Getaggt mit Wissenschaft

WolframAlpha ist gestartet

WolframAlphaLogo

Und wieder ist eine Suchmaschine gestartet, die mit Marktführer Google den Kampf aufnehmen will. Allerdings ist sie nicht irgendeine 08/15 Suchmaschine, die das Konzept von Google mehr schlecht als recht kopiert, sondern sie geht einen komplett neuen Ansatz: Alle Suchanfragen werden in mathematische Ausdrücke übersetzt und mit einer Datenbank abgeglichen. Auf diese Weise will der Erfinder Stephen Wolfram, ein bekannter Physiker und Mathematiker, verlässliche Ergebnisse liefern. Die Rede ist natürlich von WolframAlpha, die gestern Abend gestartet ist.

Nach einem kurzen Test ist klar: Daten, Fakten Zahlen, das ist WolframAlphas Welt. Gebe ich z.B Mars ein, so erhalte ich Daten über die aktuelle Entfernung zur Erde und zur Sonne, seine Masse, Informationen zu seiner Atmosphäre, eine Graphische Ansicht des Sonnensystems und die Position des Mars darin; WolframAlpha findet sogar über die IP meinen Standort heraus und zeigt mir an, wo am Sternenhimmel ich den Mars sehen würde wenn der Himmel mal ausnahmsweise nicht von Licht und Abgasen bedeckt ist.

Bei Google finde ich zuerst den Wikipedia-Artikel zum Mars als Planet, dann zum Mars als römischer Kriegsgott, Videos auf YouTube die sich mit der Frage beschäftigen, ob es Leben auf dem Mars gebe, dann eine Seite zu der Firma, die den gleichnamigen Schokoriegel herstellt, und ein Google-Produkt mit dem ich mir den Mars anschauen kann.

Ihr seht: WolframAlpha und Google verfolgen verschiedene Ansätze und Ziele. Wenn ich Fakten und Zahlen haben will, dann ist WolframAlpha die richtige Wahl. Wenn ich Webseiten haben will, die bestimmte Themen behandeln(z.B Blog-Posts zu einem Thema oder die Downloadquelle von Software xy), dann ist immer noch Google das nonplusultra.

Fazit: Stephen Wolfram hat ganze Arbeit geleistet und eine wertvolle Ergänzung zu Google geschaffen. Und Zukunft können wir uns entscheiden, ob wir googlen oder lieber wolframen wollen.

Edit: Tobbi hat ein paar Easter Eggs in WolframAlpha zusammengestellt.

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Blick ins Weltall mit Microsoft

Neulich hab ich mir das “Microsoft Research WorldWide Telescope” angeschaut, eine Art Google Earth fürs Weltall, ein bisschen wie die Open Source Lösung Stellarium. Das weltweite Teleskop ist durch eine Kooperation von Microsoft und der NASA entstanden. Die Bilder sind schon mal nicht schlecht – mit dabei: Das berühmte Hubble-Teleskop.

WorldWideTelescope

WorldWideTelescope-2

WorldWideTelescope32

Im Stern auf Screenshot #2 ist so eine komische Kugel mit Rillen zu sehen. Bestimmt eine außerirdische Raumsonde ;) Wahrscheinlich einfach die Corona des Sterns/eine Eruption oder sowas in der Art.

Für Windows-User gibt es einen .NET Client, der hier zum Download bereitsteht. Mac-User müssen mit der Silverlight-Version vorlieb nehmen. Linux-User gehen vorerst komplett leer aus.

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Crayon Physics

Im Spielemarkt wimmelt es momentan nur so von Spielen, die das Konzept anderer Spiele nachahmen, zwar mit besserer Grafik daherkommen, aber im Endeffekt nichts neues bringen und somit mE nur Grafikupdates älterer Spiele sind. Crayon Physics dafür kann man ruhig als innovativ bezeichnen, den hier hat der Entwickler sich eine wirklich geniale Spielidee einfallen lassen. Ziel des Spiels ist es, eine rote Kugel zu einem gelben Stern zu bringen. Dabei spielen physikalische Faktoren wie Schwerkraft eine ganz wichtige Rolle. Man muss nämlich mit der Maus oder einem Grafiktablet verschiedene Objekte zeichnen, um die Kugel zum Ziel zu bringen.

Crayon Physics_1

Das hier z.B ist eine Wippe. Ich zeichne hier gerade einen großen Stein, der aufs andere Ende hineinfallen soll…

Crayon Physics_2

…was auch tatsächlich funktioniert. Die Screenshot wurden in zwei verschiedenen Sessions aufgenommen, daher sehen die Steine unterschiedlich aus. Am Ende wird der Ball beschleunigt und landet im Stern. In diesem Fall war der Level einfach, da man einfach nur einen besonders großen Stein zeichnen musste, er durfte nur nicht zu klein sein, da sonst der Schwung nicht ausreicht, aber die Größe nach oben war egal. Es gibt aber auch wesentlich schwierigere Level, bei denen man richtig knobeln muss. In Screenshots kann man das ganze eher schlecht zeigen, daher schaut euch doch einfach mal ein Video dazu an, dass der Entwickler veröffentlicht hat:

Das Spiel kostet 19.95$, Google meint das wären 15.60€. In der kostenlosen Demoversion kann man sich allerdings schon im Vorfeld ein Bild des Spiels machen; dort kann man halt nur Insel 1+2 spielen. Der Level-Editor ist in einer eingeschränkten Version ebenfalls in der Demo enthalten.

Die Downloadmöglichkeit der Demoversion und der Kauf der Vollversion mit PayPal ist über die Crayon Physics Webseite möglich.

Fazit: Crayon Physics ist ein rundum gelungenes, innovatives Spiel, welches sich für jeden lohnt, der Spaß am experimentieren und einen Tablet PC hat, denn richtig Spaß macht es erst auf letzteren, wobei es mir mit der Maus auch schon gefallen hat. Großes Lob an den Entwickler!

Hier noch kurz die Systemvorraussetzungen:

  • Windows XP / Vista
  • 1 GHZ or faster CPU
  • 512 MB or more RAM
  • DirectX 9.0
  • 3D card with 128 MB of texture memory
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GeoGebra, ein Multi-Plattform DGS

Wer ein sehr gutes DGS (=Dynamisches Geometrie System) sucht, dem sei GeoGebra ans Herz gelegt. Es ist in Java entwickelt worden und läuft daher auf allen Java-fähigen Systemen wie Windows, Mac OS X, Linux, Solaris…

Die Software kann eigentlich alles, was man braucht. Tangenten, Winkelhalbierende, Punkt-, Achsen- und Drehsymmetrie, Vielecke, Kreise, Lote, Parabeln… Man kann auch Text und Bilder einfügen und – was eigentlich das Killerfeature ist – das gesamte GeoGebra-Programm als Java-Applet in eine Webseite einbinden (ein sogenanntes Dynamisches Arbeitsblatt). Im Applet kann man dann genau wie in der normalen Applikation arbeiten und zum Beispiel Aufgaben einbinden, die ein Lehrer vorher vorgegeben hat. Wird vielleicht mal in der Schule irgendwann umgesetzt.

GeoGebra_Thaleskreis

GeoGebra ist – wie auf dem Screenshot zu erkennen – in deutscher Sprache zu haben und zudem Open Source. Da GeoGebra wie erwähnt eine Java-App ist, ist das Programm plattformunabhängig.

[Download]

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OpenSource-Planetarium: Stellarium

Ich möchte hier kurz ein paar Worte zu Stellarium verlieren, einer genialen OpenSource-Anwendung, mit der ihr wie im “echten” Planetarium die Sterne betrachten und Daten zu Himmelskörpern erhalten könnt. Macht sich besonders toll mit einem Beamer oder großen Bildschirm. Das Programm kennt rund 600.000 Sterne im Hauptkatalog. Die Systemvorrausetzungen sind nicht so hoch, laut der Webseite sollte ein Pentium III reichen. Stellarium ist für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar und gibts auch in Deutsch. Eine modifizierte Variante wird übrigends auch in den Projektoren von einigen Planetarien eingesetzt.

Stellarium

[Website&Download]

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Im Himmel ist es heißer als in der Hölle

Man lese sich folgenden Thread durch: http://www.matheboard.de/archive/2393/thread.html

Besonders das hier(ist am einfachsten zu verstehen):

Aus den verfügbaren Daten kann die Temperatur des Himmels ziemlich genau errechnet werden. Unsere Quelle ist die Bibel. In Jes 30,26 lesen wir: „Ferner wird das Licht des Mondes stark wie das Licht der Sonne sein und das Licht der Sonne wird siebenmal stärker sein als das Licht von sieben Tagen.“
Daher erhält der Himmel vom Mond soviel Strahlung, wie wir von der Sonne erhalten, und darüberhinaus von der Sonne 7 mal 7 = 49 mal soviel wie die Erde von der Sonne erhält, also im ganzen fünfzigmal soviel. Das Licht, das wir vom Mond erhalten, ist 1/10000 des Lichts, das wir von der Sonne empfangen, daher können wir es vernachlässigen. Mit diesen Daten können wir die Temperatur des Himmels berechnen.
Die Strahlung, die auf den Himmel fällt, wird ihn bis zu jenem Punkt aufheizen, an dem der Wärmeverlust durch Abstrahlung gerade genauso groß ist, wie die Wärme, die durch Einstrahlung aufgenommen wird.
Anders gesagt, der Himmel verliert durch Strahlung fünfzigmal soviel Wärme wie die Erde. Unter Verwendung des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes für die Strahlung:

wobei E die absolute Temperatur der Erde – nämlich 300 K – ist, ergibt dies für die Temperatur H des Himmels 789 K (525°C).


Die Temperatur der Hölle läßt sich nicht exakt bestimmen, doch muß sie jedenfalls kleiner als 444,6° C sein, jener Temperatur, bei der Schwefel vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergeht. In Offb 21,8 finden wir: „Aber die Furchtsamen und Ungläubigen sollen ihren Platz in dem See finden, der von Feuer und Schwefel brennet“
Ein See aus geschmolzenem Schwefel bedeutet, daß seine Temperatur unterhalb des Siedepunktes liegen muß, der 444,6° C beträgt. (Oberhalb dieses Punktes wäre der Schwefel Dampf und nicht ein See).
Wir haben also als Temperatur des Himmels 525° C, als Temperatur der Hölle weniger als 445° C. Deshalb ist der Himmel heißer als die Hölle

Daraus folgt: Im Leben immer schön böse sein, da es in der Hölle wesentlich angenehmer ist als im Himmel xD

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Newton’s Cradle

Ein altbekanntes Experiment aus dem Physikunterricht als Applikation fürs iPhone OS. Download gibts im App Store (iTunes Link)

newtonscradle

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