Getaggt mit Updates

Aktuellen Autobuild von Xonotic über die Paketverwaltung installieren

Über den First-Person-Shooter Xonotic berichtete ich ja bereits. Seitdem hat sich vieles getan, es wurden mit 0.5 und 0.6 weitere Releases veröffentlicht. Viele neue Features kamen hinzu, so kann man jetzt Flug- und Fahrzeuge steuern, es gibt neue Waffen und Maps, neue Game-Modi, neue Bewegungssteuerung, Online-Statistiken für Spieler sowie Client-Side networked players, was die Latenzen bei Netzwerk-Spielen verringern soll.

Wer nun Ubuntu-User ist und das Spiel in der aktuellen Version installieren will, der wird natürlich erst mal zur Paketverwaltung greifen. Mit PlayDeb gibt es auch die passende Paketquelle für. Jedoch befindet sich Xonotic in aktiver Entwicklung, häufig gibt es neue Funktionen, die ausprobiert werden wollen, sodass auf den meisten Servern ein aktueller Snapshot aus dem Development-Repository läuft. Daher ist es ratsam, dieselbe Version einzusetzen, schon um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Doch das dauernde Kompilieren des Quellcodes kostet Zeit und nervt irgendwann.

Daher gibt es die Autobuilds, welche das Kompilieren überflüssig machen: Die Xonotic-Server selbst kompilieren den aktuellen Quellcode aus dem Development-Repository für verschiedene Architekturen und bieten das Ergebnis zum Download an. Der User divVerent hat dazu ein Skript geschrieben, welches diese Dateien über rsync herunterlädt. Somit spart man sich Zeit, die für das Kompilieren draufgeht, und hat trotzdem eine tagesaktuelle Version. Zudem lädt rsync nur die Dateien herunter, die sich zur Version auf der Festplatte geändert haben, sodass ein Update blitzschnell vonstatten geht.

Nun gibt es da noch einen Schönheitsfehler: Die Paketverwaltung kommt nicht zum Zug, man muss sich Startskript und Menüeinträge selbst erstellen und alle Dateien an den richtigen Ort kopieren. Also habe ich schnell ein Debian-Paket (.deb) gebaut, welches dies erledigt.

Das Paket installiert folgende Dateien:

  • /usr/games/xonotic: Skript zum Starten des Spiels
  • /usr/local/share/applications/xonotic.desktop: Dazugehöriger Menüeintrag
  • /usr/local/share/pixmaps/xonotic.svg: Icon von Xonotic
  • /usr/local/sbin/update-xonotic: Das eigentliche Update-Skript von divVerent, angepasst von mir, damit es die Dateien nach /opt/xonotic/ installiert.

Nach der Installation wird automatisch update-xonotic aufgerufen, hier wird das eigentliche Spiel das erste Mal heruntergeladen; dies kann, jede nach Internet-Verbindung, ziemlich lange dauern. Das Update erfolgt jedoch wesentlich schneller, einfach

$ sudo update-xonotic

aufrufen und rsync lädt die geänderten Dateien herunter. Wenn das Paket deinstalliert wird, dann wird das Verzeichnis /opt/xonotic und die anderen Dateien wieder entfernt. Im Grunde funktioniert das Paket nicht anders wie flashplugin-installer, ttf-mscorefonts-installer oder nautilus-dropbox, nur dass dort das eigentliche Programm aus lizenzrechtlichen Gründen nicht dem Paket beiliegt, sondern von der Hersteller-Website heruntergeladen wird.

Das Paket funktioniert mit x86 und x86_64, weil für diese Architekturen Autobuilds gebaut werden. Die verwendete Architektur wird vom Skript automatisch erkannt.

Viel Spaß damit.

[Download]

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Endlich da, aber eigentlich zu spät: Multiarch-Support

Man glaubt es kaum, aber es gibt einige Sachen, die unter Ubuntu nicht perfekt implementiert sind. Manchmal sind andere Systeme besser ;-) . Die parallele Unterstützung von Prozessor-Architekturen auf einem System zum Beispiel. Einige Architekturen, wie x86_64, sind in der Lage, über einen Kompatibilitätsmodus alte x86-Programme auszuführen, ohne das eine Neuübersetzung erforderlich wäre. Andere, wie Itanium, schaffen das zumindest durch Hardware-Emulation.

Jedoch muss auch das Betriebssystem dieses Feature unterstützen. Windows kann es, Mac OS X kann es, und Ubuntu kann es eigentlich auch. Allerdings war es unter Ubuntu (und unter Debian, allgemein mit dpkg) bisher nicht sehr einfach, ein für x86 gedachtes Paket einfach so unter x86_64 zu installieren. Nun, wenn es nur *ein* Paket war, dann konnte man es mit der Option –force-architecture trotzdem installieren. Aber normalerweise hängen Pakete von anderen Paketen ab (z.B shared libraries), und ein 32-Bit-Programm benötigt natürlich 32-Bit-Bibliotheken. Die restlichen 64-Bit-Programme benötigt aber 64-Bit-Bibliotheken, womit man von einigen Bibliotheken beide Varianten installieren müsste. Dies gibt sowohl auf der Ebene des Dateisystems als auch auf der des Paketmanagers Probleme.

In der Vergangenheit gab es mehrere Hacks, um dieses Problem zu umgehen. Manche richteten sich ein 32-Bit-chroot ein und ließen ihre 32-Bit Software darin laufen. Die Maintainer paketierten 32-Bit-Bibliotheken für 64-Bit-Systeme, etwa in dem Sammelpaket ia32-libs (oder einzelne lib32*-Pakete), die an andere Orte wie /lib32 und /usr/lib32 installiert wurden. Die – meist proprietären – 32-Bit-Anwendungen wurden dann ebenfalls neu paketiert, um diese Bibliotheken nutzen zu können. Für Browser-Plugins wie Flash wurden Wrapper geschrieben, um 32-Bit-Plugins in einem 64-Bit-Browser benutzen zu können. Aber eine richtige Lösung war das nicht.

Unter Windows war es noch nie ein Problem, 32-Bit-Anwendungen unter 64-Bit-Windows zu installieren. Das ist sogar eher die Regel als die Ausnahme, Software-Hersteller beschäftigen sich nur mit 64-Bit, wenn es signifikante Vorteile bringt, ansonsten wäre es nur sinnlose Ressourcen-Verschwendung, die Anwendung läuft auch als 32-Bit-Binary unter 64-Bit. Man installiert die Anwendung einfach, ohne sich um die Architektur zu kümmern. Und Apple? Die haben schon mehrere Architekturwechsel hinter sich, von 68k auf PowerPC, x86 und schließlich x86_64. Durch Emulation (getauft Rosetta) konnte man die alten Anwendungen auf der neuen Architektur weiterverwenden, sogar Code für mehrere Architekturen in einer Datei verpacken.

Unter Debian und Ubuntu wird all das jetzt mit dem neuen Multiarch-Support möglich. Ab Ubuntu Oneiric und Debian Wheezy wird er mit dabei sein. Multiarch ermöglicht es, Anwendungen und Bibliotheken zu installieren, die für eine Architektur gebaut wurden, die entweder als Fallback von der eigenen Architektur oder von einem Emulator (wie QEMU) unterstützt wird.

Auf Dateisystem-Ebene bedeutet das: Bibliotheken werden nicht mehr einfach nach /lib bzw. /usr/lib installiert, sondern mit architekturspezifischen Präfixen, etwa /lib/i386-linux-gnu oder /usr/lib/x86_64-linux-gnu – gleiches gilt für Header-Dateien. Dadurch kommen sich die Bibliotheken nicht mehr in Konflikt und können parallel existieren. /lib/32, /usr/lib32, /lib64 und /usr/lib64 fallen weg. Anwendungen, Build-Systeme und Compiler müssen natürlich diese Features unterstützen.

Auch der Paketmanager muss gleichzeitig Pakete mehrerer Architekturen verwalten können. Im Augenblick kann in der Datei /etc/dpkg/dpkg-cfg.d/multiarch eingestellt werden, welche Architekturen neben der Nativen berücksichtet werden sollen. Synaptic zeigt dann die fremden Pakete nach dem Schema <paketname>:<archetekturname>, also zum Beispie adobe-flash:i386 an. Das Software-Center von Ubuntu zeigt jedes Programm nur einmal an und nimmt die native Variante wenn möglich, ansonsten eben das architekturfremde Paket.

In den Meta-Daten der Pakete kann über die Option Multi-Arch angegeben werden, wie es sich auf fremden Architekturen verhalten soll.

  • same bedeutet, dass es mit Multiarch kompatibel ist und parallel zum nativen Paket installiert werden kann (z.B Bibliotheken),
  • foreign heißt, dass das Paket nicht parallel installiert werden kann (z.B Systemdienste oder auch ausführbare Programme)
  • und allowed meint, dass ein architekturfremdes Paket davon abhängen darf.

Aber die ganze Sache hat auch Nachteile. Zum einen ist der Multiarch-Support noch nicht standardisiert und eine reine Debian/Ubuntu-Geschichte. Ob andere Distributionen mitmachen, die mitunter schon eigene Lösungen haben, bleibt abzuwarten. Zum anderen fördert die Multiarch-Unterstützung das Verharren auf alten Architekturen, wie man das unter Windows beobachten kann. Viele Software gibt es nur als 32-Bit, weil das ja auch auf 64-Bit läuft. Damit muss man letztendlich noch ein halbes 32-Bit-System mitinstallieren und im Arbeitspeicher halten, mit reinen 64-Bit-Anwendungen entfällt dieser Schritt komplett.

Außerdem ist das Thema langsam gegessen. Denn die Nicht-Verfügbarkeit von 32-Bit-Software unter 64-Bit hat dazu beigetragen, dass fast jedes Linux-Programm auch als 64-Bit verfügbar ist. Bei Open-Source-Programmen sowieso; den Firefox zum Beispiel gab es lange für 64-Bit-Linux, schon bevor Mozilla vor kurzem angefangen hat, selbst 64-Bit-Binaries bereitzustellen. Proprietäre Anwendungen gibt es auch nur noch wenige, die nicht für 64-Bit verfügbar sind, wie etwa Flash. Aber auch hier hat Adobe vor, mit Version 11 64-Bit Support einzuführen.

Den Vorteil von Multiarch sehe ich in Cross-Compilation in Kombination mit QEMU. So wird etwa das Erstellen von Binaries für ARM unter einem leistungsfähigen x86_64 -System transparent und out-of-the-box möglich sein, anschließend ließe sich das Kompilat mittels QEMU gleich ausprobieren.

Und was ändert sich für den normalen Nutzer? Nur, dass er keine Fehlermeldung mehr kriegt, wenn er versucht, ein 32-Bit-Programm unter seinem 64-Bit-System zu installieren – es funktioniert einfach.

Bis es soweit ist, muss noch ein weiter Weg gegangen werden – schließlich bedeutet Multiarch eine radikale Umstellung des Dateisystems und die Konvertierung von vielen Paketen, sowie möglicherweise Kompatibilitätsprobleme mit älteren Distributionsversionen und anderen Distributionen.

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Xonotic 0.1 Preview Release

Anfang dieses Jahres entschied der Gründer des Nexuiz-Projekts, Lee Vermeulen, den Namen Nexuiz an die Firma IllFonic zu lizensieren, die ein proprietäres PS3-Spiel mit dem Namen Nexuiz herausbringen will. Dies veranlasste die Community rund um Nexuiz, den freien First-Person-Shooter zu forken und unter dem Namen Xonotic weiter zu entwickeln. Jetzt steht zu Weihnachten eine erste Preview-Version, welche auf Linux, Windows und Mac OS X läuft. Vorher musste man sich den Quelltext aus dem Versionsverwaltungssystem herunterladen und selber kompilieren; dieser Schritt entfällt somit.

Was ist neu in Xonotic 0.1 im Vergleich zu Nexuiz 2.5.2? Zum einem wäre da das neue HUD, also die ganzen Anzeigen, die während des Spiels angezeigt werden. Durch den neuen HUD-Editor lassen sie sich jetzt völlig frei anordnen, wie es dem Spieler gefällt. Man erreicht ihn mit Multiplayer->Player setup-> Enter HUD editor.

Zum anderen gibt es jetzt neue Bewegungsabläufe, wie etwa das Bunnyhopping, bei dem man wie ein Känguru vorwärts springt und somit immer mehr an Bewegung gewinnt (ähnlich dem Bunnyjumping in Warsow). Das und noch viel mehr wird in einem schönen Video erklärt, welches die Macher veröffentlicht haben:

Weiterhin gibt es neue Maps, neue Spielermodelle, neue Fadenkreuze, eine neue Waffe (der “Minenleger”) sowie die Möglichkeit, sich bei einem Multiplayer-Spiel am Server zu authentifizieren, um etwa Namenklau zu vermeiden oder um Ranglisten zu speichern.

Die Preview kommt in einem einzigen ZIP-File daher, welches über BitTorrent oder HTTP bezogen werden kann und in dem Binaries für Linux32, Linux64, Windows32, Windows64 und Mac OS X (Universal Binary) enthalten sind. Für Linux-Nutzer empfehle ich, Xonotic unter einem eigenen X-Server zu starten, um bessere Performance zu erzielen. Das Skript startet dabei die zur Architektur passende Binary:

$ startx ./xonotic-linux-sdl.sh -- :1

Xonotic und ein eventuell installiertes Nexuiz kommen sich nicht in die Quere. Wer Platz sparen will, kann die Windows- und Mac-Binaries sowie den mitgelieferten Quelltext löschen.

Abschließend kann man sagen, dass die Preview Lust auf mehr macht und zeigt, dass die Community um Nexuiz/Xonotic nicht tot ist. Forks wie dieser scheinen ja mittlerweile richtig in Mode gekommen zu sein, wenn man an OpenOffice/LibreOffice, Solaris/Illuminos oder MySQL/MariaDB denkt. Allerdings wurde Nexuiz/Xonotic schon immer durch die Community entwickelt, wodurch bei einem Fork nicht so viel Entwicklerressourcen flöten gehen. Hoffen wir, dass sich das Spiel gut entwickelt und weitere Releases bald folgen.

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MonoDevelop 2.4 und Mono 2.6 unter Ubuntu 10.04 LTS installieren

Die Mono-Entwickler haben MonoDevelop in der Version 2.4 freigegeben. Mono ist die Open-Source-Variante von .NET mit dem Ziel, die Programmiersprache C# sowie die .NET-Klassenbibliotheken auch unter Linux zugänglich zu machen. MonoDevelop ist damit das Gegenstück zu Visual Studio.

Die neue Version 2.4 bringt viele Verbesserungen mit sich und schließt einige Bugs (mal sehen, ob Stetic endlich mit Gettext zusammenarbeitet). Deshalb wollte ich auf die neue Version updaten, leider gibt es keine Pakete für Ubuntu, sondern nur für SLED/SLES, OpenSuse sowie Windows und OS X. Das wäre ja kein Problem gewesen, schließlich könnte man sich auch das Programm aus den Quellen bauen und installieren. MonoDevelop 2.4 benötigt aber Mono 2.6, in Ubuntu ist aber nur Mono 2.4 enthalten. Man müsste sich also alle Mono-Bibliotheken einzeln aus den Sources bauen, worauf ich nicht wirklich Lust hatte.

Glücklicherweise bin ich auf das Projekt badgerports gestoßen. Dieses Projekt hat sich zum Ziel gemacht, aktuelle Mono-Pakete für die jeweilige LTS-Version von Ubuntu zugänglich zu machen. badgerports wird vom Debian- und Ubuntu-Maintainer Jo Shields betrieben, hier findet man seine Launchpad-Seite.

Der Eintrag für die sources.list lautet:

deb http://badgerports.org lucid main #Badgerports

Nun muss noch der Schlüssel für die Quelle eingespielt werden:

$ wget http://badgerports.org/directhex.ppa.asc
$ sudo apt-key add directhex.ppa.asc
$ rm directhex.ppa.asc

Anschließend müssen die Paketquellen neu eingelesen werden:

$ sudo apt-get update

Danach muss man die Aktualisierungsverwaltung starten, welche uns gleich mit folgender Warnung begrüßt:

Das ist deshalb so, weil Mono eine grundlegende Bibliothek von Ubuntu ist und viele Ubuntu-Programme darauf aufbauen. Soweit ich weiß wird kein normales apt-get upgrade ausgeführt. sondern ein apt-get dist-upgrade, es werden also auch komplett neue Pakete installiert, sowie auch vorhandene entfernt. Darum sollte man sich genau überlegen, ob man wirklich Mono 2.6 installieren will. Beim Erscheinen und Update auf Ubuntu 10.10 sollte man auch im Hintergrund behalten, das man unoffizielle Pakete benutzt, und ggf. wieder auf die offiziellen Pakete downgraden.

Entschließt man sich zur Installation, werden die Pakete heruntergeladen und installiert.

Danach hat man MonoDevelop 2.4 und Mono 2.6 auf dem Rechner.

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VirtualBox 3.1 erschienen

Sun hat mal wieder ein Major-Update für die beliebte Virtualisierungssoftware VirtualBox rausgebracht. Neu sind diesmal die Teleportations. Damit ist  es möglich, eine VM von einem Host auf einen anderen Host im Netzwerk über TCP/IP “rüberzubeamen”. Allerdings gibt es da ein paar Einschränkungen, die man der Manual entnehmen kann. VMs können nun auf beliebige Snapshots zuückgesetzt werden und nicht nur auf den letzten, die 2D-Beschleunigung des Hosts wird beim Abspielen von Videos bei Windows-Gastsystemen benutzt und die Performance bei PAE und x86_64 Systemen wurde verbessert. Weiterhin wird EFI experimentell unterstützt (nein, Mac OS X lässt sich damit nicht als Gastsystem nutzen).

[vollständiger Changelog]

Kurzum, VirtualBox hat wieder einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Als ich VirtualBox das erste mal ausprobierte gehörte es noch zu InnoTek und trug die Versionsnummer 0.4. Hier macht sich die Evolution deutlich bemerkbar.

Um VirtualBox unter Ubuntu zu nutzen, muss erst Suns Paketquelle sowie der passende GnuPG-Key zinzugefügt werden:

$ sudo -s
# echo 'deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian karmic non-free' &amp;amp;gt;&amp;amp;gt; /etc/apt/sources.list.d/virtualbox.list
# wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | apt-key add -
# apt-get update
# apt-get install virtualbox-3.1
# adduser $USER vboxusers
# exit

Wenn bereits eine ältere VirtualBox-Version über diese Quelle installiert wurde, dann wird diese durch die neue Version ersetzt. Die bereits vorhanden VMs bleiben natürlich erhalten, da sie ja in ~/.VirtualBox abgelegt werden. Die Gasterweiterungen müsst ihr übrigens neu installieren, falls ihr die neuen Funktionen nutzen wollt.

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iFile installiert jetzt DEB-Pakete

Von dem wohl besten Dateimanager, den es da draußen für iPhone OS gibt, ist eine neue Version mit haufenweise neuen Features erschienen. Unter anderem lassen sich jetzt Debian-Pakete installieren, was sehr praktisch ist, da einige Programme, wie z.B GriP, nicht über Cydia-Repos angeboten werden und manuell installiert werden müssen. Die Pakete kann man dann z.B mit dem kostenpflichtigen Safari Download Manager oder dem kostenlosen Safari Download Plugin und dann per iFile installieren:

iFile_DEB

Aber wenn man in den Changelog schaut, endeckt man noch mehr tolle Funktionen:

1.1.0-1 – Feature und Bugfix Release
Allgemein
* iFile ist jetzt mit iPhoneOS 3.x kompatibel. Der gesamte Programmcode, um zu 2.x kompatibel zu sein, wurde entfernt.
* Die Registrierung wurde dahingehend verändert, daß sie bereits beim Verlassen der Ansicht des Registrierungsstatus in den iFile Einstellungen erfolgt.
* Die Abhängigkeit vom com.saurik.mamu (mailto:attachment=) Paket wurde entfernt.
* Einige der Funktionalitäten, die in dieser Release hinzugekommen sind, können nur von registrierten Benutzern verwendet werden:
* Suche nach Dateinamen.
* Unterstützung externer Betrachter.
* Abspielen von Abspiellisten (Playlist) im neuen Musikabspieler.
* Anzeige von Songtiteln anstelle von Dateinamen für Musikdateien.
* Anzeige von Miniaturbildern anstelle von Icons.
* Suchfunktionalität im Texteditor.
* Lokalisierungen
* Holländische und slowakische Lokalisierung hinzugefügt.
* Dateibrowser
* Suche nach Dateinamen hinzugefügt. Die Suche kann im aktuellen Ordner oder in der gesamten Hierarchie beginnend mit dem aktuellen Ordner durchgeführt werden. Der Suchtext berücksichtigt weder Groß-/Kleinschreibung noch Umlaute (ö ist gleichwertig zu o). Die Suche im Editiermodus des Dateibrowsers erlaubt auch das Löschen, Kopieren, Ausschneiden und Komprimieren der gefundenen und dann ausgewählten Dateien. Suchergebnisse zeigen Datum und Größe für Dateien im aktuellen Ordner bzw. den Pfad für Dateien in anderen Ordnern an. In den iFile Einstellungen kann der Benutzer wählen, in welchem Format der Suchtext interpretiert werden soll:
* Einfach: Suchtext ist in Dateinamen enthalten, z.B. “test”,
* Wildcard: z.B.”*test*”,
* Regulärer Ausdruck, z.B. “.*test.*”.
* Verhalten verändert beim Aufwärtsnavigieren im Dateibrowser: Das gerade verlassene Verzeichnis wird nach dem Aufwärtsnavigieren deselektiert. Dadurch ist es einfacher zu verstehen, von wo man kam.
* Unterstützung für Anzeige des Applikationsnamens anstelle des kryptischen Ordnernamens von Ordnern in ~mobile/Applications hinzugefügt. Unter dem Applikationsnamen wird der wirkliche Ordnername angezeigt.
* Kopieren, Ausschneiden und Einfügen wurde auf die Benutzung der globalen Zwischenablage des iPhoneOS umgestellt. Das hat den Nebeneffekt, daß die Dateipfade (und auch die Datei-URL’s) von kopierten Dateien in anderen Applikationen verfügbar sind. Dateiinhalte werden nicht in die Zwischenablage kopiert.
* Ein Songtitel einer Musikdatei kann anstelle des Dateinamens angezeigt werden. Das kann in den iFile Einstellungen ein- und ausgeschaltet werden.
* iFile kann für Bilder ein Miniaturbild anstelle des Icons anzeigen. Diese Option kann in den iFile Einstellungen aktiviert und deaktiviert werden. Miniaturbilder werden nur für Dateien erzeugt, die kleiner als 1MB sind.
* Attributeditor
* Unterstützung für das hierarchische Ändern von Zugriffs- und Eigentumsrechten von Ordnern hinzugefügt
* Es werden Benutzer und Gruppe für alle Ordner und Dateien in der Hierarchie gesetzt.
* Für Ordner werden die Zugriffsrechte identisch zum obersten Ordner gesetzt.
* Für Dateien werden die Zugriffsrechte nur in Hinsicht auf Lese- und Schreibrechte wie beim obersten Ordner gesetzt. War eine Datei ausführbar, bleibt sie ausführbar. Das Sticky bit wird wie beim obersten Ordner gesetzt.
* Für Bilddateien wurde ein Knopf hinzugefügt, um diese zur iPhone Filmrolle hinzuzufügen (auch vom Bildbetrachter aus möglich).
* Für Videodateien wurde ebenso ein Knopf hinzugefügt, um diese auch zur iPhone Filmrolle hinzuzufügen (nur ab iPhoneOS 3.1 verfügbar).
* Absturz im Fall von Dateien bzw. Ordnern behoben, bei denen Benutzer oder Gruppe auf eine ID gesetzt sind, die nicht in der Benutzer-/Gruppendatenbank des iPhoneOS enthalten waren.
* Dateitypen
* Format pps als unterstütztes Format hinzugefügt.
* Mime-Type video/x-flv hinzugefügt, um diese in OpenStreamer (extern) zu öffnen.
* Behandlung komprimierter Dateien
* Mehrere Probleme im Zusammenhang mit komprimierten Dateien behoben.
* Komprimierte Dateien können nun in jedem beliebigen Ordner erzeugt und ausgepackt werden und nicht nur in solchen, die dem Benutzer mobile gehören.
* Auspacken von tar.gz, tar.Z und tar.bz2 funktionierte nicht in der Vergangenheit. Das wurde nun behoben.
* Löschen von Dateien aus komprimierten Dateien wird nur für das Zip-Format unterstützt.
* Erzeugung symbolischer Verknüpfungen
* Die Erzeugung von symbolischen Verknüpfungen wurde stark vereinfacht:
* Wähle im Dateibrowser die Dateien im Editiermodus aus, für die Verknüpfungen erzeugt werden sollen.
* Drücke den Aktionsknopf und wähle “Kopieren/Verknüpfen”.
* Gehe zum Verzeichnis, wo die symbolischen Verknüpfungen erzeugt werden sollen.
* Drücke den Aktionsknopf noch einmal und wähle “Symbolische Verknüpfung”.
* Musikabspieler
* Der Musikabspieler wurde von Grund auf neu implementiert mit einem an den eingebauten Musikabspieler angehlehntes Aussehen.
* Es wird jetzt das Abspielen von Dateien aus einer m3u Abspielliste, allen Dateien in einem Verzeichnis oder allen Dateien, die mit der iFile Dateisuche gefunden wurden, unterstützt.
* Es können einzelne Songs oder die gesamte Abspielliste wiederholt werden.
* Es können die Songs einer Abspielliste in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden (Shuffle).
* Songinformationen aus Musikdateien werden für mp3 und m4a Dateien unterstützt und angezeigt.
* Albumcover können aus m4a-Dateien gelesen werden oder aus den Dateien folder.jpg und cover.jpg im Verzeichnis der Musikdatei.
* Der Musikabspieler unterstützt das Gehen zum vorigen oder nächsten Song und ein schnelles Vor- und Zurückspulen
* Es wird die aktuelle Zeit und die verbleibende Zeit eines Songs angezeigt.
* Bildbetrachter
* Der Bildbetrachter hat jetzt einen zusätzlichen Knopf, um ein Bild zur Filmrolle hinzuzufügen.
* PDF Betrachter
* Der PDF Betrachter wurde komplett neu implementiert so daß jetzt deutlich tiefer hineingezoomt werden kann.
* Ein doppeltes Tippen zoomt um den Fakter 2 hinein oder zoomt auf Seitenbreite heraus, sofern schon hineingezoomt worden war.
* Ein einfaches Tippen zeigt oder versteckt die Navigationsleiste und Statusleiste.
* Wenn man zu einer anderen Seite blättert, geht der PDF Betrachter zum Seitenanfang oben links.
* Netzbetrachter
* Es wurde das Problem beseitigt, daß für Links innerhalb einer Seite die Navigationsleiste ein Update erfuhr und nur “Laden…” angezeigt wurde.
* Texteditor/Property-Listen Editor
* Der Texteditor und Property-Listen Editor wurden voneinander getrennt. Auf diesem Weg ist es leichter möglich, Dateien im plist Format via Öffnen mit… zu editieren, die eine andere Dateiendung haben.
* Knopf zum Anzeigen/Verstecken der Navigations- und Statusleiste hinzugefügt.
* Knopf für Textsuche und entsprechende Funktionalität hinzugefügt. Die Suche springt wieder zum Anfang beim Erreichen des Dateiendes. Wenn der Suchtext gefunden wurde, wird der entsprechende Ausschnitt sichtbar gemacht. Eine grafisches Hervorheben des gefundenen Textes ist nicht möglich.
* Es kann nun auch die Tastatur im Editiermodus versteckt werden (Fertig Knopf).
* Debian Paket Installation
* iFile kann jetzt Debian Pakete auch installieren und nicht nur auspacken.
* Externe Betrachter
* iFile unterstützt jetzt auch externe Dateibetrachter über ihre Definition in den Themen. Dies funktioniert über die Angabe der Applikations-ID und einem applikationsspezifischen URL-Schema für einen gegebenen Mime-Typen. iFile öffnet dann die Datei durch Übergabe des Pfades an den externen Betrachter über sein spezifisches URL-Schema.
* Einstellungen
* Es existiert nun eine neue Option, um den Songtitel anstelle des Dateinamens für eine Audiodatei (mp3 und m4a) anzuzeigen.
* Ebenso gibt es eine neue Option, um Miniaturbilder von Bildern anstelle der Icons anzuzeigen.

Wer die Arbeit von Carsten Heinelt (dem Entwickler) würdigen möchte, der kann sich für iFile regististrieren, was über den Cydia Store durch eine Gebühr von 4$ möglich ist. Dabei werden auch noch gleich ein paar Zusatz-Funktionen aktiviert.

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F-Spot 0.6 erschienen

Per Zufall bin ich auf eine neue Version der freien Fotoverwaltung F-Spot gestoßen, die seit einigen Tagen verfügbar ist. F-Spot ist in C# geschrieben und wird von Novell entwickelt.

In der neuen Version 0.6 gibt es einige Neuerungen, wie beispielsweise die FolderView Sidebar oder die Unterstützung für Gimps XCF-Format sowie eine Reihe von Bugfixes. Weiterhin wurde das Ladeverhalten der Bilder verbessert, so wird erst eine Version geringerer Qualität angezeigt, dann wird die hohe Qualität im Hintergrund geladen und dann erst, wenn es fertig ist, angezeigt (früher wurde das Bild von oben nach unten langsam geladen, was ich persönlich nicht so schön finde).

Außerdem wurde der Code mehr auf Plattformunabhängigkeit optimiert, sodass eine Portierung auf KDE oder gar auf Mac OS X und Windows einfacher wird (lassen wir uns überraschen, ob das auch umgesetzt wird). Die gesamten Änderungen lassen sich hier nachlesen.

Wer die neue Version von F-Spot unter Ubuntu 9.04 nutzen möchte, der kann sich ein Deb-Paket von getdeb.net runterladen. Das Paket kann entweder über den GDebi-Installer oder über den Terminal-Befehl

$ sudo dpkg -i f-spot_0.6.0.0-1~getdeb1_i386.deb

auf eine bestehende F-Spot-Installation drüberinstalliert werden.

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Firefox 3.5 Updates unter Ubuntu 9.04

Sowohl der Firefox 3.0 und der Firefox 3.5 liegen in den Ubuntu-Quellen. Allerdings liegt nur 3.0 im Main-Bereich und wird daher vom Ubuntu-Security-Team offiziell unterstützt. Gerade eben ist nämlich ein Update für den Firefox 3.5 erschienen, welches eine kritische Sicherheitslücke in der Just-in-Time Komponente der JavaScript-Engine schließt. Ich warte und warte und warte und das Update auf Firefox 3.5.1 erscheint nicht in Universe. Ich habe daher die Mozilla-Security-Quelle genutzt. Der Key:

$ sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 7EBC211F

Und die Quelle:

deb http://ppa.launchpad.net/ubuntu-mozilla-security/ppa/ubuntu jaunty main

Danach lässt sich Firefox 3.5.1 über die Aktualisierungsverwaltung installieren.
Edit: Hier ein Artikel von Linux und Ich, welcher sich ausführlich mit Firefox 3.5 unter Ubuntu beschäftigt.

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Neue Version von Digsby erschienen

Gerade per Mail bekommen:

The new Digsby is here! This release includes some major improvements including:
* Performance: We’ve optimized performance from the ground up, reducing overall CPU usage by about 50%
* Buddy List Search: Press Ctrl+F to easily search your buddy list or the web
* Emoticons: Added four new emoticon packs to choose from
* File Transfers: Improved the reliability of AIM, ICQ, and MSN file transfers
* Conversations: Added an option for new IM windows to start hidden and blink the tray icon instead of popping up a window
* New Infobox: The infobox now uses the same user interface control as the IM window (WebKit), making it much faster and more versatile
* Twitter: Added Retweet support
* MySpace: Added support for setting status on MySpace
* Google Talk: Added support for the Invisible status on Gtalk
* And More: Over 100 other bug fixes and enhancements!
We invite you to take the new Digsby for a test drive.
Download Now: http://www.digsby.com
Sincerely,
The Digsby Team

Das ist ja alles schön und gut, aber seit diesem dreisten InstallQ System ist mir Digsby unsympathisch geworden. Gibt ja genügend Alternativen, wie Miranda, Pidgin, Psi usw, die nebenbei auch Verschlüsselungsmethoden wie OpenPGP unterstützen.

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Backgrounder läuft jetzt auf iPhone OS 3.0

Kurze Info am Rande: Mit der neuen Backgrounder-Version svn.r247 kann man nun auch unter iPhone OS 3.0 Apps im Hintergrund laufen lassen. Allerdings funktionieren die in svn.r230 eingeführten Features nicht mehr – nur die Hauptfunktionalität, nämlich Applikationen in den Hintergrund zu schicken, bleibt erhalten. Dies liegt daran, dass Apple einiges an iPhone OS geändert hat, daher müssen die Zusatzfunktionen neu implementiert werden, was laut den Entwicklern etwas dauern kann.

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