bereits genutzt hat. Keine Registrierungen mehr, nur noch 1 Account + 1 Passwort, fertig. Und OpenID ist auch noch ein offener Standard. Wenn man den großen Anbietern nicht vertraut, einfach eigenen Server aufsetzen.

Und wie siehts mit Gefahren aus?

  • Passwort könnte gehackt werden (z.B: Durch gefälschte Login-Pages, genannt Phising)– Der Angreifer hätte Zugriff auf alle Daten. Möglicher Lösungsansatz: Wegwerf-Passwörter nutzen
  • Der Provider den Dienst einstellt. Möglicher Lösungsansatz: Eigenen Server nutzen
  • Der Provider das Passwort/die Daten an Dritte weiterverkauft, Folge siehe erster Punkt. Möglicher Lösungsansatz: 100% Vertrauenswürdigen Provider nutzen, am besten eigenen Server

Ihr seht, OpenID ist eine tolle Sache, hat aber einige Schwachpunkte, da alle Daten in einem Account liegen.

Und was soll jetzt die Überschrift?

Bislang gibt es nur wenig Webseiten die OpenID unterstützen. Einige Blogs machen dass (z.B meiner) und das wars auch schon. Übrigends: Blogger-Accounts sind auch OpenIDs. Meine ID lautet demnach genauso wie die URL meines Blogs – fernmannblog.blogspot.com

Weiteres zum Thema:

http://openid.net/

http://www.agenturblog.de/2007-03/openid-was-muss-man-darueber-wissen/

http://helmschrott.de/blog/stell-dir-vor-es-gibt-openid-und-keiner-nutzt-es

http://openidexplained.com/

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